London: Impressionen vom Natural History Museum

Das Natural History Museum (deutsch Naturhistorisches Museum) in London ist eines der größten naturhistorischen Museen der Welt. Unsere Auslandsfotografin hat ein paar Impressionen aus London mitgebracht

Das Natural History Museum liegt als eines von drei Museen der Exhibition Road im Londoner Stadtteil South Kensington und ist untergebracht in einem Gebäude im romanisch-byzantinischen Stil aus dem Jahre 1860. Das Museum stellt gemeinsam mit dem Geologischen Museum aus, will die Zusammenhänge in der Natur deutlich machen und zeigen, wie die Menschen von den Ressourcen der Erde abhängen. Traditionell gewährt das Museum den Besuchern (bis auf einige Sonderausstellungen) freien Eintritt. Jährlich besuchen ca. 5 Millionen Menschen das Museum.

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„Hauke Haiens Tod“: ARD dreht Schimmelreiter-Adaption 

Der Schimmelreiter ist eine Novelle von Theodor Storm aus der Literaturepoche des Realismus. Das im April 1888 veröffentlichte Werk ist Storms bekannteste Erzählung und zählt zu seinem Spätwerk. In Anlehnung an Theodor Storms berühmte Meisternovelle wird der Film „Hauke Haiens Tod“ unter anderem in Schleswig-Holstein gedreht. Das Drehbuch beruht auf den gleichnamigen Roman „Hauke Haiens Tod“ von Andrea Paluch und Dr. Robert Habeck

Unter der Regie des preisgekrönten Regisseurs Andreas Prochaska („Das finstere Tal“) entsteht zurzeit das ARD-Degeto-Mystery-Drama „Hauke Haiens Tod“ (AT). Der Eventfilm erzählt in Anlehnung an Theodor Storms berühmte Meisternovelle „Der Schimmelreiter“ von einer Schicksalsgemeinschaft an der friesischen Nordseeküste – den brachialen Kräften der Natur ausgesetzt – die hin- und hergerissen ist zwischen Fortschritts- und Aberglauben. 

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Neue Sendungen auf Dänisch, Friesisch und Niederdeutsch: Der NDR erweitert das Programmangebot

NDR erweitert sein Angebot in den Regionalsprachen Dänisch, Friesisch und Niederdeutsch. Foto (v.l.n.r.): Simone Mischke (NDR) und Anders Køpke Christensen (TV Syd) – Moderatorin und Moderator des Online-Magazins „Grænzenlos“ © NDR

Am 24. Mai geht das dänisch-deutsche Onlinemagazin „Grænzenlos“ in Serie, ein Kooperationsprojekt des Landesfunkhauses Schleswig-Holstein mit dem dänischen Sender TV Syd. Das TV-Angebot ist vielfältig:

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Es geht auch sanft: Beispiele für ressourcenschonenden Urlaub in Schleswig-Holstein

„Drum o Mensch, sei weise, pack die Koffer und verreise“, sagte schon Wilhelm Busch. Urlaub macht Spaß, doch Tourismus kann auch negative Auswirkungen haben, vor allem für die Natur. Dass es auch anders geht, zeigen einige Tipps für nachhaltigeres Reisen.

Vor allem wer mit der Bahn nach Husum reist, kann sich darüber freuen, dass die meisten Hotels in der Nordsee-Stadt ihren Gästen Mobilitätsangebote machen, in vielen Fällen sogar E-Angebote. Vom E-Bike über den E-Roller bis zum E-Auto reicht die Auswahl, die dazu einlädt die Ferienregion Husumer Bucht auf individuellen Wegen zu entdecken. Fahrradfahrer finden in der Husumer Bucht ein Netz von interessanten Fahrradwegen – entlang der Nordsee-Deiche und dem bekannten Nordseeküsten-Radweg, aber auch ins nordfriesische Binnenland.

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Flensburg: Ausstellung „PHOTO no SHOOTING! Ukraine. Russland. Exil.“

Der Museumsberg Flensburg ist mit einer Ausstellungsfläche von 3000 m² eines der größten Museen in Schleswig-Holstein. Es bietet einen umfassenden Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte im Landesteil Schleswig vom 13. bis zum 20. Jahrhundert sowie in die Kunst der Gegenwart. Vom 26. Juni – 23. Oktober 2022 findet dort die Foto-Ausstellung „PHOTO no SHOOTING! Ukraine. Russland. Exil.“ statt.

