1864 – Briefe eines Tonderner Bürgers aus bewegten Tagen (Teil 1)

„Bald, so scheint es mir,
muß es wieder Tag für uns werden“

Wir schreiben das Jahr 1864. Dieses bringt den ersten der später so bezeichneten deutschen Einigungskriege: Nach einem von Dänemark nicht erfüllten kurzfristigen Ultimatum zur Rücknahme der Novemberverfassung greifen Preußen und Österreich das Königreich an und besiegen es innerhalb weniger Monate, wobei sie bis zur Nordspitze von Jütland vordringen. Im Frieden von Wien verliert Dänemark die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg, die von den Siegermächten vorläufig in Form eines Kondominiums verwaltet werden. In dieser mehrteiligen Reihe werden die Ereignisse aus Sicht des Tonderner Bürgers O. C. Hanquist wiedergegeben. Begeben wir uns auf eine spannende Reise in die Vergangenheit.

Erzähler in dieser Geschichte ist Oluf Christian Hanquist. Dieser war ein Kaufmann in Tondern und Ratsmitglied. Über diesen wird berichtet, dass er unter den deutschgesinnten Ratsverwandten der Stadt Tondern gehörte, die am 23. April des Jahres 1851 ihren Abschied erhielten – nachdem sich durch den unglücklichen Verlauf der Ereignisse ein neues dänisches Polizeiregiment im Schleswigschen hatte breitmachen können.

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Verband der Zoologischen Gärten und Arche Warder setzen sich für den Erhalt bedrohter Nutztierrassen ein

Auch die Thüringer Waldziege (im Bild) zählt zu den bedrohten Nutztierrassen und ist im Fokus des Projekts des Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) und der Arche Warder in Schleswig-Holstein

In den Zoos des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ) werden auch heimische Nutztiere gehalten – vom Hinterwälder Rind bis zur Thüringer Wald Ziege. Daher setzt sich der Zooverband gemeinsam mit der Arche Warder e.V. mit einem eigenen Projekt für gefährdete Nutztierrassen ein.

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Winterblues ade – die besten Ausflugs-Tipps aus Schleswig-Holstein

Von den Meeresbrisen und der herrlichen Ruhe in Schleswig-Holstein lässt sich der Winterblues im Handumdrehen aus dem Kopf pusten. Schleswig-Holstein24 stellt die schönsten Ausflugsziele im hohen Norden vor

Zu Beginn des Jahres zeigt uns der echte Norden meist die kalte Schulter – Regen, norddeutscher Wind, Sturm sowie kühle Temperaturen und manchmal auch Schnee ziehen durchs Land. Die Natur zeigt sich im Winter von einer ganz anderen Seite. Zudem ist es so herrlich ruhig in Schleswig-Holstein. Es sind weniger Menschen unterwegs, von Hektik und Stress keine Spur. Ideale Bedingungen, um sich dick eingepackt an den Stränden oder den Regionen zwischen den Küsten den Kopf freipusten zu lassen und einen Gang runterzuschalten oder aber im Freien aktiv zu sein. Im Blog ein paar Orte und Ausflugsziele, an denen andere Dinge in den Fokus rücken und sich der Winterblues ganz schnell vergessen lässt.

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3. bis 5. Februar 1825: Die „große Halligflut“ bringt in Nordfriesland Verwüstung und Tod

Wir schreiben den 3. Februar 1825, es ist ein Donnerstag. In den nächsten drei Tagen und Nächten soll die Februarflut an der gesamten deutschen, dänischen und niederländischen Nordseeküste sowie im unteren Weser- und Elbegebiet und deren Nebenflüssen wüten. Die Folgen sind verheerend:

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24./26. Januar 1971: Uraufführung des zweiteiligen Fernsehfilms „Die Deutschstunde“

„Die Deutschstunde“ ist ein nach dem 1968 erschienenen Roman von Siegfried Lenz gedrehter Fernsehfilm. Am 24./26. Januar 1971 lief die Uraufführung des zweiteiligen Fernsehfilms in der ARD. Die Handlung spielt in Nordfriesland

Der Film nach dem 1968 erschienenen Roman von Siegfried Lenz (1926 – 2014) wird in der Region um Niebüll, Neukirchen/Nordfriesland, Galmsbüll und Emmelsbüll-Horsbüll (alle Kreis Nordfriesland) gedreht. Als Vorbild für die Romanfigur dient der Maler Emil Nolde, der eigentlich Hansen hieß. Die Erstausgabe erschien 1968 bei Hoffman und Campe. Es gab Kritik.

