100 Jahre Kieler Grüngürtel: Auf dem Stadt.Garten.Wander.Weg durch die Gärten der Stadt

Seit 100 Jahren prägt der Kieler Grüngürtel das Stadtbild mit seiner Vielfalt aus Kleingärten, Wäldern, Seen, Friedhöfen, Tiergehegen sowie Landschafts- und Naturschutzgebieten. Er geht zurück auf den 1922 verabschiedeten Grünflächen- und Siedlungsplan, mit dem Stadtbaurat Willy Hahn (1887–1930) und Landschaftsarchitekt Leberecht Migge (1881–1935) eine grundlegend neue städtebauliche Vision für Kiel vorlegten.

Anlässlich des 100. Jubiläums lädt das Grünflächenamt alle Kieler/- innen und auswärtige Gäste dazu ein, den Grüngürtel neu zu entdecken. Das Veranstaltungsprogramm beginnt offiziell am 15. Juni mit einem Vortrag zum Kieler Grüngürtel, in den Sommer- und Herbstmonaten folgen zahlreiche weitere Termine. Pünktlich zum Jubiläum wird auch der Verlauf des neuen Stadt.Garten.Wander.Wegs digital veröffentlicht. Auf diesem Weg kann auf 44,5 Kilometern Länge der gesamte Grüngürtel von Schilksee bis zum Strand Hasselfelde in Dietrichsdorf durchwandert werden (siehe Link mit allen weiterführenden Infos).

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Gedenkstätte Gudendorf: Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Meldorf enthüllen Lagerrelief

Die Gedenkstätte Gudendorf (Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein) soll an sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter erinnern, die hier während des Zweiten Weltkrieges in einem Lager umgekommen sind. Die Gedenkstätte liegt innerhalb des Landschaftsschutzgebietes Klev von Windbergen bis St. Michaelisdonn.

Im Rahmen einer Gedenkfeier am 7. Mai 2022 haben Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Meldorf das von ihnen gestaltete Tonmodell des ehemaligen Lagers für sowjetische Kriegsgefangene auf der Gedenkstätte Gudendorf präsentiert.

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Glücksburg: Auf den Spuren des Dolmenpfades

Das rund 300 ha. große Friedeholz (dän. Fredskov) mit seinem Verlauf bis nach Schausende liegt im Kern Glücksburgs. Der Wald bietet einiges: ein altes Forsthaus, ein Naturspielplatz für Kinder, ein Gatter mit Wildschweinen sowie der mehrere Kilometer lange Dolmenpfad mit Informationstafeln zu den zehn steinzeitlichen Hünengräbern im Friedeholz.

Der Dolmenpfad im Glücksburger Friedeholz (eines von vier Wäldgebieten im Glücksburger Wald) ist ein archäologisch-naturkundlicher Rundwanderweg von fünf Kilometern Länge. Auf den Spuren der Ahnen besichtigen Gäste die „Dolmen“ (Großsteingräber der Jungsteinzeit) und bronzezeitlichen Grabhügel und tauchen ein in 5.000 Jahre Kulturgeschichte.

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Lübeck vor 50 Jahren: Erstabfüllung des Einbecker „Hansebocks“ 

Einbecker Brauhaus überreicht limitierten Sondersud an Bürgermeister und Vormann der HANSE Jan Lindenau

Vor genau 50 Jahren, am 19.05.1972, erreichte der vom traditionsreichen Einbecker Brauhaus organisierte „Hansebiertreck“ den Lübecker Marktplatz. Die Pferdefuhrwerke waren wie im Mittelalter zwei Wochen unterwegs (siehe Video weiter unten), um Einbecker Bockbier nach Lübeck zu bringen. Zur Erinnerung daran haben die Einbecker in diesem Jahr einen limitierten Sondersud, den „Hansebock“, gebraut.

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Wanderausstellung „Funke der Erinnerung“: Lilith auf der „Sonderborg“

Die Flensburger Künstlerinnen Elke Mark und Hanna Kalkutschke richten jedes Jahr einen Erinnerungsort für zu Unrecht hingerichtete Hexen ein. 2022 steht die Skulptur für ein paar Tage auf dem Ausflugsschiff „Sonderborg“ am Flensburger Hafen (West) / Hafenspitze

Seit kurzem ist auf dem Ausflugsschiff „Sonderborg“ im Flensburger Hafen (Hafenspitze) die Skulptur Lilith zu bestaunen (siehe Foto oben). Diese weibliche Metallskulptur gedenkt an die im 16. und 17. Jahrhundert in Hexenprozessen hingerichteten Menschen. In Flensburg soll es 13 Hexenprozesse gegeben haben. 31 Menschen, überwiegend Frauen, sollen in den Prozessen willkürlich der „Toverie“ (Zauberei) bezichtigt und durch Folterung zu Geständnissen gezwungen worden sein.

