Plön: Grundlagenseminar für das Ehrenamt Beraterinnen und Berater in Sachen „Heimmitwirkung“

Im Oktober 2022 findet das diesjährige Grundlagenseminar* für angehende Beraterinnen und Berater in Sachen „Heimmitwirkung“ statt. Gefördert vom Sozialministerium des Landes, qualifiziert das Seminar Bürgerinnen und Bürger, die zukünftig den gewählten Beiräten in stationären Einrichtungen der Altenpflege und in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen beratend zur Seite stehen wollen.

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50 Jahre danach: Revival der Olympia-Rallye von 1972 startet in „Kiel.Sailing.City“

Kurz vor dem Auftakt der Olympischen Sommerspiele 1972 fand in Deutschland die bislang größte Rallye-Veranstaltung statt. Das Rennen startete damals in Kiel und führte die Teams bis zum Olympiastadion in München. Diese Rallye war zudem die Geburtsstunde der internationalen Motorsport-Karriere des zweimaligen Weltmeisters Walter Röhrl.

Die Geschichte wird nacherzählt und neu geschrieben: 50 Jahre später geht es erneut von Kiel nach München. Dabei bewegt sich der Tross mit 197 Fahrzeugen in sechs Tagesetappen vom 8. bis 13. August über insgesamt 2.252 Kilometer. Das Teilnehmerfeld kommt aus acht Nationen und setzt sich aus 44 verschiedenen Fahrzeug-Marken und 175 verschiedenen Fahrzeugtypen von Baujahr 1950 bis 1995 zusammen – und auch Walter Röhrl ist wieder dabei.

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Flensburg: Stolperstein Große Straße 69

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die quadratischen Messingtafeln mit abgerundeten Ecken und Kanten sind mit von Hand mittels Hammer und Schlagbuchstaben eingeschlagenen Lettern beschriftet und werden von einem angegossenen Betonwürfel mit einer Kantenlänge von 96 × 96 und einer Höhe von 100 Millimetern getragen. Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen.

„Hier wohnte
Margarete Hirsch
Jg. 1881
deportiert
ermordet in
Minsk“

Mehr wissen wir nicht. Dennoch dürfen wir nie vergessen! Dass soll hier in dieser Serie „Stolpersteine“ – auch weiterhin – geschehen …

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Flensburg: Stolperstein Rathausstraße 2 (Alte Post)

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die quadratischen Messingtafeln mit abgerundeten Ecken und Kanten sind mit von Hand mittels Hammer und Schlagbuchstaben eingeschlagenen Lettern beschriftet und werden von einem angegossenen Betonwürfel mit einer Kantenlänge von 96 × 96 und einer Höhe von 100 Millimetern getragen. Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen.

Die Flensburgerin Johanne Ebsen starb 1944 bei nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen. Auf dem am 6.3.14 verlegten Stolperstein steht:

„Hier wohnte Johanne Marie Ebsen
geb. Albertz
Jg. 1881
Eingewiesen 1929
Psychiatrie Schleswig
‚Verlegt’ 14.9.1944
Meseritz/Obrawalde
Ermordet 30.9.1944″

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Flensburg: Stolperstein Holm 39, (Holmpassage)

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die quadratischen Messingtafeln mit abgerundeten Ecken und Kanten sind mit von Hand mittels Hammer und Schlagbuchstaben eingeschlagenen Lettern beschriftet und werden von einem angegossenen Betonwürfel mit einer Kantenlänge von 96 × 96 und einer Höhe von 100 Millimetern getragen. Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen.

Gustav Schreiber wurde 1904 in Elmshorn geboren, besuchte die Volksschule und lernte einen kaufmännischen Beruf, in dem er viele Jahre arbeitete. 1935 übernahm ihn die Stadtverwaltung Elmshorn. Die entließ ihn 1937, weil er wegen fortgesetzter Unzucht mit Männern zu einem Jahr Gefängnis verurteilt wurde.

