Nach 160 Jahren: Flächen des ehemaligen Landeshafens Friedrichskoog gehen zurück an die Gemeinde

Friedrichskoog (plattdeutsch Friechskouch, kurz Fri’ko bzw. Frie’ko, als Spitzname Friko rsp. Frieko) ist eine Gemeinde im Südwesten des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Ihr im 19. und 20. Jahrhundert durch Eindeichungen entstandener Kern liegt auf einer Halbinsel an der Helgoländer Bucht, Nordsee und wird seeseitig von der Elbmündung sowie der Meldorfer Bucht bzw. dem Nationalpark Wattenmeer begrenzt. Neben den Kögen zählen auch die Vogelschutzinsel Trischen sowie die größte deutsche Bohr- und Förderinsel Mittelplate zur Gemeinde.

Es ist der Schlusspunkt einer 160-jährigen Geschichte: Das Land hat die Flächen des ehemaligen Landeshafens Friedrichskoog im Kreis Dithmarschen an die Gemeinde zurückgegeben. Nach der notariellen Beurkundung übergab Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz die Flächen des ehemaligen Landeshafens symbolisch an Friedrichskoogs Bürgermeister Bernd Thaden (siehe Foto oben). „Damit beenden wir einen vor mehr als zehn Jahren angestoßenen Prozess, der lange und heftig die Gemüter erhitzt und auch die Gerichte beschäftigt hat„, wird Buchholz zitiert

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Weltnaturerbe Wattenmeer – Meeresgrund trifft Horizont

Mal Meer, mal Land: Zweimal am Tag füllen sich bei Flut die Priele und das Watt mit Wasser, dazwischen zieht sich das Meer bei Ebbe wieder zurück. Diese Dynamik kennzeichnet den einmaligen Nationalpark Wattenmeer, der von den Niederlanden bis hinauf nach Dänemark reicht.

Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist der größte Nationalpark zwischen dem Nordkap und Sizilien. Seit mehr als 35 Jahren gehört die gesamte Westküste Schleswig-Holsteins zum Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. 2009 wurde das weltweit einzigartige Wattenmeer von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt. Damit steht es auf einer Stufe mit anderen bedeutenden Naturräumen der Welt, so z. B. mit dem Great Barrier Reef (Australien) und dem Grand Canyon (USA).  

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Frohe Ostern in Schleswig-Holstein!

Jetzt kommt die Osterzeit, alle Hasen machen sich bereit! In diesem Jahr ist in Schleswig-Holstein wieder richtig viel los an den Ostertagen. Von Osterrallyes über Theaterstücke, Ostermärkte und -läufe, Eiersuche bis hin zum traditionellen Osterfeuer – für die ganze Familie ist etwas dabei. Ob am Meer oder in den Regionen zwischen den Küsten – die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH verrät, wo es besonders österlich vonstattengeht.

NORDSEEOstern auf friesische Art: Die Nordseeinsel Föhr wartet zu Ostern mit einem bunten Programm für Einheimische und Gäste auf. So findet am 13. April von 10:00 bis 16:00 Uhr der Ostermarkt der Föhrer Hobbyhandwerker statt. Selbstangefertigte Produkte für Groß und Klein erwarten die Besucherinnen und Besucher in der urigen Wrixumer Mühle.

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Mystische Orte an der Nordsee 

Es gibt sie noch – die Orte, an die man so gerne zurückkehrt! Entlang der Nordseeküste von Schleswig-Holstein gibt es diese versteckten, vielleicht noch unbekannten oder gar mystischen Orte, die keiner vergisst, weil die Erinnerungen an den Besuch einen nicht mehr loslassen … hier ein paar Tipps

Megalithgräber auf Sylt: Auf Sylt sind mehr als 500 Grabhügel aus der Bronze- und Wikingerzeit bekannt, hinzu kommen fast 50 Megalithgräber aus der Jungsteinzeit. Nicht alle dieser Gräber sind heute noch so deutlich zu erkennen wie zum Beispiel das Steingrab „Denghoog“ nördlich von Wenningstedt. „Doch wer auf der Braderuper Heide oder oberhalb des Morsum Kliff genau hinsieht“, wird zitiert. Maike Lappoehn von der Naturschutzgemeinschaft Sylt, „sieht viele Grabhügel aus der Vor-  und Frühgeschichte.“

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Frühlingserwachen in Schleswig-Holstein: Nordsee  

Zarte Knospen sprießen an Bäumen und Sträuchern, Frühblüher strecken ihre bunten Köpfe aus dem Erdboden und die Kraft der Sonne ist deutlich spürbar: der Frühling hält Einzug ins Land! Die Natur erwacht zum Leben, und auch die Menschen werden aktiver und genießen es, im Freien unterwegs zu sein. Vielerorts in Schleswig-Holstein finden jetzt Veranstaltungen und Märkte statt und der Lenz zeigt, was er kann! Hier ein paar Tipps für die Nordsee-Küstenregion

Picknick auf der Halbinsel Eiderstedt: Wenn die Sonne lacht und die Vögel zwitschern, macht es am meisten Freude, in der Natur unterwegs zu sein. Wie wäre es mal mit einem Tagesausflug auf die Halbinsel Eiderstedt? Neben den Highlights wie dem Leuchtturm Westerhever oder dem Roten Haubarg in Witzwort erwartet Wandernde, Radfahrende oder Spazierende viel Natur mit grünen Salzwiesen und Stränden und Deichen.

