Ausstellung: „Auftakt des Terrors – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“

Am Freitag, 3. März 2023, wird in Eutin die Ausstellung „Auftakt des Terrors. Die frühen Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ eröffnet. Es folgen weitere Ausstellungen über das ganze Jahr hinweg. Alle Infos und Termine dazu hier

Vor 90 Jahren, am 30. Januar 1933, übernahmen die Nationalsozialisten in Deutschland die Regierung. Sie etablierten eine terroristische Diktatur und entrechteten, verfolgten und ermordeten Millionen von Menschen. Bei der Durchsetzung und Sicherung der nationalsozialistischen Herrschaft spielten die Konzentrationslager eine zentrale Rolle. 

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Hamburg: Außergewöhnliches KI-Kunstprojekt: „Homeless Gallery” macht Lebensgeschichten Obdachloser auf emotionale Art und Weise sichtbar

– Zum 30-jährigen Jubiläum präsentiert Hinz&Kunzt gemeinsam mit der Hamburger Kunsthalle 30 KI-Kunstwerkein Homeless Gallery
– Eröffnung der Ausstellung mit Vernissage unter freiem Himmel
-Homeless Gallery zieht ab sofort als Wanderausstellung durch Hamburg. Alle Kunstwerke werden anschließend für den guten Zweck versteigert.

Mit einer Vernissage unter freiem Himmel am S-Bahnhof in Hammerbrook hat das Straßenmagazin Hinz&Kunzt zusammen mit der Hamburger Kunsthallegestern die „Homeless Gallery“ (zu deutsch: „Obdachlosen Gallery“) eröffnet. Eine Ausstellung von 30 Kunstwerken, die nicht etwa von berühmten Malern geschaffen wurden, sondern von aktuell oder ehemals Obdachlosen aus Hamburg.

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Die Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962: Als das Wasser kam

Die Sturmflut 1962 hat sich tief in das Gedächtnis der Hamburgerinnen und Hamburger eingebrannt: In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar rollt eine gewaltige Flutwelle auf die Hansestadt zu, Deiche brechen, große Teile der elbnahen Stadtteile stehen unter Wasser. 315 Menschen sterben, Tausende verlieren ihr Zuhause. Die Sturmflut von 1962 gilt als größte Katastrophe der Nachkriegszeit in Hamburg

Die Sturmflut 1962 war eine Flutkatastrophe an der deutschen Nordseeküste in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962. An den Unterläufen von Elbe und Weser sowie ihren damals noch ungesicherten Nebenflüssen wurden hohe, vorher nicht beobachtete Wasserstände erreicht. Vor allem an den seit der Flutkatastrophe von 1953 (Hollandsturmflut) noch nicht erhöhten Deichen in diesen Flussgebieten kam es zu schweren Schäden und zahllosen Deichbrüchen, wohingegen die Seedeiche trotz schwerer Schäden bis auf wenige Ausnahmen den Fluten standhielten. Insgesamt starben 340 Menschen.

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Nach der Bluttat in Brokstedt: Wie sicher sind wir in Zügen?

Die Bluttat von Brokstedt schockiert, zwei junge Menschen (16, 19) wurden bei einer Messerattacke getötet. Der Fahrgast stellt sich die Frage: wie sicher sind wir am Bahnhof und in den Zügen? Was besagt die Statistik? Diese offenbart, wenn man sie umfassend analysiert, ganz erstaunliche Ergebnisse, die ganz und gar nicht der Berichterstattung einiger Mainstream-Pressemedien entsprechen. Doch der Reihe nach.

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9. September 1913: Luftschiff „Zeppelin Sachsen“ stürzt in die Nordsee

Der Zeppelin „Zeppelin Sachsen“ (auch LZ 14 genannt) war ein deutsches Starrluftschiff, das unter der Bezeichnung L 1 das erste Marineluftschiff der Kaiserlichen Marine war. Am 9. September 1913 stürzte es auf den Flug von Hamburg nach Helgoland in die Nordsee. 14 der 20 Besatzungsmitglieder starben bei dem Unglück

