Fünf geheimnisvolle Orte in Hamburg, die jeder sehen sollte!

Diese fünf geheimnisvollen Orte in Hamburg bieten eine andere Perspektive auf die Hansestadt und ermöglichen es dir, weniger bekannte, aber dennoch faszinierende Aspekte der Stadt zu entdecken. Viel Spaß beim Erkunden!

Eins. Teufelsbrück: Teufelsbrück (siehe Beitragsbild) ist ein versteckter Ort in Hamburg, der sich am westlichen Ende der Elbchaussee befindet. Von hier aus hast du einen wunderschönen Blick auf die Elbe und kannst die großen Containerschiffe vorbeifahren sehen. Es ist auch ein großartiger Ort, um den Sonnenuntergang zu beobachten. In der Nähe befindet sich der Ernst-Barlach-Park, der ebenfalls einen Besuch wert ist.

Den Namen verdankt die Stelle einer alten Legende: An der Furt, wo heute die Elbchaussee die Flottbek überquert, verunglückten immer wieder Fuhrwerke durch Radbruch. Man nahm an, dass es dort „mit dem Teufel zuginge“.

Daraufhin wurde ein Zimmermann beauftragt, eine Brücke über den Bach zu bauen. Dieser nahm für den Bau der Brücke die Hilfe des Teufels in Anspruch und versprach ihm dafür die Seele des ersten Lebewesens, das über die Brücke gehen würde.Nachdem der Pfarrer aus Nienstedten am Tag der Einweihung die Brücke gesegnet hatte und sie betreten wollte, wurde ein Hase von der Menge aufgescheucht und lief als erstes Lebewesen über die Brücke.

Soweit die Legende, die es in ähnlicher Weise auch für andere Brücken gibt. Die etwas nüchternere Fassung liest sich so: „In dänischen Zeiten gab es hier zwei Brücken, eine über die Flottbek und eine weiter westlich. Aus der ‚dövelten‘, also ‚doppelten‘ Brücke wurde die Düvelsbrück.“

Laut dem Heimatboten kommt der Name Dübelsbrück von einem Herrn Dübel, welcher hier eine Gärtnerei betrieben haben soll, die Legende romantisiere lediglich.

Zwei. Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe: Die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe ist ein historisches Wasserwerk, das zu einem Museum und Veranstaltungsort umgebaut wurde. Es liegt auf einer Insel in der Elbe und ist nur über eine kleine Brücke erreichbar. Hier kannst du mehr über die Geschichte der Trinkwasserversorgung in Hamburg erfahren und die idyllische Natur der Insel genießen.

Von Stiftung Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20911067

Drei. Park Fiction: Park Fiction ist ein kreativer Stadtpark in St. Pauli, der 1997 als Kunstprojekt gestartet wurde. Er lieg auf einer erhöhten Plattform und bietet einen spektakulären Blick auf den Hamburger Hafen. Der Park ist ein beliebter Treffpunkt für Künstler, Skater und Menschen, die eine alternative Atmosphäre genießen möchten.

Entstehung: Park Fiction wurde von der Künstlergruppe „mehr als wohnen“ als temporäres Kunstprojekt konzipiert. Die Idee war, einen öffentlichen Raum zu schaffen, der von den Bewohnern selbst gestaltet und genutzt werden kann.

Der Park wurde auf einer erhöhten Plattform über dem Hafenrand errichtet und ist seitdem zu einem dauerhaften Bestandteil des Stadtteils geworden.

Bürgerbeteiligung: Park Fiction basiert auf dem Prinzip der Bürgerbeteiligung und Partizipation. Die Bewohner von St. Pauli waren aktiv in den Gestaltungsprozess des Parks involviert und konnten ihre Ideen und Vorstellungen einbringen. Der Park steht allen offen und ermutigt die Besucher, ihre eigenen kreativen Beiträge zu leisten und den Raum aktiv zu nutzen.

Screenshot (c) Facebook

Vier. Jenischpark: Der Jenischpark ist ein wunderschöner Park im Stadtteil Othmarschen. Er ist weniger bekannt als der bekannte Stadtpark, aber nicht weniger charmant. Der Park ist geprägt von weiten Rasenflächen, alten Bäumen, romantischen Wegen und dem Jenisch-Haus, einem klassizistischen Herrenhaus, das heute ein Museum beherbergt. Hier kannst du Ruhe und Natur fernab vom Trubel der Innenstadt genießen.

Foto von Zhengyu Lyu auf Unsplash

Fünf. Café Leonar: Das Café Leonar ist ein verstecktes Juwel im Stadtteil Eimsbüttel. Es liegt in einem charmanten Hinterhof und ist bekannt für seine gemütliche Atmosphäre und köstlichen Kuchen. Das Café ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und eine Oase der Ruhe abseits der touristischen Hotspots.

Screenshot (c) facebook

Beitragsbild: Foto von Lasse Diercks auf Unsplash

Autor: Willi Schewski

Fotograf. Blogger. Autor. Fotojournalist

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