Vor 660 Jahren: Die Grote Mandränke  

Es war wie die Sintflut: Eine gewaltige Sturmflut suchte vor über 660 Jahren auch die schleswig-holsteinische Nordseeküste heim und veränderte deren Verlauf für immer. Große Teile von Marschflächen und das sagenhafte Rungholt gingen für immer unter.

Vor 660 Jahren, am 16. Januar 1362, veränderte die „Grote Mandränke“ – die „Große Manntränke“ („großes Ertrinken“) – den Küstenverlauf im heutigen Schleswig-Holstein für immer. Diese gewaltige Sturmflut, die genau drei Tage (vom 15. bis 17. Januar 1362) dauerte, fegte wie ein riesiger Besen über die Nordseeküste. Ihre Spuren zeigten sich über die Utlande, die Außenlande vor dem Festland, über die Köge und die eingedeichten Marschgebiete. Große Teile fruchtbaren Landes zwischen Sylt und Eiderstedt in Nordfriesland gingen unter, darunter Rungholt, der damalige größte Handelsort des Nordens. Aus zusammenhängenden Landteilen wurden verstreute Inseln und Halligen. 

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Altes Handwerk in Schleswig-Holstein

Schmieden, Töpfern, Weben, Spinnen: Experten, die diese traditionellen Handwerkstechniken heute noch beherrschen, sind mittlerweile schwer zu finden. Umso wichtiger ist es, dass sie ihr Wissen an nachkommende Generationen vermitteln.
Auch im nördlichsten Bundesland Deutschlands gibt es Menschen, die sich mit Leib und Seele ihrem Handwerk verschrieben haben. Wer diese traditionellen Künste am Leben hält und wo Schaulustige sogar selbst Hand anlegen können, dazu gibt es in diesem Blogartikel ein paar Tipps

Bevor in diesem Artikel die Orte und Betrieb vorgestellt werden, die das alte Handwerk noch betreiben, geht es zunächst um die Frage, was ist eigentlich „Handwerk„?

Als Handwerk (von mittelhochdeutsch hant-werc, eine Lehnübersetzung zu lateinisch opus manuum und altgriechisch χειρουργία cheirurgía„Handarbeit“) werden zahlreiche gewerbliche Tätigkeiten bezeichnet, die Produkte meist auf Bestellung fertigen oder Dienstleistungen auf Nachfrage erbringen.

Der Begriff bezeichnet auch den gesamten Berufsstand. Die handwerkliche Tätigkeit steht der industriellen Massenproduktion gegenüber. Das handwerkliche Gewerbe wird in Deutschland verbindlich durch die Handwerksordnung geregelt.

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Meldorfer Bucht: Winterliche Wanderung durch das Wattenmeer mit Muschelessen

Winterwattwanderung mit Muschelessen: Die Wattanderung führt hinaus in die winterliche Meldorfer Bucht vor Dithmarschens Nordseeküste. Michael Wieben, Nationalpark-Wattführer der Wattführergemeinschaft Dithmarschen, führt seine Gäste dabei sicher durch Watt und Priele. Anschließend an die etwa 4-stündige Wanderung wird gemeinsam in ein gemütliches Restaurant in Meldorf eingekehrt und bei einem gemeinsames Muschelessen aufgewärmt.

Südlich von Büsum liegt die Meldorfer Bucht, zwischen Wattenmeer und Speicherkoog die Badestelle Nordermeldorf. Einsam ist es hier ohnehin, im Winter ist es gottverlassen. Am Abend zuvor zog ein stürmischer Wind durch mit Stärken von Sechs bis Sieben. Das Meer war aufgewühlt, jetzt zieht es sich zurück. Es ist knackig kalt geworden und vollkommene Stille liegt an diesem Morgen über dem winterlichen Watt. Das Licht der aufgehenden Sonne flutet über diesen endlosen, weiten Raum an der Nordsee. Der Himmel flammt in violett und rotorange, dann in der Farbe heller Zitronen. Ein Naturschauspiel am Ende der Welt auch das. Michael Wieben sammelt seine Leute, die Gastwirte des Bistro Deichzeit haben heute kurz geöffnet, es gibt Kaffee. Und Informationen zu dem, was kommt.

