Vor 30 Jahren:  Brandanschläge in Mölln

„Das Gedenken an Bahide Arslan, Yeliz Arslan und Ayşe Yilmaz ist nicht abgeschlossen. Und der Auftrag an uns als Gesellschaft ist es auch nicht.“

Rassismus tötet. Lars Harms, Politiker (SSW) und Abgeordneter im Landtag von Schleswig-Holstein sagte heute (23.11.2022) in Gedenken an die Brandanschläge in Mölln vor 30 Jahren: „Wir gedenken heute der Brandanschläge in Mölln vor 30 Jahren. Am23. November 1992 warfen dort zwei Neonazis Brandsätze in zwei Häuser. Bei diesen Brandanschlägen kamen drei Menschen ums Leben und neun wurden schwer verletzt. Bahide Arslan, Yeliz Arslan und Ayşe Yilmaz starben. Yeliz und Ayşe waren noch Kinder. Ihre Großmutter starb, als sie versuchte, sie zu retten. 

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Circa 10.500 Jahre: Ältestes Grab Norddeutschlands im Duvenseer Moor entdeckt

Die Duvenseer Wohnplätze sind archäologische Fundstellen der frühen Mittelsteinzeit (Mesolithikum) im Duvenseer Moor in Schleswig-Holstein. Das Duvenseer Moor gehört zu den ältesten und besterforschten Fundstellen des frühen Holozäns in Mitteleuropa. Duvensee ist bekannt für seine Funde aus sonst nur selten erhaltenen organischen Materialien. Für das Verständnis der Überlebensstrategien der Jäger und Sammler der frühen Nacheiszeit haben die Lagerplätze große Bedeutung. Neue Untersuchungen zur Ernährung, Ökonomie und Landschaftsnutzung der Duvensee-Gruppe geben Aufschluss zur Entwicklung unserer heutigen Lebens- und Ernährungsweise.

Das Duvenseer Moor liegt am Rande der Gemeinde Duvensee im Kreis Herzogtum Lauenburg im südlichen Schleswig-Holstein. Das Moor ist nach Angaben des Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein eine Schlüsselregion in der Erforschung der Mittelsteinzeit, da sich dort viele Jäger und Sammler niedergelassen hatten. Oktober 2022 entdeckten Archäologen die bisher älteste Grabstätte Norddeutschlands – es ist ein Sensationsfund.

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„Tour de Grass“ im Herzogtum Lauenburg: Mit App und Rad auf den Spuren des Literaturnobelpreisträgers

Das idyllische Behlendorf rund 20 Kilometer südlich von Lübeck war fast 30 Jahre lang das Zuhause des Literaturnobelpreisträgers Günter Grass. In der beschaulichen Landschaft am Elbe-Lübeck-Kanal lebte und wirkte er bis zu seinem Tod im Jahre 2015.

Auf seine Spuren ins Herzogtum Lauenburg führt die App „Tour de Grass“, die vom Günter-Grass Haus in Lübeck angeboten wird. Die 46 Kilometer lange Tour führt von Lübeck aus durch die malerische Stecknitz-Region bis in die Eulenspiegelstadt Mölln. Humorvolle Vorfreude schürt ein eigens produzierter Trailer mit Katharina Thalbach.

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Film ab in Schleswig-Holstein!  Orte und Landschaften auf der großen Leinwand 

Ob Fehmarn, St. Peter-Ording, Stormarn oder die Holsteinische Schweiz: Sie sind nicht nur Sehnsuchtsorte für Reisefans, sondern auch beliebt bei Filmteams. Immer wieder dienen die Küsten, Inseln, Städte, die idyllischen Orte im Binnenland, Schlösser und Gasthäuser im echten Norden als Kulisse für Spielfilme, Krimis oder Serien.

Amrum: Kulisse überall: Schon mal vom Quallenkönig gehört? Er herrscht auf Amrum über die Tiden. Wer ihn erzürnt, den holt das Meer. Also: Nie allein ins Watt gehen! Vom Charme der zur Kaiserzeit spielenden Nesthäkchen-Filme erzählen sich die Leute auf Amrum bis heute, dabei ist die Serie bald vierzig Jahre alt. Die letzte Folge wurde auf Amrum gedreht und zeigt heute – mit Wattwagen und Sandburgen – ein Retro-Bild der Insel. Filmisch ist Amrum beliebt, denn Kulisse ist überall:

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Herzenssache Natur: Schleswig-Holsteins erste Naturpark-Rangerinnen

Sie heißen Martina Kallenberg und Derya Seifert und sind die ersten weiblichen Naturpark-Rangerinnen in Schleswig-Holstein

Weltweit gibt es sie und ihr Job ist beliebt, aber auch anspruchsvoll: Ranger*. Sie sind Vermittler zwischen Mensch und Natur, helfen Naturschätze zu bewahren und setzten sich für eine intakte Umwelt ein.

Seit dem 1. Juni 2021 ergänzen zwei Rangerinnen das Team des Naturparks Lauenburgische Seen. Martina Kallenberg und Derya Seifert sind die ersten ihrer Art in Schleswig-Holsteins Naturparken und allein deswegen schon eine Besonderheit.

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