Knochenbrüche im Alter: Fitness, gutes Sehen und Hören um Stürze zu vermeiden

Der 1. Oktober ist der internationale Tag der älteren Generation. Der Aktionstag, soll die Menschen auf die Situation und die Belange der älteren Generation aufmerksam machen. Knochenbrüche im Alter sind ein bekanntes Phänomen. Sie lassen sich vermeiden – alle Infos dazu in diesem ausführlichen Artikel

Orthopäden und Unfallchirurgen empfehlen älteren Menschen neben Bewegung und Krafttraining auch die regelmäßige Prüfung von Sehstärke und Hörvermögen. Dadurch lassen sich Stürze vermeiden, die schnell zu Knochenbrüchen führen können. Denn Probleme beim Sehen, Hören oder dem Gleichgewichtsorgan können die Balance empfindlich beeinträchtigen. 

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TV-Tipp: „Displaced – verschoben, verdrängt, vertrieben“ – Rekonstruktion einer Familiengeschichte 

Regisseurin Sharon Ryba-Kahn ist in Deutschland geboren, sie gehört zur dritten Generation von Shoah-Überlebenden. In „Displaced“ rekonstruiert sie ihre eigene Familiengeschichte und setzt sich gleichzeitig mit ihrer persönlichen Beziehung zu Deutschland auseinander. ZDF/Das kleine Fernsehspiel sendet den Film anlässlich des 84. Jahrestags der Reichspogromnacht am 9. November.

Ich wünsche mir einen anderen Umgang mit der eigenen Geschichte und dass die deutsche Mehrheitsgesellschaft sieht, dass die Schoah sie genauso betrifft wie Jüdinnen und Juden.“ Zitat Sharon Ryba-Kahn. Mit den Augen der dritten Generation nach der Shoah blickt die in München geborene Filmemacherin Sharon Ryba-Kahn auf sich selbst, auf ihre Familie und ihr deutsches Umfeld. Der Blick in ihre Familiengeschichte führt Sharon dazu, sich mit ihrem eigenen Leben auseinanderzusetzen und die Frage nach dem Umgang mit der Vergangenheit an ihr nicht-jüdisches Umfeld zu stellen.

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Teilmobilisierung in Russland: Zuwanderungsbeauftragter fordert Unterstützung von Militärdienstentziehern und Deserteuren

Anlässlich der laufenden Teilmobilisierung in Russland fordert der schleswig-holsteinische Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen, Stefan Schmidt, dass Militärdienstentziehern und Deserteuren Anträge auf Schutzgewährung allgemein ermöglicht und ein Aufenthalt und gewährt werden. Die genaue Begründung – hier im Blog!

Angesichts der derzeitigen Diskussion über die Aufnahme von russischen Militärdienstentziehern und Deserteuren in Deutschland fordert der Zuwanderungsbeauftragte, Stefan Schmidt (im Bild Archiv), eine aktive Hilfestellung, damit russische Kriegs- und Militärdienstdienstverweigerer, aber auch solche aus anderen kriegführenden Staaten, die Möglichkeit haben, in Deutschland ein Asylverfahren zu durchlaufen, um entweder subsidiären Schutz oder einen internationalen Flüchtlingsstatus zu erhalten.

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Doku“Einfach Mensch! Bis ans Limit“u.a. mit Deutschlanddurchquerung von Flensburg nach Oberstdorf

Mit jeder Menge Energie meistern sie ihre Barrieren im Sport mühelos, gehen bis an ihre Belastungsgrenzen: Maximilian Schwarzhuber und Amos Donath leben trotz körperlicher Einschränkung ihre sportlichen Träume. Die 3sat-Reihe „Einfach Mensch!“ stellt in der Sendung „Bis ans Limit“ die beiden vor. Für Maximilian Schwarzhuber stand am 6. Mai 2022 ein gigantisches Vorhaben auf den Plan: Die Deutschlanddurchquerung von Flensburg nach Garmisch.

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Stefan Schmidt wird mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Stefan Schmidt (* 9. Oktober 1941 in Stettin) ist ein deutscher Kapitän und Flüchtlingsbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein. Bekannt wurde er durch die Rettung von 37 Personen aus Seenot mit dem Schiff Cap Anamur im Jahr 2004. Dafür wurde er von einem italienischen Gericht wegen Schleusung angeklagt und erst 2009 freigesprochen. 2011 und erneut 2017 wurde er durch den Landtag von Schleswig-Holstein zum ehrenamtlichen Landesflüchtlings- und Zuwanderungsbeauftragten gewählt. Am 13. September 2022 wird Schmidt mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Alle Hintergründe dazu in diesem Blogartikel

Am 13. September 2022 wird der schleswig-holsteinische Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen, Stefan Schmidt (i. B. re., Archiv), mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Ministerpräsident Daniel Günther überreicht die Auszeichnung des Bundespräsidenten in Kiel.

