Geschichten und Geschicke: Der Literaturnobelpreisträger aus Eiderstedt: Theodor Mommsen

Theodor Mommsen war ein Historiker, der selber Geschichte schrieb und für sein Hauptwerk am Ende seines Lebens sogar als erster Deutscher den Nobelpreis für Literatur erhielt.

Er wurde am 30. November 1817 in Garding (heute Kreis Nordfriesland, seinerzeit Herzogtum Schleswig), geboren: Christian Matthias Theodor Mommsen, Deutscher Historiker. Heute gilt er als einer der bedeutendsten Altertumswissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Und er ist ausgezeichnet, 1902 erhielt er als erster Deutscher den Literaturnobelpreis: für sein Werk „Römische Geschichte*“ (1854-1856 und 1885). Neben seiner Person lohnt sich seine gesinnungspolitische Einstellung näher zu betrachten …

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Schöne Geschichten zu markanten Gebäuden (2): Die alte Künstlerkolonie auf Eiderstedt

Nördlich des Eidersperrwerks liegt eine Landschaft, die beeindruckend ist – links, hinter dem Deich, das weite Watt, rechts ein ebenso weites Land. Eines, das in Teilen vor fünfzig Jahren noch Nordsee war. Der Mensch hat es für immer verändert.

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Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer als künstlerische Inspiration

Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist ein Nationalpark im schleswig-holsteinischen Teil des Wattenmeers der Nordsee. 2009 wurde das schleswig-holsteinische Wattenmeer als Weltnaturerbe der UNESCO eingetragen. Seit jeher bietet das Wattenmeer Inspiration für Künstler-/ innen. Ein paar Beispiele dazu in diesem Beitrag

Kunstschaffende lassen sich seit jeher von der Natur inspirieren. Für den Lebensraum Wattenmeer gilt das in besonderer Weise: In Malerei, Fotografie und Dichtkunst ist die Faszination dieser einzigartigen Landschaft so häufig eingefangen worden wie wohl kaum eine andere. Die Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein ist ein Sehnsuchtsort für künstlerisch Tätige – und viele von Ihnen bekennen sich als Partner zum Engagement für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und zum nachhaltigen Wirtschaften. 

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Aufblühen an der Nordsee: Von Keitum bis Büsum, einfach schön diese Blütenpracht!

Welche Pracht, welcher Gegensatz: eben noch, dort draußen, der raue Winterwind über düsterem Meer – und hier, im Park im Schloss vor Husum, ein lila Blütenmeer. Millionen von Krokussen sprießen nach dem Winterschlaf aus dem Boden und sie schaffen einen atemberaubenden Anblick. Wann das passiert? Nun, schauen sie mal ins Internet, es gibt eine webcam.

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Wahre Sehnsuchtsorte: Hochdorfer Garten in Tating

Es gibt sie noch – die Orte, an die man so gerne zurückkehrt! Entlang der Nordseeküste von Schleswig-Holstein gibt es diese versteckten, vielleicht noch unbekannten oder gar belebten Orte, die keiner vergisst, weil die Erinnerungen an den Besuch einen nicht mehr loslassen- wahre Sehnsuchtsorte… hier ein Tipp: Hochdorfer Garten in Tating

Nahe der Küste findet sich auf der Halbinsel Eiderstedt ein Kleinod, das man hier vielleicht nicht vermutet hätte und es daher umso einladender ist: der Hochdorfer Garten in Tating. Am herrenhausähnlichen Haubarg, einem alten Sitz reicher Bauern, überrascht dieser Garten nicht nur mit exotischen Gehölzen und einer Vielfalt blühender Pflanzen –

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Gebäude erzählen Geschichten: Der „Büsum-Finger“

Neuer Beitrag in unserer Reihe Gebäude erzählen Geschichten. Heute beschäftigen wir uns mit dem Hochhaus Büsum im Kur- und Badeort Büsum, direkt an der Nordseeküste im Kreis Dithmarschen gelegen. Das Gebäude, von dem die Rede ist, ist mit seiner Höhe von etwa 85 Metern das vermutlich höchste Gebäude an der deutschen Nordseeküste in Schleswig-Holstein. Die Geschichte um das umstrittene Bauprojekt, das vor rund 50 Jahren fertiggestellt wurde, gleicht einer Provinzposse.

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Vor 660 Jahren: Die Grote Mandränke  

Es war wie die Sintflut: Eine gewaltige Sturmflut suchte vor über 660 Jahren auch die schleswig-holsteinische Nordseeküste heim und veränderte deren Verlauf für immer. Große Teile von Marschflächen und das sagenhafte Rungholt gingen für immer unter.

Vor 660 Jahren, am 16. Januar 1362, veränderte die „Grote Mandränke“ – die „Große Manntränke“ („großes Ertrinken“) – den Küstenverlauf im heutigen Schleswig-Holstein für immer. Diese gewaltige Sturmflut, die genau drei Tage (vom 15. bis 17. Januar 1362) dauerte, fegte wie ein riesiger Besen über die Nordseeküste. Ihre Spuren zeigten sich über die Utlande, die Außenlande vor dem Festland, über die Köge und die eingedeichten Marschgebiete. Große Teile fruchtbaren Landes zwischen Sylt und Eiderstedt in Nordfriesland gingen unter, darunter Rungholt, der damalige größte Handelsort des Nordens. Aus zusammenhängenden Landteilen wurden verstreute Inseln und Halligen. 

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Herbstliche Wanderungen – Tipps für Touren an der Küste und im Binnenland

Inke Thomsen-Krüger, Pastorin in Oldenswort, ist eine besondere: Man nennt sie auch die Pilgerpastorin; lädt sie doch ein, neue Horizonte zu entdecken, auch spirituelle

Wandern an der Nordsee ist mehr als Meer: Ist im Herbst Vielfalt und Fülle zwischen Watt und Wald, reizvoll im wahren Wortsinn. Mal besinnlich, oft sinnlich. Hier ein paar Tipps:

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Die Wogemänner von Eiderstedt

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt.

Nach dem Untergang des Handelszentrums Rungholt bei der Groote Mandränke im Januar 1362 taten sich viele der heimatlos gewordenen Fischer und Bauern zusammen, um gemeinsam ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Angst und Schrecken verbreitenden sogenannten Wogemänner taten dies durch Raubzüge und Überfälle auf kleine Gehöfte und durch die Enterung kleiner Handelsschiffe, um sich auf diese Art und Weise wiederzuholen, was ihnen der Blanke Hans zuvor genommen hatte. Hierzu ließen sie sich im Ort Westerhever nieder und errichteten an einer schwer zugänglichen Stelle eine Trutzburg, die Wogemannsburg. Ihr Ende wurde 1370 besiegelt, blutig. Um diese Wagemännern bildeten sich auch Legenden, so diese:

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St. Peter-Ording historisch: Vom Armenhaus zum Badeparadies

Damit sich St. Peter-Ording in seiner heutigen Form entwickeln konnte, brauchte viel Zeit. Lange machte die Natur den Menschen das Leben schwer und erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts begannen einige Pioniere, Wege aus dem kargen Leben zu suchen.

Wer heute nach St. Peter-Ording reist, entdeckt einen Urlaubsort, der seinen Gästen sehr viele Wünsche erfüllt: Fröhliches Strandleben, vielseitige Trend- und Wassersportangebote, Unterkünfte für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel, ein breites kulinarisches Angebot, Shopping-Möglichkeiten und abwechslungsreiche Veranstaltungen.

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