Geheimnisvolle Orte in Schleswig-Holstein: das Sörenswai-Vorland

Wie wäre es, nicht immer nur auf Altbekanntes zu treffen, sondern auch mal nach abgelegenen, geheimen Orten Ausschau zu halten? Solche Plätze gibt es in Schleswig-Holstein reichlich. Das nordwestlichste Ende von Föhr hütet ein Geheimnis: das Sörenswai-Vorland

Die Insel Föhr (nordfriesisch Feer, dänisch Før) gehört zu den Nordfriesischen Inseln und zum Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Föhr ist die größte und bevölkerungsreichste deutsche Insel ohne Landverbindung. Der Name Föhr und das friesische Pendant Feer sind vielfältig interpretiert worden.

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Kultur-Tipp: Das Museum Kunst der Westküste auf Föhr

Das Museum Kunst der Westküste auf der Nordseeinsel Föhr zeigt Kunst rund um die Themen Meer und Küste. Der Schwerpunkt liegt auf die Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts aus den Westküstenländern Niederlande, Deutschland, Dänemark und Norwegen.

Das MKDW beherbergt aktuell drei Ausstellungen: Die des Fotografen Andreas Jorns („Inseljugend“), des  Künstlers Günter Zachariasen („Unendlich jetzt“) sowie Provenienzgeschichten – Max Liebermann im Fokus“. Alle Informationen dazu hier im Blog: 

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Die stillen Ecken der Nordsee mit Geschichte: Schobüller Berg & Wald

Es gibt sie noch – die Orte, an die man so gerne zurückkehrt! Entlang der Nordseeküste von Schleswig-Holstein gibt es diese versteckten, vielleicht noch unbekannten oder gar belebten Orte, die keiner vergisst, weil die Erinnerungen an den Besuch einen nicht mehr loslassen- wahre Sehnsuchtsorte… hier ein Tipp: Schobüller Berg & Wald

„Schleswig-Holstein, das ist doch nur plattes Land“, mag so mancher Auswärtiger denken. Doch weit gefehlt, selbst am Rande der Marsch, in Nordfriesland, genau gesagt, in Schobüll (etwa 1600 Einwohner) bei Husum, gibt es so manche Erhebung, manche schicke Ecken und so manche Geschichte. Ein weltberühmter Dichter soll sich dort Inspiration geholt haben, … doch dazu später mehr. 

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Expertentipp: Unterhaltsame Führungen in Husum

Wer Husum besucht, kennt sicher schon den Steindeich, den Hafen, den Marktplatz mit Kirche und Tine (siehe Foto), das Stormhaus und vieles, vieles mehr. Doch wer hat schon was von Mördern, Henkersknechten, Hexen und geheimen Riten gehört? Dahinter steht ganz viel Geschichte. Diese zu entdecken geht am Besten mit einer Stadtführung. Hier ein paar Tipps:

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Expertentipp: Unterhaltsame Führungen auf Föhr

Wer auf Föhr Urlaub macht, kann sich einstellen auf einen echt friesischen Urlaub und viel Geschichte. Doch wo lohnt es sich hinzugehen? Empfehlen dürfen wir kulinarisch-feine Inselführungen. Sie bieten Einblick in die Föhrer Entstehungsgeschichte, das Leben mit Ebbe und Flut, in Bräuche und Traditionen und in die Hintergründe so mancher Feierlichkeiten, zum Beispiel Rummelpott:

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Gebäude erzählen Geschichten: Kirche St. Nikolai zu Bordelum 

Wenn Gebäude reden könnten, würden sie die vielfältigsten, buntesten und verrücktesten Geschichten erzählen können. Das Leben spielt sich in den Gebäuden ab, seit Generationen und Epochen. Ob Dramen, Feste oder banaler Alltag, viele der Gebäude wahrten ihr würdiges Gesicht, während im Innern das Leben seine Spuren hinterließ. Die „Bordelumer Rotte“ spielte im Kontext mit der Kirche St. Nikolai eine gewisse Rolle. Erfahren Sie mehr dazu in diesem Beitrag

Wir schreiben das Jahr 1733. Nordfriesland gehört seit 1721 zum dänischen Gesamtstaat. Der Landstrich liegt in Ruhe und Frieden. Überall? Nein! In einem kleinen Dorf, Bordelum nahe Bredstedt versetzen christliche Sektierer und Schwärmer die Umgebung in Aufruhr. Was war geschehen?

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Die Lüngsage – Jens Lüng

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt.

Als Jens Lüng auf List wohnte, kam einst ein fürchterlicher Sturm und ein so hohes Wasser, daß ganz List unterging bis auf die Kirche und Jens Lüngs Haus; alle Leute daselbst ertranken bis auf Jens Lüng und eine Jungfrau Mett oder Merret.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Hexentanz auf dem Buder

Es ist nicht immer so still gewesen auf Hörnum, wie es jetzt ist. Als die meisten der alten einheimischen Hörnumer Heringsfischer, die wegen der Rochelgeschichte und wegen des Aufruhrs einst hatten flüchten müssen, tot waren – viele waren ertrunken -, kehrten die übrigen wieder heim nach Hörnum. Sie brachten aber so viele fremde Fischer und Seeräuber, die sie während ihrer Abwesenheit getroffen und kennengelernt hatten, mit nach Hause nach dem Hafem am Buder (1), daß diese die Mehrzahl ausmachten und das Kommando an sich rissen.

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Sagen und Legenden in Schleswig-Holstein: Die Lüngsage – Die Witwe im Wardüntal

Über das Land zwischen Nord- und Ostsee ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Besonders die Halligen, Inseln, Seeleute -und nicht zuletzt das Meer- bieten Stoff für zahlreiche Geschichten, die bis heute jedes Kind in Schleswig-Holstein kennt.

Jens Lüngs fromme Witwe erzog ihre beiden Kinder in Dürftigkeit, in Kummer und Sorgen. Sie hatte eine Kuh und einige Schafe, spann und strickte Wolle und machte Dachstricke aus dem Dünenhalm. Ihre Kinder hielt sie zur Teilnahme an ihren Arbeiten an und erzählte ihnen abends bei der Tranlampe von dem, was von altersher Gott und die Menschen getan.

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Schöne Geschichten zu markanten Gebäuden (3): Die alte Post von Pellworm

… Sie musste nur noch alle Knöpfe drücken und rufen: „De Engländers sind do!“  Das, so erinnert sich Emmy Jensen in dem Buch, war eine Warnung an uns, schnell das Buttergerät zu verstecken.

Bevor der Tiefwasseranleger, dem Fährhafen, 1992 auf Pellworm gebaut wurde, war der kleine Hafen von Tammensiel das Tor zur Insel. Noch heute ist Tammensiel der Hauptort von Pellworm, man sieht seine Bedeutung als Ort der Ankunft und des Umschlags.

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