Ausgrabung einer Siedlung in Süderbrarup (Brebel) aus der Zeit des Thorsberger Mooropferplatzes

Das Thorsberger Moor (dänisch: Torsbjerg Mose) ist ein Moor im nördlichen Gemeindegebiet von Süderbrarup in der Landschaft Angeln in Schleswig-Holstein. Es handelt sich bei diesem unscheinbaren Gewässer um einen bedeutenden archäologischen Fundplatz und germanisches Opfermoor aus der römischen Kaiserzeit. Im Moor wurden im 19. Jahrhundert zahlreiche bedeutende und reiche kulturgeschichtliche Funde gemacht.

Im letzten Jahr hat das Archäologische Landesamt bei einer Voruntersuchung zwischen Brebel und Süderbrarup eine Siedlung aus den Jahrhunderten um Christi Geburt entdeckt. Nun werden hier im Vorfeld der Erschließung eines großen Gewerbegebietes zahlreiche archäologische Befunde ausgegraben und dokumentiert.

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Neues Rätselspiel: „Nordsee – 50 Rätsel mit Ausflugstipps“

Diese 50 Rätsel aus dem hohen Norden – von Nord- bis Ostfriesland – haben es in sich! Kuriose, überraschende und knifflige Geheimnisse, die sich auch live und in Farbe erleben lassen. Denn außer der Lösung sind auf der Rückseite jeder Karte zusätzliche Informationen und die Adresse des Rätselorts zu finden. Viel Spaß beim gemeinsamen Knobeln und Entdecken der Geheimnisse der Nordsee!

Für Menschen, die von kniffligen Rätseln nicht genug bekommen können, gibt es jetzt Nachschub aus dem Gmeiner-Verlag: Anfang Mai ist das neue Kartenspiel »Nordsee – 50 Rätsel mit Ausflugstipps« von Sonja Klein erschienen. Gemeinsam lüften die Spieler kuriose, überraschende und knifflige Geheimnisse aus dem hohen Norden. Einmal gelöst, lassen sich alle Rätsel auch live und in Farbe erleben, denn außer der Lösung sind auf der Rückseite jeder Spielkarte zusätzliche Informationen und die Adresse des Rätselorts zu finden.

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Sagen und Legenden: Der wilde ewige Jäger von Oldemorstoft

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt. Die Legende vom wilden ewigen Jäger von Oldemorstoft lehnt sich an an die vom Freischütz (siehe ebenso im Blog)

Die Sage berichtet, dass König Waldemar (1) einst im Sommer und Herbst das Jagdschloss Waldemarstoft (2) bewohnte, um seinem Lieblingsvergnügen, der Jagd, nachzugehen. Eines Tages ritt der König früh am Morgen mit vielen Jägern und Hunden in den Wald.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Der Freischütz

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt. Auf dem Meeresgrund treibt das nordfriesische Rumpelstilzchen sein Unwesen. Die Geschichte vom Freischütz spielt im Tremmeruper Wald, den es tatsächlich gibt

Der letzte Herzog zu Glücksburg hatte einen Jäger, der so lange als er in seinem Dienste gewesen, durchaus kein Wild getroffen hatte. Darüber verdrießlich, verabschiedete der Herzog ihn. Traurig ging der Jäger davon, nicht wissend, wie er sich ernähren sollte; er konnte es überhaupt gar nicht begreifen, wie es zugehe, daß er jetzt gar nichts treffen könne, da er doch früher ein guter Schütze war.

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Glücksburg: Auf den Spuren des Dolmenpfades

Das rund 300 ha. große Friedeholz (dän. Fredskov) mit seinem Verlauf bis nach Schausende liegt im Kern Glücksburgs. Der Wald bietet einiges: ein altes Forsthaus, ein Naturspielplatz für Kinder, ein Gatter mit Wildschweinen sowie der mehrere Kilometer lange Dolmenpfad mit Informationstafeln zu den zehn steinzeitlichen Hünengräbern im Friedeholz.

Der Dolmenpfad im Glücksburger Friedeholz (eines von vier Wäldgebieten im Glücksburger Wald) ist ein archäologisch-naturkundlicher Rundwanderweg von fünf Kilometern Länge. Auf den Spuren der Ahnen besichtigen Gäste die „Dolmen“ (Großsteingräber der Jungsteinzeit) und bronzezeitlichen Grabhügel und tauchen ein in 5.000 Jahre Kulturgeschichte.

