Naturphänomene an der Nordsee: Wattknistern

Naturphänomene lassen sich an der Nordsee Schleswig-Holstein mit etwas Glück beobachten. Doch wer kennt schon alle Begriffe? Was zum Beispiel hat das mit dem Wattknistern auf sich? Aufklärung dazu im Blog

Still liegt der weite Raum vor den Wanderern. Kilometer um Kilometer fallen die Flächen trocken – das UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer ist einzigartig. Ein Ort schierer Unendlichkeit, ein Ort nur vermeintlicher unermesslicher Leere. Stunde um Stunde können die Schritte in den Sand und in den Schlick schlagen und der Wanderer sieht auf seinen einsamen Touren nicht viel mehr als eben dies.

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Naturphänomene an der Nordsee: Springflut

Naturphänomene lassen sich an der Nordsee Schleswig-Holstein mit etwas Glück beobachten. Doch wer kennt schon alle Begriffe? Was ist zum Beispiel eine Springflut? Aufklärung dazu im Blog

27. April 2017, Hallig Oland. Kapitän Uwe Petersen steuert sein Ausflugsschiff „Rungholt“ durch das enge Fahrwasser an den kleinen Anleger dieses weltverlorenen Eilandes. Es ist auflaufendes Wasser, Flut also – und sie hört nicht auf. Die Wetterverhältnisse an diesem Nachmittag sind völlig normal; Wind und Wetter auch in den vergangenen Tagen ohne Auffälligkeiten. Doch das Wasser steigt weiter und es hört nicht auf. 

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Cord Widderich und die Irrfeuer

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt. Spannend auch die Geschichte von Cord Widderich

Wer war Cord Widderich? Freibeuter oder Freiheitsheld – um diesen Dithmarscher ranken sich Sagen und Geschichten. Erzählt wird von ihm in Überlieferungen: Ihr Unwesen trieben Widderich und seine Männer demzufolge zu der Zeit, als auch einer der wohl berühmtesten Seeräuber auf Raubzug ging – Klaus Störtebecker. Doch wer Widderich wirklich war, ging im Dunkeln der Geschichte unter. 

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Frühlingserwachen in Schleswig-Holstein: Nordsee  

Zarte Knospen sprießen an Bäumen und Sträuchern, Frühblüher strecken ihre bunten Köpfe aus dem Erdboden und die Kraft der Sonne ist deutlich spürbar: der Frühling hält Einzug ins Land! Die Natur erwacht zum Leben, und auch die Menschen werden aktiver und genießen es, im Freien unterwegs zu sein. Vielerorts in Schleswig-Holstein finden jetzt Veranstaltungen und Märkte statt und der Lenz zeigt, was er kann! Hier ein paar Tipps für die Nordsee-Küstenregion

Picknick auf der Halbinsel Eiderstedt: Wenn die Sonne lacht und die Vögel zwitschern, macht es am meisten Freude, in der Natur unterwegs zu sein. Wie wäre es mal mit einem Tagesausflug auf die Halbinsel Eiderstedt? Neben den Highlights wie dem Leuchtturm Westerhever oder dem Roten Haubarg in Witzwort erwartet Wandernde, Radfahrende oder Spazierende viel Natur mit grünen Salzwiesen und Stränden und Deichen.

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Wahre Sehnsuchtsorte: Rantum auf Sylt

Es gibt sie noch – die Orte, an die man so gerne zurückkehrt! Entlang der Nordseeküste von Schleswig-Holstein gibt es diese versteckten, vielleicht noch unbekannten oder gar belebten Orte, die keiner vergisst, weil die Erinnerungen an den Besuch einen nicht mehr loslassen- wahre Sehnsuchtsorte… hier ein Tipp: Pellworm

Der Ort Rantum (nordfriesisch Raantem) ist ein Ortsteil der Gemeinde Sylt auf der Insel Sylt, südlich von Westerland im Kreis Nordfriesland. Der Name des Ortes wird gern mit dem Namen der Meeresgöttin Ran in Verbindung gebracht (mehr dazu im Blog*); Rantum als Ort der Ran. Wahrscheinlicher ist jedoch die Ableitung aus der alten Schreibweise des Ortsnamens Raanteem als Ort am Rande.

