Wissenswertes über den Kreis Segeberg

Der Kreis Segeberg (plattdeutsch Kreis Sebarg) ist ein Kreis im Süden des Landes Schleswig-Holstein. Er gehört zur Metropolregion Hamburg. Kreisstadt ist Bad Segeberg (ca. 17.500 Einwohner).

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Neues Buch: „Die Volksgemeinschaft in der Region Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus“

Neues Buch zum Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein von EUF-Historikern: „Wer die NS-Geschichte ‚verstehen‘ will, muss sich intensiv mit beiden Seiten der NS-Volksgemeinschaft befassen – gerade auch in der eigenen Region.“

Am 17.11.2022 hat die Landtagspräsidentin von Schleswig-Holstein, Kristina Herbst, gemeinsam mit dem Präsidenten des Sparkassen- und Giroverbandes, Oliver Stolz, in der Gebrüder-Humboldt-Schule / Europaschule Wedel (Kreis Pinneberg ) einen druckfrischen ersten Klassensatz des Buches „Die Volksgemeinschaft in der Region. Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus“ überreicht. Als Verfasser des Werkes zeichnen sich Professor Uwe Danker und Professorin Astrid Schwabe von der Europa-Universität-Flensburg verantwortlich.

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Neumünster: Im Chor gegen den Krebs: TV-Reportage „Singen fürs Leben“

Als Andrea vor mehr als zehn Jahren die Diagnose Eierstockkrebs bekam, saß der Schock tief. Doch anstatt sich in Verzweiflung zu verlieren, wurde sie aktiv und gründete in Neumünster einen Chor: „Jetzt oder Nie!„. Ein Chor von Kranken, der das Leben preist und gegen Hoffnungslosigkeit ansingt.

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Geschichten und Geschicke: Der Literaturnobelpreisträger aus Eiderstedt: Theodor Mommsen

Theodor Mommsen war ein Historiker, der selber Geschichte schrieb und für sein Hauptwerk am Ende seines Lebens sogar als erster Deutscher den Nobelpreis für Literatur erhielt.

Er wurde am 30. November 1817 in Garding (heute Kreis Nordfriesland, seinerzeit Herzogtum Schleswig), geboren: Christian Matthias Theodor Mommsen, Deutscher Historiker. Heute gilt er als einer der bedeutendsten Altertumswissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Und er ist ausgezeichnet, 1902 erhielt er als erster Deutscher den Literaturnobelpreis: für sein Werk „Römische Geschichte*“ (1854-1856 und 1885). Neben seiner Person lohnt sich seine gesinnungspolitische Einstellung näher zu betrachten …

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Flensburg: Tod auf der Aufsichtsplattform & was daraus folgt

Nichts in aller Welt lässt dieses Verbrechen damit entschuldigen – aber vielleicht erklären. Denn: Kindesmisshandlung ist eine der Hauptursachen dafür das Menschen zu Verbrechern werden.

Es ist kalt, es ist windig, es ist ein Ort, ein Tat-ort, der einen buchstäblich mehrfach frieren lässt: Die Aussichtsplattform an der Straße Am Schloßwall, im Flensburger Stadtteil Duburg. Hier, am Karfreitag (02.04.2021) gegen 18.15 Uhr, stach ein 19-jähriger* auf einen 16-jährigen ein. Dieser starb wenig später im Krankenhaus.

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Südfall und die Geschichte von der Gräfin, dem Soldaten und die Sache mit der Okarina

Gegen Ende des Krieges ging die fast achtzigjährige Gräfin Diana von Reventlow-Criminil eines Nachts auf das Watt um einen abgestürzten englischen Flieger auf die Hallig zu holen. Sie verbarg ihn eine Weile vor den Machthabern, den Nazis, die sie als “braune Bagage” bezeichnete, aber das ist nicht die ganze Geschichte …

Wir schreiben das Jahr 1944, der 2. Weltkrieg ist im schleswig-holsteinischen Nordfriesland fast vorüber, fast. Seit 1941 fliegen die Alliierten häufig die Route zwischen Amrum und Eiderstedt. Sie ist praktisch flakfrei. Dennoch kam es in Folge von Luftkämpfen durch die in Husum und Wyk auf Föhr stationierten Jäger immer wieder zu Abstürzen. So geschah es einen englischen Piloten. Er stütze ab, mitten im Watt, nahe Südfall.

