„Meine Mutter hatte schlicht Angst“ – Erstmals spricht die stellvertretende CDU-Vorsitzende Karin Prien ausführlich über ihre jüdische Familiengeschichte

Karin Prien, 56, Präsidentin der Kulturministerkonferenz und Bildungsministerin in Schleswig-Holstein, hat lange nicht über ihre jüdische Herkunft geredet. Als ihre Eltern mit ihr Ende der 1960er Jahre aus Amsterdam nach Deutschland zogen, war „das Bekennen zum Jüdischsein nichts Selbstverständliches, und man tat es auch nicht ohne Beklommenheit“, sagt die stellvertretende Vorsitzende der CDU dem ZEITmagazin. „Meine Mutter hatte schlicht Angst. Für sie lebten wir im Land der Täter. Und deshalb war es klar, dass man darüber nicht redete.“ 

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„Nord bei Nordwest“: Dreh für zwei neue Folgen in Schleswig-Holstein und Hamburg

„Nord bei Nordwest“ ist der erfolgreichste „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Jetzt entstehen zwei neue Episoden. Gedreht wird auf Fehmarn sowie in Travemünde und Hamburg und Umgebung.

„Nord bei Nordwest“ ist der erfolgreichste „DonnerstagsKrimi im Ersten“ – dies haben im Januar 2022 drei neue Folgen mit durchschnittlich 8,65 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern und einem Marktanteil von 27,1 Prozent eindrucksvoll bestätigt. Jetzt entstehen zwei neue Episoden. Die Dreharbeiten auf Fehmarn (Kreis Ostholstein) sowie in TravemündeStadtteil der Hansestadt Lübeck) und Hamburg und Umgebung dauern bis zum 13. April.

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Büsum: Urlaubs-Tipps für Sparfüchse und Genießer – und ein wenig Geschichte

Büsum ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Der Hafenort liegt direkt an der Nordsee, ist seit dem 19. Jahrhundert Seebad und nach Übernachtungszahlen nach Sankt Peter-Ording und Westerland der drittgrößte Fremdenverkehrsort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Vor allem der Fremdenverkehr prägt die Gemeinde, der Ausflugs- und Fischereihafen prägt das Ortsbild; die dort angelandeten Büsumer Krabben sind auch überregional bekannt.

Wer seinen Urlaub oder Kurz-Tripp in Büsum verbringen möchte, findet in dem folgendem Blogartikel ein paar Tipps. Auch der geschichtliche Hintergrund ist interessant: Büsum war lange Zeit der einzige Nordsee-Urlaubsort südlich von St. Peter-Ording in Schleswig-Holstein. Seit dem 19. Jahrhundert ist Büsum eng mit dem Tourismus verbunden und wurde seit dem 20. Jahrhundert maßgeblich durch diesen geprägt. Und seit 1837 darf sich die Gemeinde Büsum gar als Nordseebad bezeichnen.

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60 Jahre Sturmflut: Die Nacht, in der das Wasser kam

NDR Programmschwerpunkt zu 60 Jahre Sturmflut: Die Sturmflut 1962 hat sich tief in das Gedächtnis der Hamburgerinnen und Hamburger eingebrannt: In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar rollt eine gewaltige Flutwelle auf die Hansestadt zu, Deiche brechen, große Teile der elbnahen Stadtteile stehen unter Wasser. 315 Menschen sterben, Tausende verlieren ihr Zuhause. Die Sturmflut von 1962 gilt als größte Katastrophe der Nachkriegszeit in Hamburg

Die Sturmflut 1962 war eine Flutkatastrophe an der deutschen Nordseeküste in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962. An den Unterläufen von Elbe und Weser sowie ihren damals noch ungesicherten Nebenflüssen wurden hohe, vorher nicht beobachtete Wasserstände erreicht. Vor allem an den seit der Flutkatastrophe von 1953 (Hollandsturmflut) noch nicht erhöhten Deichen in diesen Flussgebieten kam es zu schweren Schäden und zahllosen Deichbrüchen, wohingegen die Seedeiche trotz schwerer Schäden bis auf wenige Ausnahmen den Fluten standhielten. Insgesamt starben 340 Menschen. Zum 60. Jahrestag erinnert das NDR Landesfunkhaus Hamburg mit all seinen Programmen an die Sturmflut von 1962.

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Schöne Aussichten in Schleswig-Holstein

Weitblick über Felder, Wiesen, Flüsse, Städte, Seen und Meer bieten die in ganz Schleswig-Holstein verteilten Aussichtstürme, Leuchttürme, Seebrücken und Berge. Ja, richtig gehört – auch Erhebungen gibt es im meist platten Land zwischen den Meeren. Und wer noch mehr sehen und noch dazu etwas Besonderes erleben möchte, der kann sich für einen Rundflug entscheiden. Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein verrät, wo es die besten Aussichtsmöglichkeiten gibt.