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„Eine Knochenarbeit“- Lübecker Archäologie lüften vergangene Geheimnisse mit alten Knochen

Zahlreich sind die Hinterlassenschaften unserer Vorfahren, sowohl im UNESCO Welterbe der Lübecker Altstadt als auch im umgebenden Landgebiet. Sie zählen mit zu den bedeutendsten archäologischen Kulturdenkmälern der gesamten Bundesrepublik.

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Lübeck: Benefizkonzert zu Dieterich Buxtehudes Todestag – wer war der Künstler?

Über den berühmtesten Lübecker Komponisten Dieterich Buxtehude ist nur wenig bekannt. Bekannt aber ist, dass er am 9. Mai 1707 verstorben ist, nur knapp zwei Jahre nachdem der junge Johann Sebastian Bach ihn besuchte, „um das eine oder andere zu lernen“.

Psalm 133,1: „Siehe, wie fein und lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen“ – Zu Ehren des 316. Todestages Dieterich Buxtehude veranstaltet die Stadtbibliothek Lübeck am Montag, 9. Mai 2022, um 19 Uhr ein Benefizkonzert im historischen Scharbausaal des Bibliothekgebäudes*. Der Cembalist Michael Fuerst, unter anderem Dozent an der Musikhochschule Lübeck, spielt Cembalowerke des jungen Bach sowie Werke von seinen Lehrern und Freunden Buxtehude und Jan Adam Reincken, der in der Katharinenkirche in Lübeck begraben liegt. Doch, wer war Dieterich Buxtehude?

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Bilder aus Georgien:  Festungs- und Höhlenstadt Uplisziche

Georgien ist ein Staat an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien. Die ehemalige Sowjetrepublik umfasst Bergdörfer im Kaukasus ebenso wie Strände am Schwarzen Meer. Unsere Reisereporterin zeigt uns Bilder aus dem kulturreichen Land, sie erzählen viel Geschichte, so auch die von Uplisziche

Uplisziche („Festung des Herrn“) ist eine Festungs- und Höhlenstadt in Georgien. Sie liegt in der Verwaltungsregion Innerkartlien, zehn Kilometer entfernt von Gori, auf einem Felsplateau am Fluss Kura. Die Geschichte ist sehr spannend, gilt Uplisziche doch als eine der ältesten Siedlungen der Menschheit. Nach Ansicht von Archäologen soll sie 2.000 Jahre früher als David Garedji und 2.500 Jahre früher als Vardzia entstanden sein.

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Gedenken an die ,,Cap Arcona-Katastrophe“: Erinnerung an die Opfer wachhalten, Mahnung für heute

Kurz bevor der Zweite Weltkrieg in Europa endete, wurden etwa 7.000 KZ-Häftlinge am 3. Mai 1945 Opfer eines tragischen und von den Nationalsozialisten bewusst kalkulierten Irrtums: Britische Truppen versenkten das deutsche Passagierschiff ,,Cap Arcona“ und den Frachter ,,Thielbek“ in der Ostsee vor Neustadt. Sie gingen davon aus, dass sich deutsche Truppen auf den Schiffen absetzen wollten ­ stattdessen befanden sich Häftlinge, vor allem aus dem Konzentrationslager Neuengamme, an Bord.

In Anwesenheit von Parlamentsvizepräsidentin Kirsten Eickhoff-Weber haben am 2. Mai 2022 in Neustadt in Holstein Gedenkfeierlichkeiten zum 77. Jahrestag des Untergangs der Schiffe ,,Cap Arcona“ und ,,Thielbek“ am 3. Mai 1945 in der Neustädter Bucht begonnen. Auch der Landtag beteiligt sich an dem umfangreichen, zweitägigen Programm, das von internationalen Gästen, Historikerinnen und Historikern sowie Nachkommen von Opfern und Überlebenden der ,,Cap Arcona-Katastrophe“ mitgestaltet wird.

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ZDF-History: Auf der Flucht – Geschichten von Hoffnung und Verzweiflung

ZDF-History (englisch für ZDF-Geschichte) ist eine wöchentliche Fernsehsendung, die seit dem 29. Oktober 2000 am späten Sonntagabend im ZDF ausgestrahlt wird. Schwerpunkte der Sendung sind Zeitgeschichte und Geschichte. In der aktuellen Sendung geht es u.a. um das Massaker von Neustadt i. Holstein sowie d. Kindheits- & Fluchtgeschichte einer bekannten Schauspielerin, die sie von Danzig nach Dänemark führte

Millionen fliehen aus der Ukraine. Flucht und Vertreibung sind ein Jahrhundertthema, die Bilder gleichen sich. Ein junger Syrer, der weiß, was Flucht bedeutet, geht auf Spurensuche. In der Sendung kommen auch die Fluchtpunkte in Dänemark und Neustadt a. d. Ostsee zur Sprache. Besonders in Neustadt ereigneten sich tragische wie mörderische Geschehnisse.

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