Flensburg: Foto-Ausstellung mit Werken der Künstlerin gagel auf dem Museumsberg ab 17.7.22

Was ist eigentlich eine Fotosofin und was macht sie? Die Pinneberger Künstlerin gagel passt in keine Schublade, deswegen hat sie für sich selbst diese Bezeichnung gewählt. gagels Arbeit ist mit Fotografie, Installation und Konzeptkunst nur unzureichend umschrieben. Ihre Aufgabe sieht sie vielmehr darin, das tägliche Leben und Erleben in Kunst umzusetzen. Menschen so zu zeigen, wie sie sind, ist ihr wichtig.

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Flensburg: Knudsgilde feiert 852-jähriges Bestehen

Am Samstag, 25.06.2022 feierte die Flensburger Knudsgilde ihr 852-jähriges Bestehen. Wie es guter Brauch ist, haben Oberbürgermeisterin Simone Lange und Stadtpräsident Hannes Fuhrig die Gildebrüder mit Gästen am Samstagvormittag vor dem Rathaus empfangen.  Die Oberbürgermeisterin und der Stadtpräsident freuen sich, diese gute Tradition fortzusetzen. Doch was ist eigentlich eine Gilde und woher kommt diese gute Tradition?

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Flensburg: An der Ölmühle / Margarethenhof

Die Fläche um die als Ölmühle war eine der letzten Brachflächen, im Johannisviertel, einem der ältesten Siedlungen Flensburgs. 2011 begann die Stadt die Fläche vor der Ölmühle zu bebauen. Heute ist es ein teures, fragwürdige Wohn-Schmuckstück, mit viel Beton, wenig Grün. Und der Kontrast von arm und reich ist markant.

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Straßennamen erzählen Geschichten: Konventgarten, Flensburg

Straßennamen erzählen vom Leben. Sie sagen etwas darüber, wie die Menschen an einem Ort arbeiten und wohnen, woran sie glauben und worauf sie hoffen.

Der „Konventgarten“ in Flensburg ist keine Straße im eigentlichen Sinne sondern eine Sticht und Anliegerstraße bzw. Zufahrtsweg und liegt im Stadtteil Sandberg. Die Geschichte des Konventgartens ist interessant, das Wohn-Umfeld noch mehr und der Name übrigens einzigartig in Deutschland (lt. ZEIT, siehe Quelle). Grund genug, sich mit dem Konventgarten und das Gebiet drumherum zu beschäftigen, fangen wir an:

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Gebäude erzählen Geschichten: Johanniskirche, Flensburg

Die Johanniskirche oder Sankt-Johannis-Kirche ist die kleinste und älteste der drei erhalten gebliebenen Hauptkirchen der Stadt Flensburg – und sogar älter als die Stadt selbst. Sie wurde im Jahre 1128 als Schutz- und Trutzkirche für die Fischer der Siedlung im Stil der Angeliter Feldsteinkirchen erbaut. Das Gebäude liegt im Johannisviertel, der Siedlung um den Johannis­kirchhof, der Süderfischer­straße und der Angelburger­ Straße. Nicht nur das Gebäude erzählt Geschichte sondern auch wer dort wirkte.

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Gebäude erzählen Geschichten: Johannisstraße 9, Flensburg

Wenn Gebäude reden könnten, würden sie die vielfältigsten, buntesten und verrücktesten Geschichten erzählen können. Das Leben spielt sich in den Gebäuden ab, seit Generationen und Epochen. Ob Dramen, Feste oder banaler Alltag, viele der Gebäude wahrten ihr würdiges Gesicht, während im Innern das Leben seine Spuren hinterließ. Ein Name ist bei der Recherche um die Geschichte des Gebäudes unangenehm aufgefallen: Hartmut von Hentig

Man erkennt es nicht sofort, das Gebäude in der Johannisstraße 9 in Flensburg, ist eine Städtische Bildungs- und Erziehungseinrichtung, in der rund 40 Kinder aller Kontinente im Alter von 3 bis 6 Jahren von 4 Erzieherinnen betreut werden. Interessant ist die Geschichte des Gebäudes, das in einer zentraler Altstadtlage liegt, im sogenannten Johannisviertel (1).

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Flensburg: Ausstellung „PHOTO no SHOOTING! Ukraine. Russland. Exil.“

Der Museumsberg Flensburg ist mit einer Ausstellungsfläche von 3000 m² eines der größten Museen in Schleswig-Holstein. Es bietet einen umfassenden Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte im Landesteil Schleswig vom 13. bis zum 20. Jahrhundert sowie in die Kunst der Gegenwart. Vom 26. Juni – 23. Oktober 2022 findet dort die Foto-Ausstellung „PHOTO no SHOOTING! Ukraine. Russland. Exil.“ statt.

Der Museumsberg Flensburg widmet seine Sommerausstellung zwei Künstlern, die seit Jahrzehnten eine Freundschaft verbindet. Der Ukrainer Yuri Kosin und der Russe Dmitry Vyshemirsky thematisieren in ihren preisgekrönten Fotografien die Veränderungen seit dem Ende der Sowjetzeit: Landschaften, Gebäude, historische Ereignisse und vor allem den Alltag der Menschen in beiden Ländern. Beide leben heute im Exil,

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Sagen und Legenden: Der wilde ewige Jäger von Oldemorstoft

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt. Die Legende vom wilden ewigen Jäger von Oldemorstoft lehnt sich an an die vom Freischütz (siehe ebenso im Blog)

Die Sage berichtet, dass König Waldemar (1) einst im Sommer und Herbst das Jagdschloss Waldemarstoft (2) bewohnte, um seinem Lieblingsvergnügen, der Jagd, nachzugehen. Eines Tages ritt der König früh am Morgen mit vielen Jägern und Hunden in den Wald.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Der Freischütz

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt. Auf dem Meeresgrund treibt das nordfriesische Rumpelstilzchen sein Unwesen. Die Geschichte vom Freischütz spielt im Tremmeruper Wald, den es tatsächlich gibt

Der letzte Herzog zu Glücksburg hatte einen Jäger, der so lange als er in seinem Dienste gewesen, durchaus kein Wild getroffen hatte. Darüber verdrießlich, verabschiedete der Herzog ihn. Traurig ging der Jäger davon, nicht wissend, wie er sich ernähren sollte; er konnte es überhaupt gar nicht begreifen, wie es zugehe, daß er jetzt gar nichts treffen könne, da er doch früher ein guter Schütze war.

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Glücksburg: Auf den Spuren des Dolmenpfades

Das rund 300 ha. große Friedeholz (dän. Fredskov) mit seinem Verlauf bis nach Schausende liegt im Kern Glücksburgs. Der Wald bietet einiges: ein altes Forsthaus, ein Naturspielplatz für Kinder, ein Gatter mit Wildschweinen sowie der mehrere Kilometer lange Dolmenpfad mit Informationstafeln zu den zehn steinzeitlichen Hünengräbern im Friedeholz.

Der Dolmenpfad im Glücksburger Friedeholz (eines von vier Wäldgebieten im Glücksburger Wald) ist ein archäologisch-naturkundlicher Rundwanderweg von fünf Kilometern Länge. Auf den Spuren der Ahnen besichtigen Gäste die „Dolmen“ (Großsteingräber der Jungsteinzeit) und bronzezeitlichen Grabhügel und tauchen ein in 5.000 Jahre Kulturgeschichte.

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