Flensburg: Das Europäische Zentrum für Minderheitenfragen (ECMI) – Seit 1997 Sitz im Kompagnietor

Das Kompagnietor ist eine der Sehenswürdigkeiten Flensburgs an dessen Hafen. Das Tor aus dem 17. Jahrhundert hatte einen mittelalterlichen Vorgängerbau, mit dem gleichen Namen. Seit 1997 ist das Kompagnietor Sitz des Europäischen Zentrums für Minderheitenfragen (European Centre for Minority Issues, Abk. ECMI)

Der erste Grenzlandbeauftragte der Landesregierung, Kurt Hamer, hatte 1991 den Anstoß für die Einrichtung des Instituts in Flensburg gegeben. Offiziell eröffnet wird das European Centre for Minority Issues (ECMI) am 4. Dezember 1996. Zwei Jahre zuvor, noch vor der offiziellen Gründung, wurde im Saal der ECMI Zeitgeschichte geschrieben (dazu weiter unten mehr).

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Gebäude erzählen Geschichten: Brasseriehof Flensburg

Wenn Gebäude reden könnten, würden sie die vielfältigsten, buntesten und verrücktesten Geschichten erzählen können. Das Leben spielt sich in den Gebäuden ab, seit Generationen und Epochen. Ob Dramen, Feste oder banaler Alltag, viele der Gebäude wahrten ihr würdiges Gesicht, während im Innern das Leben seine Spuren hinterließ. Der Brasseriehof und heutige Kulturhof Flensburg gab früher Inspiration für einen berühmten norddeutschen Dichter.

Er ist einer der bekanntesten und ältesten Kaufmannshöfe in Flensburg: der Brasseriehof. Die exakte Adresse lauter Große Straße 42/44, dessen Hofgebäude aus dem 17. bis 19. Jahrhundert stammen. Der Häuserbestand des Hofes wird heute gewerblich und für Wohnzwecke genutzt und gehört zu den Kulturdenkmalen der Stadt. In diesem Hof, dem heutigen sogenannten Kulturhof, spielt die Novelle „Im Nachbarhause links“ von dem Dichter Theodor Storm; er schrieb sie 1875 nach einem Besuch bei einem Freund und seinem Schwager in Flensburg.

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Gebäude erzählen Geschichten: Flensborghus

Wenn Gebäude reden könnten, würden sie die vielfältigsten, buntesten und verrücktesten Geschichten erzählen können. Das Leben spielt sich in den Gebäuden ab, seit Generationen und Epochen. Ob Dramen, Feste oder banaler Alltag, viele der Gebäude wahrten ihr würdiges Gesicht, während im Innern das Leben seine Spuren hinterließ. Die Geschichte des Flensborghus ist äußerst erzählenswert – schon vor dem Hintergrund der deutsch-dänischen Vergangenheit

Das Flensborghus in der Norderstraße 76 in Flensburg ist ein ehemaliges, 1725 fertiggestelltes Waisenhaus, das der dänischen Minderheit nach der Volksabstimmung 1920 in Schleswig als Kultur- und Versammlungshaus dient. Es ist Sitz des Südschleswigschen Vereins (SSF) und der Dänischen Jugendorganisationen in Südschleswig (SdU), des Landesverbandes des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW) und der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEN). Soweit so kurz, gehen wir mehr ins Detail:

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Flensburg: Stolperstein Junkerhohlweg 13a

Stolpersteine erzählen erstmal nicht viel. Es werden nackte Zahlen, nackte Wörter, nackte Fakten genannt. Doch dahinter verbergen sich Schicksale in Fleisch und Blut und Seele(n). Und um Menschen. Um diese soll es gehen. Im aktuellen Beitrag um Emil Jessen

Die Verlegung des Stolpersteins im Flensburger Junkerhohlweg 13a liegt ein wenig zurück: Am 21.11.2019 hatte der Kölner Künstler Gunter Demnig in Flensburg insgesamt drei Stolpersteine gesetzt. Die erstmalige Verlegung von Steinen fand 2003 statt. Mittlerweile sind es insgesamt 27 Stolpersteine geworden (Stand 2022). Am 21.11.2019 waren dies die Stolpersteine Nummer fünfundzwanzig (in der Großen Straße) und sechsundzwanzig (Dorotheenstraße 28) und siebenundzwanzig im Junkerhohlweg 13a. Um Letztgenannten, zu Gedanken an Emil Jessen, geht es in diesem Text.

