Film ab in Schleswig-Holstein!  Orte und Landschaften auf der großen Leinwand 

Ob Fehmarn, St. Peter-Ording, Stormarn oder die Holsteinische Schweiz: Sie sind nicht nur Sehnsuchtsorte für Reisefans, sondern auch beliebt bei Filmteams. Immer wieder dienen die Küsten, Inseln, Städte, die idyllischen Orte im Binnenland, Schlösser und Gasthäuser im echten Norden als Kulisse für Spielfilme, Krimis oder Serien.

Amrum: Kulisse überall: Schon mal vom Quallenkönig gehört? Er herrscht auf Amrum über die Tiden. Wer ihn erzürnt, den holt das Meer. Also: Nie allein ins Watt gehen! Vom Charme der zur Kaiserzeit spielenden Nesthäkchen-Filme erzählen sich die Leute auf Amrum bis heute, dabei ist die Serie bald vierzig Jahre alt. Die letzte Folge wurde auf Amrum gedreht und zeigt heute – mit Wattwagen und Sandburgen – ein Retro-Bild der Insel. Filmisch ist Amrum beliebt, denn Kulisse ist überall:

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9. September 1913: Luftschiff „Zeppelin Sachsen“ stürzt in die Nordsee

Der Zeppelin „Zeppelin Sachsen“ (auch LZ 14 genannt) war ein deutsches Starrluftschiff, das unter der Bezeichnung L 1 das erste Marineluftschiff der Kaiserlichen Marine war. Am 9. September 1913 stürzte es auf den Flug von Hamburg nach Helgoland in die Nordsee. 14 der 20 Besatzungsmitglieder starben bei dem Unglück

Wir schreiben den 9. September 1913: es ist ein Dienstag und der 252. Tag des Jahres in der 37. Kalenderwoche. Folgendes geschah: Der am 14. Juli begonnene Werftarbeiterstreik in Hamburg, Bremen und Stettin (heute Szczecin) endet erfolglos; die Schriftstellerin Virginia Woolf unternimmt in Sussex/Vereinigtes Königreich ihren ersten Suizidversuch und in Hamburg-Fuhlsbüttel startet das Luftschiff „Zeppelin Sachsen“ (kurz L 1) mit 20 Besatzungsmitgliedern seine 68. Fahrt. Es soll nach Helgoland gehen. Start ist um 13 Uhr 30. Um ca. 18.30 stützt das Luftschiff 14 Seemeilen nördlich von Helgoland in die unruhige Nordsee. Wie konnte es zu der Katastrophe kommen?

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Nordsee: Das Geheimnis um Doggerland – nun gelüftet?

Doggerland ist die Bezeichnung für ein untergegangene Land, das während der letzten Kaltzeiten vor 8000 Jahren die heutige Insel Großbritannien mit Kontinentaleuropa und Skandinavien verband. Ein gewaltiger Tsunami soll Doggerland vor 8200 Jahren vernichtet haben. Heute liegt auf diesem Gebiet die Nordsee.

Vor 8000 Jahren erstreckte sich mitten in der heutigen Nordsee, zwischen den britischen Inseln (Großbritannien) und dem europäischen Festland eine üppige Landschaft: Doggerland (1). Eine Katastrophe brachte der Landschaft den Untergang. Lange glaubte die Wissenschaft, ein gewaltiger Tsunami habe Doggerland vernichtet. Forschungen sprechen nun für einen späteren Untergang des Landes, das einst Großbritannien mit dem Rest Europas verband. Das heutige Helgoland ist ein Zeuge dieser Geschichte, einer furchtbaren Katastrophe. Zeichnen wir diese nach:

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Nordstrand: Andreas Busch & der Beginn der Rungholtforschung

Wir schreiben den 16. Mai 1921, Heimatforscher Andreas Busch bricht erstmals zu einer Fahrt von Nordstrand nach Südfall auf. Was er entdecken sollte, sollte Geschichte schreiben: „Die Entdeckung der letzten Spuren Rungholts“

Wir schreiben den 16. Mai 1921, es ist Pfingstmontag. Der Heimatforscher Andreas Busch bricht erstmals zu einer Fahrt von Nordstrand nach Südfall auf.  Mit Pferd und Wagen und in Begleitung seiner Familie und des Journalisten Felix Schmeißer will er nach den Spuren des alten Hafenortes suchen. Dieses war 1362 in den Fluten der „ersten Mandränke“ untergegangen. Buschs Fahrt sollten dann in den nächsten 50 Jahren noch viele weitere Fahrten folgen – und er wird deutschlandweit bekannt.

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Was ist eigentlich … Wattknistern?

Naturphänomene lassen sich an der Nordsee Schleswig-Holstein mit etwas Glück beobachten. Doch wer kennt schon alle Begriffe? Was zum Beispiel hat das mit dem Wattknistern auf sich? Aufklärung dazu im Blog

Still liegt der weite Raum vor den Wanderern. Kilometer um Kilometer fallen die Flächen trocken – das UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer ist einzigartig. Ein Ort schierer Unendlichkeit, ein Ort nur vermeintlicher unermesslicher Leere. Stunde um Stunde können die Schritte in den Sand und in den Schlick schlagen und der Wanderer sieht auf seinen einsamen Touren nicht viel mehr als eben dies.