Wir schreiben den 9. September 1913: es ist ein Dienstag und der 252. Tag des Jahres in der 37. Kalenderwoche. Folgendes geschah: Der am 14. Juli begonnene Werftarbeiterstreik in Hamburg, Bremen und Stettin (heute Szczecin) endet erfolglos; die Schriftstellerin Virginia Woolf unternimmt in Sussex/Vereinigtes Königreich ihren ersten Suizidversuch und in Hamburg-Fuhlsbüttel startet das Luftschiff „Zeppelin Sachsen“ (kurz L 1) mit 20 Besatzungsmitgliedern seine 68. Fahrt. Es soll nach Helgoland gehen. Start ist um 13 Uhr 30. Um ca. 18.30 stützt das Luftschiff 14 Seemeilen nördlich von Helgoland in die unruhige Nordsee. Wie konnte es zu der Katastrophe kommen?

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19. Dezember 1888: Gustav Gundelach wird in Kiel geboren

Gustav Gundelach (19. Dezember 1888 – 8. Juli 1962) in Hamburg) war ein deutscher Politiker der KPD und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Am 19. Dezember 1888 wird Gustav Gundelach in Kiel geboren. Sein Vater war Maler, die Mutter Näherin. Gundelach schließt die Volksschule in Kiel ab und absolviert eine Lehre als Dreher. Ab 1908 arbeitet er bei Blohm & Voß in Hamburg. In dieser Zeit beginnt seine politische Arbeit. Hervor stechen seine Mitwirkung in der Gruppe Ulbricht (1) sowie die Mitgliedschaften in der Hamburgischen Bürgerschaft und der ersten Legislaturperiode des Deutschen Bundestages. Seine Teilnehme 1923 am Hamburger Aufstand wirf einen Schatten auf die politische Person Gundelach.

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Was ist eigentlich … eine Wehle?

Die Reihe „Was ist eigentlich …?“ möchte den Leserinnen und Lesern Fach-Begriffe und Phänomene erklären, die in Schleswig-Holstein gebräuchlich sind. Wer kennt schon alle Begriffe?

Wehlen sind Zeugen von Sturmfluten und zeigen den Ort eines Deichbruchs an.
Das Wasser, das einen Deich durchbricht, stürzt herab und kolkt ein Loch von 10 – 15 m Tiefe aus. Die Neubedeichung kann nur seewärts in einem Bogen erfolgen, da die Wehle nicht so zugeschüttet werden kann, dass sie einen festen Halt bietet. Wehlen sind heute Landschaftsdenkmale. 

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„Nord bei Nordwest“: Dreh für zwei neue Folgen in Schleswig-Holstein und Hamburg

„Nord bei Nordwest“ ist der erfolgreichste „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Jetzt entstehen zwei neue Episoden. Gedreht wird auf Fehmarn sowie in Travemünde und Hamburg und Umgebung.

„Nord bei Nordwest“ ist der erfolgreichste „DonnerstagsKrimi im Ersten“ – dies haben im Januar 2022 drei neue Folgen mit durchschnittlich 8,65 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern und einem Marktanteil von 27,1 Prozent eindrucksvoll bestätigt. Jetzt entstehen zwei neue Episoden. Die Dreharbeiten auf Fehmarn (Kreis Ostholstein) sowie in TravemündeStadtteil der Hansestadt Lübeck) und Hamburg und Umgebung dauern bis zum 13. April.

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Historischen Piraten auf der Spur: Der notorische Unruhestifter Ralves Carsten von Norddeich

Ralves Karsten
Ralves Karsten kleiner Been,
Wo heftu dat also verseen
In disser sulven Saken:
Kummestu to Meldorp in,
Dien Hövet geit up den Staken.

Zitat Karl Müllenhoff, „Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg“. Kiel 1845

Piraterie, Verrat, Blutrache – an der Nordsee lebte vor fast 600 Jahren ein Mann, der Hamburger totschlug und Dithmarschen in Aufruhr versetzte. Bis in die Elbmündung sorgten die Überfälle für Unruhe, über den Mord und Totschlag hinaus.

Glaubt man den historischen Berichten, gab es in Dithmarschen einen ziemlich wilden Gesellen. Sein Name: Ralves Carsten*. Herkunft und Heimat: Norddeich bei Wesselburen.  Anfang des 15. Jahrhunderts, so berichten es alte Chroniken, beging wohl auch er Überfälle auf küstennahe Handelsschifffahrt mit seiner Bande.

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