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Flensburg: Tod auf der Aufsichtsplattform & was daraus folgt

Nichts in aller Welt lässt dieses Verbrechen damit entschuldigen – aber vielleicht erklären. Denn: Kindesmisshandlung ist eine der Hauptursachen dafür das Menschen zu Verbrechern werden.

Es ist kalt, es ist windig, es ist ein böser Ort, ein Tat-ort, der einen buchstäblich mehrfach frieren lässt: Die Aussichtsplattform an der Straße Am Schloßwall, im Flensburger Stadtteil Duburg. Hier, am Karfreitag (02. April 2021) gegen 18.15 Uhr, stach ein 19-jähriger* auf einen 16-jährigen ein. Dieser starb wenig später im Krankenhaus.

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Flensburg: Stolpersteine Norderstraße 145

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.

Familie Fertig
Herr Isaak Fertig geboren am 31.05.1886 in Galizien*
Sara Fertig, geborene Goldberg, 16.10.1893 in Galizien
Rosa, geboren am 18.06.1922 in Westerrönfeld bei Rendsburg
Max, geboren am 04.08.1924 und Leo am 05.02.1931 in Flensburg

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Geheimnisvolle Orte in Schleswig-Holstein: Zwei Superlative am Beltringharder Koog

Das nördlichste Bundesland Deutschlands hat jede Menge unbekannte und geheimnisvolle Orte fernab des Trubels zu bieten. Und mehr als nur zwei Superlative

Auf geht es an den See! Wie, an den See? Ja. Sowas gibt es an der Nordfriesischen Westküste, genau genommen am 1987 fertiggestellten Vordeich Beltringharder Koog. Und, Superlative 1: Das ist dass größte schleswig-holsteinische Naturschutzgebiet auf dem Festland.

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16. Januar 1864: Dänemark lässt  Ultimatum zur Aufhebung der Novemberverfassung verstreichen

Das Jahr 1864 sollte das Schicksal derHerzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg entscheiden. Und das spielte sich wie folgt ab: Am 16. Januar 1864 stellten das Kaisertum Österreich und Preußen Dänemark ein auf 48 Stunden befristetes Ultimatum. In diesem sollte Dänemark die Novemberverfassung (1) aufheben und das Herzogtum Schleswig zu räumen. Da Dänemark darauf nicht reagiert, kommt es wenige Tage später zum Deutsch-Dänischen Krieg. Ein großes Gemetzel, wie sich zeigen sollte.

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Film ab in Schleswig-Holstein!  Orte und Landschaften auf der großen Leinwand 

Ob Fehmarn, St. Peter-Ording, Stormarn oder die Holsteinische Schweiz: Sie sind nicht nur Sehnsuchtsorte für Reisefans, sondern auch beliebt bei Filmteams. Immer wieder dienen die Küsten, Inseln, Städte, die idyllischen Orte im Binnenland, Schlösser und Gasthäuser im echten Norden als Kulisse für Spielfilme, Krimis oder Serien.

Amrum: Kulisse überall: Schon mal vom Quallenkönig gehört? Er herrscht auf Amrum über die Tiden. Wer ihn erzürnt, den holt das Meer. Also: Nie allein ins Watt gehen! Vom Charme der zur Kaiserzeit spielenden Nesthäkchen-Filme erzählen sich die Leute auf Amrum bis heute, dabei ist die Serie bald vierzig Jahre alt. Die letzte Folge wurde auf Amrum gedreht und zeigt heute – mit Wattwagen und Sandburgen – ein Retro-Bild der Insel. Filmisch ist Amrum beliebt, denn Kulisse ist überall:

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