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Was ist eigentlich … Springflut?

Naturphänomene lassen sich an der Nordsee Schleswig-Holstein mit etwas Glück beobachten. Doch wer kennt schon alle Begriffe? Was ist zum Beispiel eine Springflut? Aufklärung dazu im Blog

27. April 2017, Hallig Oland. Kapitän Uwe Petersen steuert sein Ausflugsschiff „Rungholt“ durch das enge Fahrwasser an den kleinen Anleger dieses weltverlorenen Eilandes. Es ist auflaufendes Wasser, Flut also – und sie hört nicht auf. Die Wetterverhältnisse an diesem Nachmittag sind völlig normal; Wind und Wetter auch in den vergangenen Tagen ohne Auffälligkeiten. Doch das Wasser steigt weiter und es hört nicht auf. 

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Cord Widderich und die Irrfeuer

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt. Spannend auch die Geschichte von Cord Widderich

Wer war Cord Widderich? Freibeuter oder Freiheitsheld – um diesen Dithmarscher ranken sich Sagen und Geschichten. Erzählt wird von ihm in Überlieferungen: Ihr Unwesen trieben Widderich und seine Männer demzufolge zu der Zeit, als auch einer der wohl berühmtesten Seeräuber auf Raubzug ging – Klaus Störtebecker. Doch wer Widderich wirklich war, ging im Dunkeln der Geschichte unter. 

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Frühlingserwachen in Schleswig-Holstein: Nordsee  

Zarte Knospen sprießen an Bäumen und Sträuchern, Frühblüher strecken ihre bunten Köpfe aus dem Erdboden und die Kraft der Sonne ist deutlich spürbar: der Frühling hält Einzug ins Land! Die Natur erwacht zum Leben, und auch die Menschen werden aktiver und genießen es, im Freien unterwegs zu sein. Vielerorts in Schleswig-Holstein finden jetzt Veranstaltungen und Märkte statt und der Lenz zeigt, was er kann! Hier ein paar Tipps für die Nordsee-Küstenregion

Picknick auf der Halbinsel Eiderstedt: Wenn die Sonne lacht und die Vögel zwitschern, macht es am meisten Freude, in der Natur unterwegs zu sein. Wie wäre es mal mit einem Tagesausflug auf die Halbinsel Eiderstedt? Neben den Highlights wie dem Leuchtturm Westerhever oder dem Roten Haubarg in Witzwort erwartet Wandernde, Radfahrende oder Spazierende viel Natur mit grünen Salzwiesen und Stränden und Deichen.

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Wahre Sehnsuchtsorte: Rantum auf Sylt

Es gibt sie noch – die Orte, an die man so gerne zurückkehrt! Entlang der Nordseeküste von Schleswig-Holstein gibt es diese versteckten, vielleicht noch unbekannten oder gar belebten Orte, die keiner vergisst, weil die Erinnerungen an den Besuch einen nicht mehr loslassen- wahre Sehnsuchtsorte… hier ein Tipp: Pellworm

Der Ort Rantum (nordfriesisch Raantem) ist ein Ortsteil der Gemeinde Sylt auf der Insel Sylt, südlich von Westerland im Kreis Nordfriesland. Der Name des Ortes wird gern mit dem Namen der Meeresgöttin Ran in Verbindung gebracht (mehr dazu im Blog*); Rantum als Ort der Ran. Wahrscheinlicher ist jedoch die Ableitung aus der alten Schreibweise des Ortsnamens Raanteem als Ort am Rande.

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Büsum: Urlaubs-Tipps für Sparfüchse und Genießer – und ein wenig Geschichte

Büsum ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Der Hafenort liegt direkt an der Nordsee, ist seit dem 19. Jahrhundert Seebad und nach Übernachtungszahlen nach Sankt Peter-Ording und Westerland der drittgrößte Fremdenverkehrsort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Vor allem der Fremdenverkehr prägt die Gemeinde, der Ausflugs- und Fischereihafen prägt das Ortsbild; die dort angelandeten Büsumer Krabben sind auch überregional bekannt.

Wer seinen Urlaub oder Kurz-Tripp in Büsum verbringen möchte, findet in dem folgendem Blogartikel ein paar Tipps. Auch der geschichtliche Hintergrund ist interessant: Büsum war lange Zeit der einzige Nordsee-Urlaubsort südlich von St. Peter-Ording in Schleswig-Holstein. Seit dem 19. Jahrhundert ist Büsum eng mit dem Tourismus verbunden und wurde seit dem 20. Jahrhundert maßgeblich durch diesen geprägt. Und seit 1837 darf sich die Gemeinde Büsum gar als Nordseebad bezeichnen.

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