Böse Bauten – Flensburg: Trollturm Süd

Dreizehn Zombeck-Türme sind noch in Deutschland erhalten, zwei davon in der Flensburger Nordstadt. Der südliche beim Trollseeweg wurde als Diskothek genutzt. Doch das ist nicht die ganze Geschichte, über den Straßennamen „Trollseeweg“ ranken sich Sagen und Legenden.

Der Trollturm in der Steinstraße beim *Trollseeweg ist genau genommen ein Zombeck-Turm (offiziell: Luftschutzturm der Bauart Zombeck, umgangssprachlich auch „Rundbunker“).  Der Name beruht auf einen deutschen Hochbunkertyp aus dem Zweiten Weltkrieg. 1937 ließ der Konstrukteur Paul Zombeck den nach ihm benannten Rundturmtyp patentieren. Doch das ist nicht die ganze Geschichte, über den Straßennamen „Trollseeweg“ rankt sich eine Legende (mehr dazu weiter unten).

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Meermann Ekke Nekkepenn 

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt. Auf dem Meeresgrund treibt das nordfriesische Rumpelstilzchen sein Unwesen. Die Sage um die Gestalt des Ekke Nekkepenn ist ein beliebtes Motiv der norddeutschen Literatur.

Bei Theodor Storm fand er als zündelndes Feuermännlein Eingang in die Novelle „Die Regentrude„. Bei Christian Peter Hansen* ist er ein nicht minder garstiger Meermann, der stark an das Rumpelstilzchen erinnert. Der Sage nach bat Meermann Ekke Nekkepenn die Frau eines Sylter Kapitäns, seiner Frau Rahn bei der Geburt zur Seite zu stehen. Er nahm sie mit auf den Meeresgrund und beschenkte sie nach der Geburt seines Kindes reichlich. Die Jahre gingen ins Land und Nekkepenn erinnerte sich gern an die schöne Frau des Kapitäns. Rahn war indes nicht mehr so ansehnlich und der Meermann beschloss, die Kapitänsfrau an ihrer Stelle zur Frau zu ehelichen.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Jagdschlösschen am sagenumwobenen Ukleisee

Auf dem höchsten Punkt einer Landzunge zwischen Kellersee und Ukleisee in der Holsteinischen Schweiz thront das spätbarocke Jagdschlösschen, das ehemalige Lusthaus zu Sielbeck. Um den Ukleisee ranken sich verschiedene geheimnisvolle Sagen.

Sielbeck ist ein Ortsteil der ostholsteinischen Kreisstadt Eutin in Schleswig-Holstein. Die Dorfschaft ist mit 234 Einwohnern nach der Kernstadt sowie Neudorf und Fissau der viertgrößte Stadtteil Eutins. Der Fürstbischof von Lübeck und späterer Herzog von Oldenburg Friedrich August ließ es im Jahr 1776 von Baumeister Georg Greggenhofer bauen.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Die Wogemänner von Eiderstedt

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt.

Nach dem Untergang des Handelszentrums Rungholt bei der Groote Mandränke im Januar 1362 taten sich viele der heimatlos gewordenen Fischer und Bauern zusammen, um gemeinsam ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Angst und Schrecken verbreitenden sogenannten Wogemänner taten dies durch Raubzüge und Überfälle auf kleine Gehöfte und durch die Enterung kleiner Handelsschiffe, um sich auf diese Art und Weise wiederzuholen, was ihnen der Blanke Hans zuvor genommen hatte. Hierzu ließen sie sich im Ort Westerhever nieder und errichteten an einer schwer zugänglichen Stelle eine Trutzburg, die Wogemannsburg. Ihr Ende wurde 1370 besiegelt, blutig. Um diese Wagemännern bildeten sich auch Legenden, so diese:

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Delve und „Unse Leve Fru op dem Perde“

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt.

Delve* ist eine Gemeinde im Norden des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein, hart an der Grenze zum Kreis Schleswig-Flensburg. Delve enthält noch vergleichsweise viele historische Gebäude. Angefangen von Fischerkaten in der Nähe des Eiderufers bis hin zu großen Gehöften am Rande des ehemaligen Ortskerns. Insgesamt finden sich noch etwa 40 ältere reetgedeckte Häuser im Ort.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Herrenhaus Hoyerswort & der Tanz mit dem Teufel

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt.

Das Herrenhaus Hoyerswort ist das einzige ehemalige Herrenhaus der Landschaft Eiderstedt. Der zweiflügelige Bau der Renaissance mit einem Treppenturm ist von einem doppelten Wassergraben umgeben. Das Herrenhaus steht etwa eineinhalb Kilometer südlich des Kirchorts Oldenswort im schleswig-holsteinischen Kreis Nordfriesland, einer Gemeinde des Amtes Eiderstedt.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Der Rote Haubarg und die Sache mit dem Teufelspakt

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt.

Der Rote Haubarg auf Eiderstedt (nahe der Gemeinde Witzwort im Kreis Nordfriesland) ist ein Wahrzeichen der Halbinsel; ein prächtiger, schöner Hof, ein riesiges Gebäude. Haubarge werden als die größten Bauernhöfe der Welt bezeichnet, auf Eiderstedt sind sie typisch. Und dieser ist geheimnisvoll dazu, und von einer Sage umwoben.

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Die stillen Ecken der Nordsee mit Geschichte: Sprechende Steine auf Föhr

Wer sich abseits der bekannten Gästeströme auf Entdeckungsreise begibt, der kann sie entdecken, die stillen und manchmal unscheinbaren Schönheiten voller Historie an der Nordsee Schleswig-Holstein, hier ein Beispiel: Sprechende Steine auf Föhr

17. und 18. Jahrhundert, die glorreiche Zeit der Seefahrer. Rot leuchtet der Backstein der Reetdachhäuser und die Bäume herbstlich bunt. An der Südküste der Insel Föhr zupft der Wind letzte Rosenblüten, hinter den Dünen liegt der Strand, der Blick reicht über das blau-türkise Wasser bis zu den Halligen.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Das Geheimnis der mysteriösen Heil-Quelle

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt.

Hoch oben im Norden, im Herzen Nordfrieslands in Bordelum bei Bredstedt am Hang des Stollbergs (mit 43,5 Metern über dem Meeresspiegel die vierthöchste Erhebung Nordfrieslands), entspringt auf der „Brunnenkoppel“ der Bordelumer Kirchengemeinde die geheimnisvolle Heil-Quelle. Um diese ranken sich mystische Geschichten.

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Nordfriesland historisch: Schobüll, Hattstedt, die Geest und der Dichter

Theodor Storm ging einst auf dem Weg zwischen Hattstedt und Schobüll spazieren und ließ sich zu dem Gedicht „Abseits“ inspirieren. Ein Stück Zeitgeschichte

„Schleswig-Holstein, das ist doch nur plattes Land“, mag so mancher Auswärtiger denken. Doch weit gefehlt, selbst am Rande der Marsch, in Nordfriesland, genau gesagt, in Schobüll (etwa 1600 Einwohner) bei Husum, gibt es so manche Erhebung und so manche Geschichte und ein Stück Zeitgeschichte (weiter unten mehr dazu). Eine dieser schicken Stellen ist der „Schobüller Berg“, mit 31 Metern ü. NN einer der höchsten Punkte der schleswig-holsteinischen Nordseeküste.

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