Nach der Bluttat in Brokstedt: Wie sicher sind wir in Zügen?

Die Bluttat von Brokstedt schockiert, zwei junge Menschen (16, 19) wurden bei einer Messerattacke getötet. Der Fahrgast stellt sich die Frage: wie sicher sind wir am Bahnhof und in den Zügen? Was besagt die Statistik? Diese offenbart, wenn man sie umfassend analysiert, ganz erstaunliche Ergebnisse, die ganz und gar nicht der Berichterstattung einiger Pressemedien-Mainstream entsprechen. Doch der Reihe nach.

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Verband der Zoologischen Gärten und Arche Warder setzen sich für den Erhalt bedrohter Nutztierrassen ein

Auch die Thüringer Waldziege (im Bild) zählt zu den bedrohten Nutztierrassen und ist im Fokus des Projekts des Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) und der Arche Warder in Schleswig-Holstein

In den Zoos des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ) werden auch heimische Nutztiere gehalten – vom Hinterwälder Rind bis zur Thüringer Wald Ziege. Daher setzt sich der Zooverband gemeinsam mit der Arche Warder e.V. mit einem eigenen Projekt für gefährdete Nutztierrassen ein.

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15. Januar 1814: Der Kieler Frieden wird geschlossen

Auch wenn das Ereignis in Kiel und Schleswig-Holstein fast vergessen ist – im Januar 1814 war die Hansestadt(1) Schauplatz europäischer Geschichte: In der eiskalten Nacht vom 14. zum 15. Januar 1814 einigten sich dänische, schwedische und englische Diplomaten hier auf den Friedensvertrag.

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9. Januar 1823: Dr. Johann Friedrich August von Esmarch – der Erfinder des Eisbeutels wird geboren

„In diesem Hause wurde der ruhmgekrönte Gelehrte und Chirurge Sr. Exzellenz Wirklicher Geheimer Rath Dr. Johannes Friedrich August von Esmarch, Professor etc., am 9. Januar 1823 geboren“ Inschrift über dem Eingang des Hauses Neustadt 39 in Tönning

Johann Friedrich August von Esmarch wird in Tönning (damals Herzogtum Schleswig und zu Dänemark gehörend; heute Kreis Nordfriesland) geboren und stammte aus einer alten Pastoren- und Juristenfamilie.Johann Friedrich August wird als nur „sehr mittelmäßiger Schüler“ bezeichnet. Dennoch schuf er Großes. Wie sein Vater wählte Johann Friedrich August von Esmarch den Arztberuf und machte Karriere. Er stieg auf zum späteren Direktor des Chirurgischen Klinikums in Kiel und nahm als Chirurg an den deutsch-dänischen Kriegen teil. 1870 errang er den Titel des Generalarztes und beratender Chirurg der preußischen Armee. Dr. Johann Friedrich August Von Esmarch zählte zu den bedeutendsten Unfallchirurgen seiner Zeit – und die Erfindung des Eisbeutels sollte nur eine seiner großartigen Leistungen sein.

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19. Dezember 1888: Gustav Gundelach wird in Kiel geboren

Gustav Gundelach (19. Dezember 1888 – 8. Juli 1962) in Hamburg) war ein deutscher Politiker der KPD und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Am 19. Dezember 1888 wird Gustav Gundelach in Kiel geboren. Sein Vater war Maler, die Mutter Näherin. Gundelach schließt die Volksschule in Kiel ab und absolviert eine Lehre als Dreher. Ab 1908 arbeitet er bei Blohm & Voß in Hamburg. In dieser Zeit beginnt seine politische Arbeit. Hervor stechen seine Mitwirkung in der Gruppe Ulbricht (1) sowie die Mitgliedschaften in der Hamburgischen Bürgerschaft und der ersten Legislaturperiode des Deutschen Bundestages. Seine Teilnehme 1923 am Hamburger Aufstand wirf einen Schatten auf die politische Person Gundelach.

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18. Dezember 1944: Schlachtschiff „SMS Schleswig-Holstein“ sinkt

Das veraltete deutsche Schlachtschiff „Schleswig-Holstein“ spielte beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs eine wichtige Rolle. Nachdem es unter einem Vorwand im Hafen von Danzig angelegt hatte, begann es in den frühen Morgenstunden des 1. September 1939, die polnischen Verteidigungsstellungen auf der Halbinsel Westerplatte zu beschießen. Damit waren die ersten Schüsse im Zweiten Weltkrieg gefallen.

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Der Chanukka-Leuchter der Familie Posner kommt zurück nach Kiel

Zum Chanukkahfest 1931 fotografierte Rahel, die Frau des Rabbiners Dr. Akiba Posner, den Chanukkah-Leuchter der Familie vor dem Hintergrund des gegenüberliegenden Gebäudes, das mit Nazifahnen geschmückt war.
Auf die Rückseite des Fotos schrieb Rahel Posner:
Chanukkah 5692 (1932)
„Juda verrecke“
Die Fahne spricht –
„Juda lebt ewig“
Erwidert das Licht.

Nachfahren der Familie Posner besuchen erstmals die Heimatstadt ihrer Vorfahren. Im Jahr 1931 fotografierte Rahel Posner in Kiel einen Chanukka-Leuchter auf ihrer Fensterbank. Dieses ikonische Foto der Chanukkia vor dem Hintergrund des mit einer großen Hakenkreuzfahne beflaggten Gebäudes der NSDAP-Kreisleitung erlangte Jahrzehnte nach der Schoah weltweite Aufmerksamkeit.

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7. Dezember 1906: Das deutsche Linienschiff SMS Schleswig-Holstein läuft vom Stapel

Das Linienschiff SMS Schleswig-Holstein war das fünfte und letzte Schiff der Deutschland-Klasse der Kaiserlichen Marine. Es lief am 17. Dezember 1906 auf der Germaniawerft in Kiel vom Stapel. Und schreibt am 1. September 1939 böse Geschichte

Kiel. Wir schreiben den 7. Dezember 1906: Auf der Germaniawerft läuft das deutsche Linienschiff SMS SchleswigHolstein vom Stapel. Am 1. September 1939 wird es mit Schüssen auf die Danziger Westerplatte den Zweiten Weltkrieg in Europa eröffnen.

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6. Dezember 1941: Mindestens 135 Juden werden aus Schleswig-Holstein deportiert

Am 30. November 2001 wurde in der lettischen Hauptstadt Riga eine Gedenkstätte eingeweiht. Sie erinnert an die mehr als 25.000 Juden, die während der Zeit des Nationalsozialismus aus allen Teilen des Deutschen Reiches in das Ghetto von Riga verschleppt und fast ausnahmslos ermordet wurden. Mindestens 135 von ihnen waren am 6. Dezember 1941 aus Schleswig-Holstein deportiert worden.

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1972: Olympische Spiele in Kiel

1972 war Kiel Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe. Die Regatten im neu geschaffenen Olympiazentrum in Schilksee begründeten Kiels Ruf als „Weltstadt des Segelns“. Die Wettbewerbe hatten aber auch großen Einfluss auf die städtebauliche Entwicklung Kiels.

2022 jährte sich die Austragung der Olympischen Spiele in München und Kiel zum 50. Mal. Dieses Jubiläum wurde mit einem bunten Programm gefeiert. Wir erinnern: „Do it like in Kiel“ – Im April 1966 vergab das Internationale Olympische Komitee (IOC) die XX. Olympischen Sommerspiele nach München. Kiel wurde rund ein Jahr später als Austragungsort der Segelwettbewerbe benannt.

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