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Fahrensodde, die Nazis und die Sache mit den 26 Leichen am Badestand

Der Ort Fahrensodde (dänisch Farensodde oder auch Farnæsodde) ist ein Küstenvorsprung mit gleichnamigem Strand, Straße sowie Fischerei- und Yachthafen an der Flensburger Innenförde. Mai 1945, zum Ende des Zweiten Weltkriegs, wurden am Badestrand von Fahrensodde 26 Leichen von SS-Leuten verscharrt. Alle Hintergründe dazu im folgenden Artikel

Die beschaulich an der Flensburger Förde liegende Siedlung namens Fahrensodde, wurde 1583 erstmals erwähnt. Sie weist auf eine Landzunge (dänisch: odde) hin, die zur Überfahrt nach Kollund (Dänemark) genutzt wurde. Die damals aus fünf Katen bestehende Siedlung gehörte zu Twedter Holz. Fahrensodde ist erreichbar über den Hauptzufahrtsweg Twedter Strandweg, der dem Stadtbezirk Solitüde zugeordnet ist. Oberhalb von Fahrensodde liegt das Ferienhaus- und Wohngebiet „Strandfrieden“, das mit Fahrensodde optisch verwachsen ist. Alles andere als „friedlich“ ist zu bezeichnen, was sich im Mai 1945 in Fahrensodde ereignete – war da doch die Sache mit den 26 Leichen am Badestrand.

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„NASIM – Ein Leben in Moria“ – Kinotour durch 27 Städte

Am 8. September startet in Halle die Kinotour des Films „Nasim“ durch 27 deutsche Städte. Er läuft u. a. auch in Husum, Kiel und Hamburg. Alle Termine und Infos zum Film im Blog

Am 8. September 2022 startete in Halle die Kinotour des Films „Nasim“ durch 27 deutsche Städte (u.a. auch in Schleswig-Holstein & Hamburg, Orte siehe wieder unten). Sowohl die Realisierung des Films sowie die Tour wurden maßgeblich durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung ermöglicht. Im Anschluss an jede Filmvorführung wird ein Podiumsgespräch mit den beiden Filmemachern Ole Jacobs und Arne Büttner angeboten. In einigen Orten wird Nasim, die Protagonistin ebenfalls dabei sein.

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Bundesregierung: „Beseitigung aller Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee nicht umsetzbar“

In deutscher Nord- und Ostsee lagern Altlasten von ca. 1,6 Millionen Tonnen konventioneller Munition und 5.000 Tonnen chemischer Kampfstoffe, die im Zweiten Weltkrieg durch Militäroperationen oder danach durch Verklappung versenkt wurden. „Nord- und Ostsee sind große Unterwasserschrottplätze“. Der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler hat zu dem Thema eine Stellungnahme abgegeben

Der SSW-Politiker Stefan Seidler ist Herbst 2021 als Listenkandidat seiner Partei in dem 20. Deutschen Bundestag als Abgeordneter eingezogen. Insbesondere vertritt Seidler die Interessen der Bürgerinnen und Bürger von Schleswig-Holstein. Aktuell geht er ein einem schwerwiegenden Thema buchstäblich auf den Grund: Die Belastung von Nordsee und Ostsee mit Altmunition aus dem Zweiten Weltkrieg, „ein echtes Problem für Mensch und Umwelt„.

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Flensburg: Stolperstein Große Straße 54

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die quadratischen Messingtafeln mit abgerundeten Ecken und Kanten sind mit von Hand mittels Hammer und Schlagbuchstaben eingeschlagenen Lettern beschriftet und werden von einem angegossenen Betonwürfel mit einer Kantenlänge von 96 × 96 und einer Höhe von 100 Millimetern getragen. Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen.

Die Geschichte um das Schicksal von Arnold Bastian (Jg. 1908), Große Straße 54, ist eng verbunden mit der Verfolgung von Homosexuellen in der Nazizeit. Doch dieses schwarze deutsche Kapitel wäre nicht vollständig, wurden doch männliche Homosexuelle auch in der Bundesrepublik Deutschland weiterhin verfolgt – bis 1994! Dieses ermöglichte der sogenannte „Schwulenparagraph“ (Strafparagraph 175).

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50 Jahre danach: Revival der Olympia-Rallye von 1972 startet in „Kiel.Sailing.City“

Kurz vor dem Auftakt der Olympischen Sommerspiele 1972 fand in Deutschland die bislang größte Rallye-Veranstaltung statt. Das Rennen startete damals in Kiel und führte die Teams bis zum Olympiastadion in München. Diese Rallye war zudem die Geburtsstunde der internationalen Motorsport-Karriere des zweimaligen Weltmeisters Walter Röhrl.

Die Geschichte wird nacherzählt und neu geschrieben: 50 Jahre später geht es erneut von Kiel nach München. Dabei bewegt sich der Tross mit 197 Fahrzeugen in sechs Tagesetappen vom 8. bis 13. August über insgesamt 2.252 Kilometer. Das Teilnehmerfeld kommt aus acht Nationen und setzt sich aus 44 verschiedenen Fahrzeug-Marken und 175 verschiedenen Fahrzeugtypen von Baujahr 1950 bis 1995 zusammen – und auch Walter Röhrl ist wieder dabei.

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