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Wahre Sehnsuchtsorte: Friedrichskoog, Trischendamm & Seehundstation

Es gibt sie noch – die Orte, an die man so gerne zurückkehrt! Entlang der Nordseeküste von Schleswig-Holstein gibt es diese versteckten, vielleicht noch unbekannten oder gar belebten Orte, die keiner vergisst, weil die Erinnerungen an den Besuch einen nicht mehr loslassen- wahre Sehnsuchtsorte… hier ein Tipp: Friedrichskoog

Der kleine Ort Friedrichskoog an der Nordsee ist zwar nicht sonderlich groß, hat aber trotzdem so einiges für Ruhesuchende und Naturliebhaber zu bieten. Ein Ort, den in Friedrichskoog jeder einmal besucht haben sollte, ist der Trischendamm. (im Bild)

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Wahre Sehnsuchtsorte: Dithmarschen – Das Gieselautal bei Alberdorf

Es gibt sie noch – die Orte, an die man so gerne zurückkehrt! Entlang der Nordseeküste von Schleswig-Holstein gibt es diese versteckten, vielleicht noch unbekannten oder gar belebten Orte, die keiner vergisst, weil die Erinnerungen an den Besuch einen nicht mehr loslassen- wahre Sehnsuchtsorte… hier ein Tipp:Dithmarschen – Das Gieselautal bei Alberdorf

Albersdorf ist eine Gemeinde im Osten des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Neben Albersdorf hat die Gemeinde keine weiteren Ortsteile. Sie ist ein staatlich anerkannter Tourismusort in Schleswig-Holstein. Das Gemeindegebiet von Albersdorf erstreckt sich im Naturraum der Heide-Itzehoer Geest östlich des Zusammenflusses der Bäche Moorbek und Gieselau Westerau zur Gieselau.

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Wahre Sehnsuchtsorte: Moore – das Vermächtnis der Eiszeit

Es gibt sie noch – die Orte, an die man so gerne zurückkehrt! Entlang der Nordseeküste von Schleswig-Holstein gibt es diese versteckten, vielleicht noch unbekannten oder gar belebten Orte, die keiner vergisst, weil die Erinnerungen an den Besuch einen nicht mehr loslassen- wahre Sehnsuchtsorte… hier ein Tipp: Lundener Niederung & Naturschutzgebiet Mötjenpolder

Sehnsuchtsplatz von Christina Will, Naturliebhaberin aus der Flusslandschaft Eider berichtet: „Mein Sehnsuchtsort ist das Naturschutzgebiet Mötjenpolder. In Lunden starte ich meine Wanderung durch das Moor zum Aussichtsturm „Seeadler“.

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Wahre Sehnsuchtsorte: Eider & Badestelle Horst & ein bisschen deutsch-dänische Geschichte

Es gibt sie noch – die Orte, an die man so gerne zurückkehrt! Entlang der Nordseeküste von Schleswig-Holstein gibt es diese versteckten, vielleicht noch unbekannten oder gar belebten Orte, die keiner vergisst, weil die Erinnerungen an den Besuch einen nicht mehr loslassen- wahre Sehnsuchtsorte… hier ein Tipp von Monja Thießen, Regionalmanagerin Tourismus der Flusslandschaft Eider

Mein Sehnsuchtsplatz ist die Eider, sagt Monja Thießen, Regionalmanagerin Tourismus der Flusslandschaft Eider. „Am liebsten genieße ich meine Abendstunden an der Badestelle in Horst. Die Eider hat eine beruhigende Wirkung auf mich und ist ein wahrer Ruhepol. Hier an der Eider kann ich Kraft tanken, meine Gedanken schweifen lassen und die grün-blaue Natur genießen.

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Die stillen Ecken der Nordsee mit Geschichte: Der Wald im Watt

Wer sich abseits der bekannten Gästeströme auf Entdeckungsreise begibt, der kann sie entdecken, die stillen und manchmal unscheinbaren Schönheiten voller Historie an der Nordsee Schleswig-Holstein, hier ein Beispiel: Wald im Katinger Watt

Die 1970er Jahre bis heute, das große Küstenschutzprojekt. Dieser Wald ist sonderbar – und eigentlich dürfte es ihn nicht geben. Natürlicherweise nicht, denn sind Wälder sind in der Marsch nicht vorgesehen. Und die meisten Bäume sind alle gleichen Alters. Dieser Wald am Meer, also der im Katinger-Watt, ist künstlich und doch wirkt er wild und verwunschen. Auch Seeadler leben hier, statt der Seehunde.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Delve und „Unse Leve Fru op dem Perde“

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt.

Delve* ist eine Gemeinde im Norden des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein, hart an der Grenze zum Kreis Schleswig-Flensburg. Delve enthält noch vergleichsweise viele historische Gebäude. Angefangen von Fischerkaten in der Nähe des Eiderufers bis hin zu großen Gehöften am Rande des ehemaligen Ortskerns. Insgesamt finden sich noch etwa 40 ältere reetgedeckte Häuser im Ort.

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