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Bräutigamseiche im Dodauer Forst: Baum mit einer eigener Postanschrift 

Die Bräutigamseiche ist eine Eiche in der Nähe des Forsthaus Dodau des Dodauer Forsts bei Eutin in Schleswig-Holstein. Sie war lange Zeit der einzige Baum der Welt mit einer eigenen Postanschrift und bringt Heiratswillige über einen toten Briefkasten in einem Astloch in Kontakt.

Die 500-jährige Bräutigamseiche in Eutin ist ein besonderes Ziel – Naturdenkmal und der weltweit einzige Baum mit Postadresse. Wer eine Kontaktanzeige oder ein anderes Herzensanliegen an „Bräutigamseiche, Dodauer Forst, 23701 Eutin“ schreibt, dessen Brief wird von der Post im Astloch deponiert.

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Flensburger Märchensommer – ein Sommermärchen 

Der Volkspark (dänisch Folkeparken) ist ein Parkgelände in Flensburg, oberhalb der Flensburger Förde im Stadtteil Fruerlund. Er besteht aus zahlreichen Kleingärten, Gehwegen, großen Baumbeständen sowie dem Flensburger Stadion. Im Volkspark steht zudem der Mürwiker Wasserturm. Seit 2021 ist im Park auch ein Märchen-Skulpturenpfad zu bestaunen und besuchen

Endlich wieder ein Sommermärchen. Auf Initiative des Kinder- und Jugendbüros gibt es in diesem Jahr einen Märchensommer im Flensburger Volkspark. Vom 08. Mai bis zum 18. September erzählen Mitglieder des „Förderverein Märchen e.V.“ jeden Sonntag um 16 Uhr Geschichten und Märchen für Jung und Alt. Die Bühne wird das Kräuterbeet in der Nähe des Wasserturms sein.

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Frühling in Schleswig-Holsteins Wäldern

Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Schleswig-Holsteins. Das nördlichste deutsche Bundesland wird wegen seiner geographischen Lage auch als „Land zwischen den Meeren bezeichnet“. Aufgrund seiner Küsten an der Nordsee und Ostsee verfügt es über eine Vielzahl an Inseln, Badestränden und Wassersportmöglichkeiten. Ebenso bietet Schleswig-Holstein sowohl Strandurlaube mit der Familie, Erholung, Aktivurlaube mit dem Fahrrad als auch Entdeckungs- und Erkundungsreisen von Stadt und Natur. Einige Tipps finden sich immer wieder in diesem Blog – lassen Sie sich inspirieren!

Wenn der Frühling Einzug hält, verwandeln sich Schleswig-Holsteins Wälder in wahre Naturparadiese. Die Bäume werden grün und entfalten ihr dichtes Blätterdach, Vögel brüten und zwitschern und vielerorts lässt sich das Wachstum von Mutter Natur mit allen Sinnen verfolgen. Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH hat eine Auswahl an Aktivitäten und Veranstaltungen im Wald zusammengestellt. 

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Geheimnisvolle Orte in Schleswig-Holstein: Das Dellstedter Birkwildmoor

Das nördlichste Bundesland Deutschlands hat jede Menge unbekannte und geheimnisvolle Orte fernab des Trubels zu bieten. Hier ein Tipp: das Dellstedter Birkwildmoor und Sumpfgebiete

Die Nordsee liegt kaum dreißig Kilometer weiter westlich von Delve und in dieser Kirche hängen drei prächtige Schiffsmodelle an der Decke. Das breite Wasser des Flusses Eider strömt nah der Kirche still und in weiten Schleifen zum Meer. Bisweilen war in Delve eine Flotte von bis zu 50 Segelschiffen beheimatet, über den Fluss hatte der Ort einen Zugang zur nahen See.

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Verleger Henri Nannen im Zweiten Weltkrieg an antisemitischer Propaganda beteiligt

Henri Franz Theodor Max Nannen (* 25. Dezember 1913 in Emden; † 13. Oktober 1996 in Hannover) war ein deutscher Verleger und Publizist. Er war Gründer, langjähriger Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift Stern. Recherchen des Rechercheformats STRG_F (NDR/funk) zeigen auf, dass Nannen im Zweiten Weltkrieg an antisemitischer Propaganda beteiligt sein soll

Der ehemalige Verleger und Gründer des Magazins Stern, Henri Nannen, war im Zweiten Weltkrieg tiefer in den Nationalsozialismus verstrickt als bislang bekannt. Recherchen des Rechercheformats STRG_F (NDR/funk) zeigen antisemitische Flugblätter, die offenbar unter seiner Beteiligung in leitender Position entstanden sind. Die Recherche kann ab sofort bei YouTube angeschaut werden. Weitere Hintergrundinfos zum Fall Nannen hier nun im Blog …

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