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Lust auf Spektakel? Auf zu den Büsumer Drachenflugtagen!

Ostern in Büsum – dieser Termin ist in der Drachenszene ein fester Bestandteil des Jahres. Drachenflieger aus dem In- und Ausland treffen sich hier, um im Nordseewind ihre Drachen zu präsentieren. Die Watt´n Insel in der Familienlagune Perlebucht ist der perfekte Standort, um die neusten Großdrachen, riesige Windräder, Comicfiguren, chinesische Drachen und vieles mehr auszuprobieren. Schon aus weiter Entfernung kann man die riesigen bunten Flugobjekte am Himmel schweben sehen. Sie werden meist selbst entwickelt und aus vielen Metern Stoff und Leinen genäht. Die Drachenflieger geben auch gerne Auskunft über ihre Drachen und beantworten geduldig Fragen von Drachenfans. Hier können die Besucher alles hautnah erleben!

Drachenflug-Spektakel in der Familienlagune Perlebucht! Vom 16. bis 17.April 2022 finden wieder die Büsumer Drachenflugtage im Nordsee-Heilbad statt. Ab 10.00 Uhr wird an beiden Tagen Groß und Klein ein vielfältiges Programm am Hauptstrand oder in der neugestalteten Familienlagune Perlebucht geboten.

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Büsum: Urlaubs-Tipps für Sparfüchse und Genießer – und ein wenig Geschichte

Büsum ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Der Hafenort liegt direkt an der Nordsee, ist seit dem 19. Jahrhundert Seebad und nach Übernachtungszahlen nach Sankt Peter-Ording und Westerland der drittgrößte Fremdenverkehrsort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Vor allem der Fremdenverkehr prägt die Gemeinde, der Ausflugs- und Fischereihafen prägt das Ortsbild; die dort angelandeten Büsumer Krabben sind auch überregional bekannt.

Wer seinen Urlaub oder Kurz-Tripp in Büsum verbringen möchte, findet in dem folgendem Blogartikel ein paar Tipps. Auch der geschichtliche Hintergrund ist interessant: Büsum war lange Zeit der einzige Nordsee-Urlaubsort südlich von St. Peter-Ording in Schleswig-Holstein. Seit dem 19. Jahrhundert ist Büsum eng mit dem Tourismus verbunden und wurde seit dem 20. Jahrhundert maßgeblich durch diesen geprägt. Und seit 1837 darf sich die Gemeinde Büsum gar als Nordseebad bezeichnen.

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Gebäude erzählen Geschichten: Der „Büsum-Finger“

Neuer Beitrag in unserer Reihe Gebäude erzählen Geschichten. Heute beschäftigen wir uns mit dem Hochhaus Büsum im Kur- und Badeort Büsum, direkt an der Nordseeküste im Kreis Dithmarschen gelegen. Das Gebäude, von dem die Rede ist, ist mit seiner Höhe von etwa 85 Metern das vermutlich höchste Gebäude an der deutschen Nordseeküste in Schleswig-Holstein. Die Geschichte um das umstrittene Bauprojekt, das vor rund 50 Jahren fertiggestellt wurde, gleicht einer Provinzposse.

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Büsum: Meerzeit Wellenbad und Spa – Eröffnung am 28. Februar

Die Meerzeit Wellenbad und Spa in Büsum wird am 28. Februar 2022 nach mehr als zweijähriger Bauzeit eröffnet. Die Meerzeit Büsum ist energetisch optimiert und damit umweltfreundlicher. Das ganze Haus erstrahlt im neuen, modernen Gewand und ist mit dem neuen Aufzug vom Eingang bis zur Dachterrasse barrierearm gestaltet.

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Historischen Piraten auf der Spur: Der notorische Unruhestifter Ralves Carsten von Norddeich

Ralves Karsten
Ralves Karsten kleiner Been,
Wo heftu dat also verseen
In disser sulven Saken:
Kummestu to Meldorp in,
Dien Hövet geit up den Staken.

Zitat Karl Müllenhoff, „Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg“. Kiel 1845

Piraterie, Verrat, Blutrache – an der Nordsee lebte vor fast 600 Jahren ein Mann, der Hamburger totschlug und Dithmarschen in Aufruhr versetzte. Bis in die Elbmündung sorgten die Überfälle für Unruhe, über den Mord und Totschlag hinaus.

Glaubt man den historischen Berichten, gab es in Dithmarschen einen ziemlich wilden Gesellen. Sein Name: Ralves Carsten*. Herkunft und Heimat: Norddeich bei Wesselburen.  Anfang des 15. Jahrhunderts, so berichten es alte Chroniken, beging wohl auch er Überfälle auf küstennahe Handelsschifffahrt mit seiner Bande.

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