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Wyk auf Föhr: Viertes Südstrand Open-Air des Hotels Upstalsboom

Tim Kamrad, „Glasperlenspiel“, „Culcha Candela“, Max Mutzke und Stefanie Heinzmann lösten mit 5 Konzerten an vier Tagen Begeisterungsstürme bei den Open-Air-Besuchern aus. Perfekte Organisation und bestes Nordsee-Sommerwetter führten zu einem gelungenen Musikfestival auf dem Upstalsboom-Hotelgelände in Wyk auf Föhr

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Wissenswertes über die Flensburger Rathausstraße – und warum das ein bedeutender Ort war

Die Rathausstraße liegt mitten im Flensburger Zentrum. Bis 1853 wurde der Straßenzug unter dem Namen Bahnhofstraße angelegt. Diese bedeutete eine Verbindung zwischen dem Bahnhof – wo heutzutage der ZOB liegt – und dem Rathaus. Sie bildete dabei eine Kreuzung mit dem Holm und der Großen Straße. Aber das ist nicht alles, es gibt noch etwas mehr zu erzählen.

1861 wurde die Bahnhofsstraße umbenannt und erhielt den Namen Rathausstraße.  Rathausstraße – ein bedeutender Ort? An der heutigen Rathausstraße, auf neutralem Terrain zwischen St.Nikolai und St. Marien, lag einst der Thingplatz. Was ist das?

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Flensburg entdecken: Gedenktafel am Wohnhaus von Gotthard und Anna Hannsen

Mitten in der Flensburger Innenstadt / Altstadt, am Holm 47 findet sich die Gedenktafel am Wohnhaus von Gotthard und Anna Hannsen. Diese sind Stifter der Diakonissenanstalt in Flensburg. Am Michaelistag, dem 29. September 1874, wurde die Diakonissenanstalt – kurz DIAKO – gegründet.

Drei Diakonissen und fünf Schwesternschülerinnen begannen damals ihren Dienst in Flensburg, oben auf Duburg, an der Knuthstraße (benannt nach Markus Knuth 1811-1899, Kaufmann und Stadtverordneter).

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7 „Flensburger Brauerei“ – Straßenschilder angebracht 

Wieso die Flensburger Brauerei die Straßenschilder anbringen darf, erklärt sich dadurch, dass der Bierproduzent seit Jahren Brauereibesichtigungen anbietet und somit eine abwechslungsreiche Attraktion für Touristen bietet. Diese Besichtigungen sind ein beliebtes Ausflugsziel für Flensburger, Schleswig-Holsteiner und besonders für Besucher aus ganz Deutschland und der Welt. Die neuen Straßenschilderschilder dienen nun als Orientierungshilfe, damit auch nicht ortkundige Besucher die Brauerei leicht finden können.

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Ein Stück Schleswig-Holstein für zuhause: Mitbringsel aus dem echten Norden

Ein *Souvenir (zu französisch le souvenir, ‚Erinnerung‘, bzw. französisch se souvenir, ‚sich erinnern‘ in der Bedeutung ‚Erinnerungsstück‘, dann speziell ‚Mitbringsel‘) ist ein Gegenstand, der als Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis, einen Ort oder eine Person mitgenommen und aufbewahrt wird.
Das Wort stammt aus dem Französischen und bedeutet hier Erinnerung, Andenken. Im Unterschied zu einer Trophäe werden Souvenirs meist für sich und die Daheimgebliebenen oft im Urlaub käuflich erworben.

Die angenehmen Dinge im Leben gehen immer viel zu schnell vorbei. So ist es auch mit der schönsten Zeit des Jahres: Zwei Wochen Urlaub verfliegen meist wie im Nu. Um die schönen Erinnerungen zu bewahren, nehmen sich viele Reisende ein Souvenir oder Fundstück als Andenken mit nach Hause. Oder sie wollen den Lieben daheim ein Stück Unbeschwertheit mitbringen und ihnen damit eine Freude machen. Auch im echten Norden gibt es eine Menge außergewöhnlicher Mitbringsel, die die Erinnerung an den Schleswig-Holstein-Urlaub lebendig halten.

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