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Büsum: Urlaubs-Tipps für Sparfüchse und Genießer – und ein wenig Geschichte

Büsum ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Der Hafenort liegt direkt an der Nordsee, ist seit dem 19. Jahrhundert Seebad und nach Übernachtungszahlen nach Sankt Peter-Ording und Westerland der drittgrößte Fremdenverkehrsort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Vor allem der Fremdenverkehr prägt die Gemeinde, der Ausflugs- und Fischereihafen prägt das Ortsbild; die dort angelandeten Büsumer Krabben sind auch überregional bekannt.

Wer seinen Urlaub oder Kurz-Tripp in Büsum verbringen möchte, findet in dem folgendem Blogartikel ein paar Tipps. Auch der geschichtliche Hintergrund ist interessant: Büsum war lange Zeit der einzige Nordsee-Urlaubsort südlich von St. Peter-Ording in Schleswig-Holstein. Seit dem 19. Jahrhundert ist Büsum eng mit dem Tourismus verbunden und wurde seit dem 20. Jahrhundert maßgeblich durch diesen geprägt. Und seit 1837 darf sich die Gemeinde Büsum gar als Nordseebad bezeichnen.

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Gebäude erzählen Geschichten: Der „Büsum-Finger“

Neuer Beitrag in unserer Reihe Gebäude erzählen Geschichten. Heute beschäftigen wir uns mit dem Hochhaus Büsum im Kur- und Badeort Büsum, direkt an der Nordseeküste im Kreis Dithmarschen gelegen. Das Gebäude, von dem die Rede ist, ist mit seiner Höhe von etwa 85 Metern das vermutlich höchste Gebäude an der deutschen Nordseeküste in Schleswig-Holstein. Die Geschichte um das umstrittene Bauprojekt, das vor rund 50 Jahren fertiggestellt wurde, gleicht einer Provinzposse.

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Historischen Piraten auf der Spur: Der notorische Unruhestifter Ralves Carsten von Norddeich

Ralves Karsten
Ralves Karsten kleiner Been,
Wo heftu dat also verseen
In disser sulven Saken:
Kummestu to Meldorp in,
Dien Hövet geit up den Staken.

Zitat Karl Müllenhoff, „Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg“. Kiel 1845

Piraterie, Verrat, Blutrache – an der Nordsee lebte vor fast 600 Jahren ein Mann, der Hamburger totschlug und Dithmarschen in Aufruhr versetzte. Bis in die Elbmündung sorgten die Überfälle für Unruhe, über den Mord und Totschlag hinaus.

Glaubt man den historischen Berichten, gab es in Dithmarschen einen ziemlich wilden Gesellen. Sein Name: Ralves Carsten*. Herkunft und Heimat: Norddeich bei Wesselburen.  Anfang des 15. Jahrhunderts, so berichten es alte Chroniken, beging wohl auch er Überfälle auf küstennahe Handelsschifffahrt mit seiner Bande.

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Vor 660 Jahren: Die Grote Mandränke  

Es war wie die Sintflut: Eine gewaltige Sturmflut suchte vor über 660 Jahren auch die schleswig-holsteinische Nordseeküste heim und veränderte deren Verlauf für immer. Große Teile von Marschflächen und das sagenhafte Rungholt gingen für immer unter.

Vor 660 Jahren, am 16. Januar 1362, veränderte die „Grote Mandränke“ – die „Große Manntränke“ („großes Ertrinken“) – den Küstenverlauf im heutigen Schleswig-Holstein für immer. Diese gewaltige Sturmflut, die genau drei Tage (vom 15. bis 17. Januar 1362) dauerte, fegte wie ein riesiger Besen über die Nordseeküste. Ihre Spuren zeigten sich über die Utlande, die Außenlande vor dem Festland, über die Köge und die eingedeichten Marschgebiete. Große Teile fruchtbaren Landes zwischen Sylt und Eiderstedt in Nordfriesland gingen unter, darunter Rungholt, der damalige größte Handelsort des Nordens. Aus zusammenhängenden Landteilen wurden verstreute Inseln und Halligen. 

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Schöne Aussichten in Schleswig-Holstein

Weitblick über Felder, Wiesen, Flüsse, Städte, Seen und Meer bieten die in ganz Schleswig-Holstein verteilten Aussichtstürme, Leuchttürme, Seebrücken und Berge. Ja, richtig gehört – auch Erhebungen gibt es im meist platten Land zwischen den Meeren. Und wer noch mehr sehen und noch dazu etwas Besonderes erleben möchte, der kann sich für einen Rundflug entscheiden. Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein verrät, wo es die besten Aussichtsmöglichkeiten gibt.

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