Der Museumsberg Flensburg widmet seine Sommerausstellung zwei Künstlern, die seit Jahrzehnten eine Freundschaft verbindet. Der Ukrainer Yuri Kosin und der Russe Dmitry Vyshemirsky thematisieren in ihren preisgekrönten Fotografien die Veränderungen seit dem Ende der Sowjetzeit: Landschaften, Gebäude, historische Ereignisse und vor allem den Alltag der Menschen in beiden Ländern. Beide leben heute im Exil,

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Ausgrabung einer Siedlung in Süderbrarup (Brebel) aus der Zeit des Thorsberger Mooropferplatzes

Das Thorsberger Moor (dänisch: Torsbjerg Mose) ist ein Moor im nördlichen Gemeindegebiet von Süderbrarup in der Landschaft Angeln in Schleswig-Holstein. Es handelt sich bei diesem unscheinbaren Gewässer um einen bedeutenden archäologischen Fundplatz und germanisches Opfermoor aus der römischen Kaiserzeit. Im Moor wurden im 19. Jahrhundert zahlreiche bedeutende und reiche kulturgeschichtliche Funde gemacht.

Im letzten Jahr hat das Archäologische Landesamt bei einer Voruntersuchung zwischen Brebel und Süderbrarup eine Siedlung aus den Jahrhunderten um Christi Geburt entdeckt. Nun werden hier im Vorfeld der Erschließung eines großen Gewerbegebietes zahlreiche archäologische Befunde ausgegraben und dokumentiert.

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Neues Rätselspiel: „Nordsee – 50 Rätsel mit Ausflugstipps“

Diese 50 Rätsel aus dem hohen Norden – von Nord- bis Ostfriesland – haben es in sich! Kuriose, überraschende und knifflige Geheimnisse, die sich auch live und in Farbe erleben lassen. Denn außer der Lösung sind auf der Rückseite jeder Karte zusätzliche Informationen und die Adresse des Rätselorts zu finden. Viel Spaß beim gemeinsamen Knobeln und Entdecken der Geheimnisse der Nordsee!

Für Menschen, die von kniffligen Rätseln nicht genug bekommen können, gibt es jetzt Nachschub aus dem Gmeiner-Verlag: Anfang Mai ist das neue Kartenspiel »Nordsee – 50 Rätsel mit Ausflugstipps« von Sonja Klein erschienen. Gemeinsam lüften die Spieler kuriose, überraschende und knifflige Geheimnisse aus dem hohen Norden. Einmal gelöst, lassen sich alle Rätsel auch live und in Farbe erleben, denn außer der Lösung sind auf der Rückseite jeder Spielkarte zusätzliche Informationen und die Adresse des Rätselorts zu finden.

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Sagen und Legenden: Der wilde ewige Jäger von Oldemorstoft

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt. Die Legende vom wilden ewigen Jäger von Oldemorstoft lehnt sich an an die vom Freischütz (siehe ebenso im Blog)

Die Sage berichtet, dass König Waldemar (1) einst im Sommer und Herbst das Jagdschloss Waldemarstoft (2) bewohnte, um seinem Lieblingsvergnügen, der Jagd, nachzugehen. Eines Tages ritt der König früh am Morgen mit vielen Jägern und Hunden in den Wald.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Der Freischütz

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt. Auf dem Meeresgrund treibt das nordfriesische Rumpelstilzchen sein Unwesen. Die Geschichte vom Freischütz spielt im Tremmeruper Wald, den es tatsächlich gibt

Der letzte Herzog zu Glücksburg hatte einen Jäger, der so lange als er in seinem Dienste gewesen, durchaus kein Wild getroffen hatte. Darüber verdrießlich, verabschiedete der Herzog ihn. Traurig ging der Jäger davon, nicht wissend, wie er sich ernähren sollte; er konnte es überhaupt gar nicht begreifen, wie es zugehe, daß er jetzt gar nichts treffen könne, da er doch früher ein guter Schütze war.

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Glücksburg: Auf den Spuren des Dolmenpfades

Das rund 300 ha. große Friedeholz (dän. Fredskov) mit seinem Verlauf bis nach Schausende liegt im Kern Glücksburgs. Der Wald bietet einiges: ein altes Forsthaus, ein Naturspielplatz für Kinder, ein Gatter mit Wildschweinen sowie der mehrere Kilometer lange Dolmenpfad mit Informationstafeln zu den zehn steinzeitlichen Hünengräbern im Friedeholz.

Der Dolmenpfad im Glücksburger Friedeholz (eines von vier Wäldgebieten im Glücksburger Wald) ist ein archäologisch-naturkundlicher Rundwanderweg von fünf Kilometern Länge. Auf den Spuren der Ahnen besichtigen Gäste die „Dolmen“ (Großsteingräber der Jungsteinzeit) und bronzezeitlichen Grabhügel und tauchen ein in 5.000 Jahre Kulturgeschichte.

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