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Von Stegen zu Erlebnismeilen: Seebrücken an der Ostsee-Schleswig-Holstein

Eine Seebrücke oder Landungsbrücke ist ein Bauwerk auf Holz-, Stahl- oder Betonpfählen, das vom Ufer ins Meer, in einen Binnensee oder in einen großen Fluss hinaus erbaut wurde. Im Unterschied zu einer Pier oder einer Mole ist eine Seebrücke kein aufgeschüttetes Bauwerk. Nicht überall steht ein Hafen zur Verfügung. Bernd Opfermann ist Ingenieur verschiedener Seebrücken in Schleswig-Holstein. Über ihn und seine Arbeit geht es in dem Beitrag

Damals nur ein schnöder Steg, heute Erlebnismeilen auf dem Wasser – das sind die Seebrücken an der Ostsee Schleswig-Holstein. „Früher ging die Brücke immer geradeaus, vorne noch ein Fahrgastanlager, das war’s. Heute will man dort auch etwas erleben“, sagt Bernd Opfermann, Ingenieur verschiedener Seebrücken in der Region zwischen Glücksburg und Travemünde und Protagonist der Podcast- und Videoreihe „Ostseelauschen“.

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Meldorfer Bucht: Wanderung durch das Wattenmeer mit Muschelessen

Michael Wieben, Nationalpark-Wattführer der Wattführergemeinschaft Dithmarschen, führt seine Gäste sicher durch Watt und Priele. Anschließend an die etwa 4-stündige Wanderung wird gemeinsam in ein gemütliches Restaurant in Meldorf eingekehrt und bei einem gemeinsames Muschelessen aufgewärmt.

Südlich von Büsum liegt die Meldorfer Bucht, zwischen Wattenmeer und Speicherkoog die Badestelle Nordermeldorf. Einsam ist es hier ohnehin, im Winter ist es gottverlassen. Am Abend zuvor zog ein stürmischer Wind durch mit Stärken von Sechs bis Sieben. Das Meer war aufgewühlt, jetzt zieht es sich zurück. Es ist knackig kalt geworden und vollkommene Stille liegt an diesem Morgen über dem winterlichen Watt. Das Licht der aufgehenden Sonne flutet über diesen endlosen, weiten Raum an der Nordsee. Der Himmel flammt in violett und rotorange, dann in der Farbe heller Zitronen. Ein Naturschauspiel am Ende der Welt auch das. Michael Wieben sammelt seine Leute, die Gastwirte des Bistro Deichzeit haben heute kurz geöffnet, es gibt Kaffee. Und Informationen zu dem, was kommt.

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Böse Bauten: Das KZ-Außenlager Ladelund

Heute vor 77 Jahren, am 16. Dezember 1944, wurde das KZ-Außenlager Ladelund, nahe der deutsch-dänischen Grenze aufgelöst.
Der Bau des „Friesenwalls“ wurde durch die veränderte militärische Lage vollends sinnlos. Das Lager in Ladelund wurde aufgelöst und die überlebenden Häftlinge wurden nach Neuengamme zurückgebracht. Innerhalb der anderthalb Monate, in denen es bestand, starben 300 von über 2.000 Häftlingen.

Das KZ-Außenlager Ladelund, 20 km nordöstlich von Niebüll an der deutsch-dänischen Grenze gelegen, wurde am 1. November 1944 als Außenlagerdes Konzentrationslagers Neuengamme im Zusammenhang mit dem Bau des so genannten Friesenwalls mit Häftlingen belegt. Der Friesenwall war eine geplante, aber nur teilweise ausgeführte Wehranlage, die an der deutschen Nordseeküste gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erstellt werden sollte.

Das Konzentrationslager bei Ladelund war hierbei für die Errichtung von Schützengräben und Geschützstellungen einer militärisch sinnlosen „Riegelstellung“ südlich der dänischen Grenze zuständig. Am 16. Dezember 1944 wurde das Lager aufgelöst. Innerhalb der anderthalb Monate, in denen es bestand, starben 300 von über 2.000 Häftlingen.

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Herzenssache Natur: Schleswig-Holsteins erste Naturpark-Rangerinnen

Sie heißen Martina Kallenberg und Derya Seifert und sind die ersten weiblichen Naturpark-Rangerinnen in Schleswig-Holstein

Weltweit gibt es sie und ihr Job ist beliebt, aber auch anspruchsvoll: Ranger*. Sie sind Vermittler zwischen Mensch und Natur, helfen Naturschätze zu bewahren und setzten sich für eine intakte Umwelt ein.

Seit dem 1. Juni 2021 ergänzen zwei Rangerinnen das Team des Naturparks Lauenburgische Seen. Martina Kallenberg und Derya Seifert sind die ersten ihrer Art in Schleswig-Holsteins Naturparken und allein deswegen schon eine Besonderheit.

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Husumerin Dörte Hansen wird neue Mainzer Stadtschreiberin 

Die Schriftstellerin Dörte Hansen wird Mainzer Stadtschreiberin des Jahres 2022. Die Autorin, 1964 in Husum in Nordfriesland, geboren, ist damit die 37. Trägerin des von ZDF, 3sat und der Stadt Mainz vergebenen Literaturpreises.

Sie ist Husumerin, Journalistin und erfolgreiche Buchautorin: Dörte Hansen. Und sie darf sich geehrt fühlen, wird sie doch die neue Mainzer Stadtschreiberin.  Wer ist die Autorin und was ist der Mainzer Stadtschreiber? Darüber geht es in dem Artikel.

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