Verleger Henri Nannen im Zweiten Weltkrieg an antisemitischer Propaganda beteiligt

Henri Franz Theodor Max Nannen (* 25. Dezember 1913 in Emden; † 13. Oktober 1996 in Hannover) war ein deutscher Verleger und Publizist. Er war Gründer, langjähriger Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift Stern. Recherchen des Rechercheformats STRG_F (NDR/funk) zeigen auf, dass Nannen im Zweiten Weltkrieg an antisemitischer Propaganda beteiligt sein soll

Der ehemalige Verleger und Gründer des Magazins Stern, Henri Nannen, war im Zweiten Weltkrieg tiefer in den Nationalsozialismus verstrickt als bislang bekannt. Recherchen des Rechercheformats STRG_F (NDR/funk) zeigen antisemitische Flugblätter, die offenbar unter seiner Beteiligung in leitender Position entstanden sind. Die Recherche kann ab sofort bei YouTube angeschaut werden. Weitere Hintergrundinfos zum Fall Nannen hier nun im Blog …

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Hamburg: Zufluchtsort für kalte Nächte – Das City Life Billboard

Um Obdachlosen zu helfen, schaltet DAS FUTTERHAUS Plakatwerbung gezielt auf dem neuen City Life Billboard in Hamburg. Dort finanziert die Werbung Wohnungslosen einen sicheren Rückzugsort, der unter den Werbewänden verbaut wurde. Gleichzeitig hilft das von Hinz&Kunzt initiierte Projekt dabei, Obdachlosigkeit bis 2030 ganz abzuschaffen.

Obdachlosigkeit bis 2030 in Hamburg ganz abzuschaffen – das ist das ambitionierte Ziel, das dass Straßenmagazin Hinz&Kunzt und die Agentur „Philipp und Keuntje“ (PUK) erreichen wollen. Mit Wohnungsbau alleine klappt das nicht – Wohnungen müssen schnell her. Nun könnte es eine Lösung geben: „City Life Billboard“ heißt das Zauberwort. Was sich dahinter verbergt, wurde am 15. März 2022 in Hamburg präsentiert.

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„Nord bei Nordwest“: Dreh für zwei neue Folgen in Schleswig-Holstein und Hamburg

„Nord bei Nordwest“ ist der erfolgreichste „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Jetzt entstehen zwei neue Episoden. Gedreht wird auf Fehmarn sowie in Travemünde und Hamburg und Umgebung.

„Nord bei Nordwest“ ist der erfolgreichste „DonnerstagsKrimi im Ersten“ – dies haben im Januar 2022 drei neue Folgen mit durchschnittlich 8,65 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern und einem Marktanteil von 27,1 Prozent eindrucksvoll bestätigt. Jetzt entstehen zwei neue Episoden. Die Dreharbeiten auf Fehmarn (Kreis Ostholstein) sowie in TravemündeStadtteil der Hansestadt Lübeck) und Hamburg und Umgebung dauern bis zum 13. April.

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60 Jahre Sturmflut: Die Nacht, in der das Wasser kam

NDR Programmschwerpunkt zu 60 Jahre Sturmflut: Die Sturmflut 1962 hat sich tief in das Gedächtnis der Hamburgerinnen und Hamburger eingebrannt: In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar rollt eine gewaltige Flutwelle auf die Hansestadt zu, Deiche brechen, große Teile der elbnahen Stadtteile stehen unter Wasser. 315 Menschen sterben, Tausende verlieren ihr Zuhause. Die Sturmflut von 1962 gilt als größte Katastrophe der Nachkriegszeit in Hamburg

Die Sturmflut 1962 war eine Flutkatastrophe an der deutschen Nordseeküste in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962. An den Unterläufen von Elbe und Weser sowie ihren damals noch ungesicherten Nebenflüssen wurden hohe, vorher nicht beobachtete Wasserstände erreicht. Vor allem an den seit der Flutkatastrophe von 1953 (Hollandsturmflut) noch nicht erhöhten Deichen in diesen Flussgebieten kam es zu schweren Schäden und zahllosen Deichbrüchen, wohingegen die Seedeiche trotz schwerer Schäden bis auf wenige Ausnahmen den Fluten standhielten. Insgesamt starben 340 Menschen. Zum 60. Jahrestag erinnert das NDR Landesfunkhaus Hamburg mit all seinen Programmen an die Sturmflut von 1962.

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Historischen Piraten auf der Spur: Der notorische Unruhestifter Ralves Carsten von Norddeich

Ralves Karsten
Ralves Karsten kleiner Been,
Wo heftu dat also verseen
In disser sulven Saken:
Kummestu to Meldorp in,
Dien Hövet geit up den Staken.

Zitat Karl Müllenhoff, „Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg“. Kiel 1845

Piraterie, Verrat, Blutrache – an der Nordsee lebte vor fast 600 Jahren ein Mann, der Hamburger totschlug und Dithmarschen in Aufruhr versetzte. Bis in die Elbmündung sorgten die Überfälle für Unruhe, über den Mord und Totschlag hinaus.

Glaubt man den historischen Berichten, gab es in Dithmarschen einen ziemlich wilden Gesellen. Sein Name: Ralves Carsten*. Herkunft und Heimat: Norddeich bei Wesselburen.  Anfang des 15. Jahrhunderts, so berichten es alte Chroniken, beging wohl auch er Überfälle auf küstennahe Handelsschifffahrt mit seiner Bande.

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