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Nordstrand: Andreas Busch & der Beginn der Rungholtforschung

Wir schreiben den 16. Mai 1921, Heimatforscher Andreas Busch bricht erstmals zu einer Fahrt von Nordstrand nach Südfall auf. Was er entdecken sollte, sollte Geschichte schreiben: „Die Entdeckung der letzten Spuren Rungholts“

Wir schreiben den 16. Mai 1921, es ist Pfingstmontag. Der Heimatforscher Andreas Busch bricht erstmals zu einer Fahrt von Nordstrand nach Südfall auf.  Mit Pferd und Wagen und in Begleitung seiner Familie und des Journalisten Felix Schmeißer will er nach den Spuren des alten Hafenortes suchen. Dieses war 1362 in den Fluten der „ersten Mandränke“ untergegangen. Buschs Fahrt sollten dann in den nächsten 50 Jahren noch viele weitere Fahrten folgen – und er wird deutschlandweit bekannt.

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Das Geheimnis um Doggerland – nun gelüftet?

Das Doggerland ist das untergegangene Land, das während der letzten Kaltzeiten vor 8000 Jahren die heutige Insel Großbritannien mit Kontinentaleuropa und Skandinavien verband. Ein gewaltiger Tsunami soll Doggerland vor 8200 Jahren vernichtet haben. Heute liegt auf diesem Gebiet die Nordsee.

Vor 8000 Jahren erstreckte sich mitten in der heutigen Nordsee, zwischen den britischen Inseln (Großbritannien) und dem europäischen Festland eine üppige Landschaft: Doggerland (1). Eine Katastrophe brachte der Landschaft den Untergang. Lange glaubte die Wissenschaft, ein gewaltiger Tsunami habe Doggerland vernichtet. Forschungen sprechen nun für einen späteren Untergang des Landes, das einst Großbritannien mit dem Rest Europas verband. Das heutige Helgoland ist ein Zeuge dieser Geschichte, einer furchtbaren Katastrophe. Zeichnen wir diese nach:

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Literaturtipp: „Das Mahnmal – 75 Jahre gegen das Vergessen. Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Itzehoe“

Journalist Michael Legband hat mit „Das Mahnmal – 75 Jahre gegen das Vergessen“ ein ebenso repräsentatives wie persönliches Buch vorgelegt.
„Mein ganz persönliches Stück Itzehoe – irgendwie ein Lebensthema“, überschreibt er das Geleitwort

Im schleswig- holsteinischen Itzehoe steht das erste Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Nordeuropa. Initiiert hat es der später legendäre Film- und Fernsehproduzent Prof. Gyula Trebitsch (u.a. „Des Teufels General“, Begründer Studio Hamburg). Entworfen hat es der einstige Großarchitekt Johann Friedrich „Fritz“ Höger (u.a. Weltkulturerbe Chilehaus, Hamburg). Journalist und Autor Michael Legband hat darüber ein Buch geschrieben: „Das Mahnmal – 75 Jahre gegen das Vergessen. Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Itzehoe„.

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1972: Olympische Spiele in Kiel

1972 war Kiel Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe. Die Regatten im neu geschaffenen Olympiazentrum in Schilksee begründeten Kiels Ruf als „Weltstadt des Segelns“. Die Wettbewerbe hatten aber auch großen Einfluss auf die städtebauliche Entwicklung Kiels.

2022 jährte sich die Austragung der Olympischen Spiele in München und Kiel zum 50. Mal. Dieses Jubiläum wurde mit einem bunten Programm gefeiert. Wir erinnern: „Do it like in Kiel“ – Im April 1966 vergab das Internationale Olympische Komitee (IOC) die XX. Olympischen Sommerspiele nach München. Kiel wurde rund ein Jahr später als Austragungsort der Segelwettbewerbe benannt.

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