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Flensburg: Wanderausstellung: „Der lange Weg – Aus der Vergangenheit lernen-Zukunft gestalten“

Vom 29. September bis zum 2. Oktober 2022 wird in der Freien Waldorfschule Flensburg die Wanderausstellung „Der lange Weg – Aus Vergangenheit lernen – Zukunft gestalten“ des Verbands Deutscher Sinti und Roma e.V. Landesverband Schleswig-Holstein präsentiert. In diesem Rahmen wird auch das Projekt Gedenkstelle Valentiner Allee vorgestellt.

Seit Herbst 2021 zeigt der Verband Deutscher Sinti und Roma e.V., Landesverband Schleswig-Holstein, an verschiedenen Orten diese Wanderausstellung (Kurator: Jens Rönnau) und setzt im Rahmen der Aufklärung und im Kampf gegen den Antiziganismus (1) damit ein weiteres Zeichen, um Information, Austausch, Präsenz und Begegnung zu ermöglichen und zu fördern.

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7 „Flensburger Brauerei“ – Straßenschilder angebracht 

Wieso die Flensburger Brauerei die Straßenschilder anbringen darf, erklärt sich dadurch, dass der Bierproduzent seit Jahren Brauereibesichtigungen anbietet und somit eine abwechslungsreiche Attraktion für Touristen bietet. Diese Besichtigungen sind ein beliebtes Ausflugsziel für Flensburger, Schleswig-Holsteiner und besonders für Besucher aus ganz Deutschland und der Welt. Die neuen Straßenschilderschilder dienen nun als Orientierungshilfe, damit auch nicht ortkundige Besucher die Brauerei leicht finden können.

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Flensburg: 100-jähriges Jubiläum des Flensburger Pilseners

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums des Flensburger Pilseners wird im Förde Park Flensburg auf insgesamt 80 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Geschichte des Unternehmens vom dem Club der Flensburger Brauereien Raritätensammler e.V. präsentiert. Auch die Geschichte um einen Eintrag in das Guiness Buch der Rekorde wird erzählt.

Noch bis zum 6. August 2022 findet im Förde Park Flensburg eine große Ausstellung des Clubs der Flensburger Brauereien Raritätensammler e.V. statt. Auf 80 m² Ausstellungsfläche finden Besucher/- innen den weltweit größten Bierdeckelturmbau*, ein kleines Bierkasten-Kino mit einem Flensburger Brauerei-Film aus den 60-er Jahren, eine Strandkorb-Lounge zum Entspannen und viele weitere FLENS-Sammlerschätze aus den letzten 100 Jahren. 

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Gebäude erzählen Geschichten: Kirche St. Nikolai zu Bordelum 

Wenn Gebäude reden könnten, würden sie die vielfältigsten, buntesten und verrücktesten Geschichten erzählen können. Das Leben spielt sich in den Gebäuden ab, seit Generationen und Epochen. Ob Dramen, Feste oder banaler Alltag, viele der Gebäude wahrten ihr würdiges Gesicht, während im Innern das Leben seine Spuren hinterließ. Die „Bordelumer Rotte“ spielte im Kontext mit der Kirche St. Nikolai eine gewisse Rolle. Erfahren Sie mehr dazu in diesem Beitrag

Wir schreiben das Jahr 1733. Nordfriesland gehört seit 1721 zum dänischen Gesamtstaat. Der Landstrich liegt in Ruhe und Frieden. Überall? Nein! In einem kleinen Dorf, Bordelum nahe Bredstedt versetzen christliche Sektierer und Schwärmer die Umgebung in Aufruhr. Was war geschehen?

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Flensburg: An der Ölmühle / Margarethenhof

Die Fläche um die als Ölmühle war eine der letzten Brachflächen, im Johannisviertel, einem der ältesten Siedlungen Flensburgs. 2011 begann die Stadt die Fläche vor der Ölmühle zu bebauen. Heute ist es ein teures, fragwürdige Wohn-Schmuckstück, mit viel Beton, wenig Grün. Und der Kontrast von arm und reich ist markant.

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Gebäude erzählen Geschichten: Johanniskirche, Flensburg

Die Johanniskirche oder Sankt-Johannis-Kirche ist die kleinste und älteste der drei erhalten gebliebenen Hauptkirchen der Stadt Flensburg – und sogar älter als die Stadt selbst. Sie wurde im Jahre 1128 als Schutz- und Trutzkirche für die Fischer der Siedlung im Stil der Angeliter Feldsteinkirchen erbaut. Das Gebäude liegt im Johannisviertel, der Siedlung um den Johannis­kirchhof, der Süderfischer­straße und der Angelburger­ Straße. Nicht nur das Gebäude erzählt Geschichte sondern auch wer dort wirkte.

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