Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Die Lüngsage – Jens Lüng

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt.

Als Jens Lüng auf List wohnte, kam einst ein fürchterlicher Sturm und ein so hohes Wasser, daß ganz List unterging bis auf die Kirche und Jens Lüngs Haus; alle Leute daselbst ertranken bis auf Jens Lüng und eine Jungfrau Mett oder Merret.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Hexentanz auf dem Buder

Es ist nicht immer so still gewesen auf Hörnum, wie es jetzt ist. Als die meisten der alten einheimischen Hörnumer Heringsfischer, die wegen der Rochelgeschichte und wegen des Aufruhrs einst hatten flüchten müssen, tot waren – viele waren ertrunken -, kehrten die übrigen wieder heim nach Hörnum. Sie brachten aber so viele fremde Fischer und Seeräuber, die sie während ihrer Abwesenheit getroffen und kennengelernt hatten, mit nach Hause nach dem Hafem am Buder, daß diese die Mehrzahl ausmachten und das Kommando an sich rissen.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Die Lüngsage – Die Witwe im Wardüntal

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt.

Jens Lüngs fromme Witwe erzog ihre beiden Kinder in Dürftigkeit, in Kummer und Sorgen. Sie hatte eine Kuh und einige Schafe, spann und strickte Wolle und machte Dachstricke aus dem Dünenhalm. Ihre Kinder hielt sie zur Teilnahme an ihren Arbeiten an und erzählte ihnen abends bei der Tranlampe von dem, was von altersher Gott und die Menschen getan.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Inge von Rantum

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt.

Es war einst ein Schiff, das segelte nach England. Unterwegs kam ein starker Sturm, daß die Schiffsleute ängstlich wurden und dachten, sie sollten zugrunde gehen. In der Nacht wurde das Steuerruder unklar. Sie sahen über Bord und wurden gewahr, daß ein großer Mann seinen Kopf aussteckte aus dem Wasser dicht bei dem Ruder. Sie fragten ihn, was er wolle. „Ich will den Schiffer sprechen„, antwortete er.

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Die Sage vom Grönen Keel und dem schwarzen Schwein

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt.

Auf dem Habermarkte in Flensburg steht ein alter steinerner Brunnen, der die Grönnerkeel* heißt. Sein klares reiches Wasser fällt aus vier Hähnen in ein weites Becken und versorgt einen nicht kleinen Theil der Stadt. Die Flensburger halten den Brunnen in hohen Ehren. Denn in dieser Stadt bringt der Storch die kleinen Kinder nicht, sondern sie werden aus diesem Brunnen aufgefischt. Dann erkälten sich die Frauen hierbei und müssen das Bett hüten.

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Gebäude erzählen Geschichten: Johanniskirche, Flensburg

Die Johanniskirche oder Sankt-Johannis-Kirche ist die kleinste und älteste der drei erhalten gebliebenen Hauptkirchen der Stadt Flensburg – und sogar älter als die Stadt selbst. Sie wurde im Jahre 1128 als Schutz- und Trutzkirche für die Fischer der Siedlung im Stil der Angeliter Feldsteinkirchen erbaut. Das Gebäude liegt im Johannisviertel, der Siedlung um den Johannis­kirchhof, der Süderfischer­straße und der Angelburger­ Straße. Nicht nur das Gebäude erzählt Geschichte sondern auch wer dort wirkte.

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Die Sage von der „Mannigfual“ 

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt. Die Sage von der „Mannigfual“ dürften wohl nur wenige kennen.

Die Mannigfual (auch „De Almacht“, „Het Grote Schip“ oder „Het Schip van Ternuten“) (1) taucht im Sagenschatz der Nord- und Ostseeanrainer als ein gigantisches Schiff auf. Die Masten sollen so hoch sein, dass die jungen Matrosen nach Arbeiten auf dem Mast als alte, grauhaarige Teerjacken an Deck zurückkommen. Unterwegs werden sie in Kantinen verköstigt, die in den Blöcken (2) der Takelage (3) sind. Der Kapitän bewegt sich auf dem weitläufigen Deck nur zu Pferd. Verschiedene Abenteuer werden in den Sagen berichtet.

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Die Sage um die Entstehung der Sanddünen auf der Insel Amrum

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt. Um die Entstehung der Sanddünen auf der Insel Amrum rankt sich eine Sage, wo der Tod eine gewisse Rolle spielt – machen Sie sich auf was gefasst!

In alter Zeit war die Insel Amrum viel größer als jetzt und die Wasserstraßen, die es von den benachbarten Eilanden trennten, viel schmäler. Zwischen Amrum und Sylt war ein so schmaler Strom, daß es nur eines doppelten Schrittes bedurfte, von einem Eiland nach dem andern zu kommen.

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Sagen und Legenden: Der wilde ewige Jäger von Oldemorstoft

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt. Die Legende vom wilden ewigen Jäger von Oldemorstoft lehnt sich an an die vom Freischütz (siehe ebenso im Blog)

Die Sage berichtet, dass König Waldemar (1) einst im Sommer und Herbst das Jagdschloss Waldemarstoft (2) bewohnte, um seinem Lieblingsvergnügen, der Jagd, nachzugehen. Eines Tages ritt der König früh am Morgen mit vielen Jägern und Hunden in den Wald.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Der Freischütz

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt. Auf dem Meeresgrund treibt das nordfriesische Rumpelstilzchen sein Unwesen. Die Geschichte vom Freischütz spielt im Tremmeruper Wald, den es tatsächlich gibt

Der letzte Herzog zu Glücksburg hatte einen Jäger, der so lange als er in seinem Dienste gewesen, durchaus kein Wild getroffen hatte. Darüber verdrießlich, verabschiedete der Herzog ihn. Traurig ging der Jäger davon, nicht wissend, wie er sich ernähren sollte; er konnte es überhaupt gar nicht begreifen, wie es zugehe, daß er jetzt gar nichts treffen könne, da er doch früher ein guter Schütze war.

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