Flensburg: Stolperstein Große Straße 54

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die quadratischen Messingtafeln mit abgerundeten Ecken und Kanten sind mit von Hand mittels Hammer und Schlagbuchstaben eingeschlagenen Lettern beschriftet und werden von einem angegossenen Betonwürfel mit einer Kantenlänge von 96 × 96 und einer Höhe von 100 Millimetern getragen. Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen.

Die Geschichte um das Schicksal von Arnold Bastian (Jg. 1908), Große Straße 54, ist eng verbunden mit der Verfolgung von Homosexuellen in der Nazizeit. Doch dieses schwarze deutsche Kapitel wäre nicht vollständig, wurden doch männliche Homosexuelle auch in der Bundesrepublik Deutschland weiterhin verfolgt – bis 1994! Dieses ermöglichte der sogenannte „Schwulenparagraph“ (Strafparagraph 175).

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Flensburg: Stolperstein Große Straße 69

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die quadratischen Messingtafeln mit abgerundeten Ecken und Kanten sind mit von Hand mittels Hammer und Schlagbuchstaben eingeschlagenen Lettern beschriftet und werden von einem angegossenen Betonwürfel mit einer Kantenlänge von 96 × 96 und einer Höhe von 100 Millimetern getragen. Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen.

„Hier wohnte
Margarete Hirsch
Jg. 1881
deportiert
ermordet in
Minsk“

Mehr wissen wir nicht. Dennoch dürfen wir nie vergessen! Dass soll hier in dieser Serie „Stolpersteine“ – auch weiterhin – geschehen …

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Flensburg: Stolperstein Rathausstraße 2 (Alte Post)

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die quadratischen Messingtafeln mit abgerundeten Ecken und Kanten sind mit von Hand mittels Hammer und Schlagbuchstaben eingeschlagenen Lettern beschriftet und werden von einem angegossenen Betonwürfel mit einer Kantenlänge von 96 × 96 und einer Höhe von 100 Millimetern getragen. Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen.

Die Flensburgerin Johanne Ebsen starb 1944 bei nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen. Auf dem am 6.3.14 verlegten Stolperstein steht:

„Hier wohnte Johanne Marie Ebsen
geb. Albertz
Jg. 1881
Eingewiesen 1929
Psychiatrie Schleswig
‚Verlegt’ 14.9.1944
Meseritz/Obrawalde
Ermordet 30.9.1944″

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Flensburg: Stolperstein Holm 39, (Holmpassage)

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die quadratischen Messingtafeln mit abgerundeten Ecken und Kanten sind mit von Hand mittels Hammer und Schlagbuchstaben eingeschlagenen Lettern beschriftet und werden von einem angegossenen Betonwürfel mit einer Kantenlänge von 96 × 96 und einer Höhe von 100 Millimetern getragen. Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen.

Gustav Schreiber wurde 1904 in Elmshorn geboren, besuchte die Volksschule und lernte einen kaufmännischen Beruf, in dem er viele Jahre arbeitete. 1935 übernahm ihn die Stadtverwaltung Elmshorn. Die entließ ihn 1937, weil er wegen fortgesetzter Unzucht mit Männern zu einem Jahr Gefängnis verurteilt wurde.

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Wissenswertes über die Flensburger Rathausstraße – und warum das ein bedeutender Ort war

Die Rathausstraße liegt mitten im Flensburger Zentrum. Bis 1853 wurde der Straßenzug unter dem Namen Bahnhofstraße angelegt. Diese bedeutete eine Verbindung zwischen dem Bahnhof – wo heutzutage der ZOB liegt – und dem Rathaus. Sie bildete dabei eine Kreuzung mit dem Holm und der Großen Straße. Aber das ist nicht alles, es gibt noch etwas mehr zu erzählen.

1861 wurde die Bahnhofsstraße umbenannt und erhielt den Namen Rathausstraße.  Rathausstraße – ein bedeutender Ort? An der heutigen Rathausstraße, auf neutralem Terrain zwischen St.Nikolai und St. Marien, lag einst der Thingplatz. Was ist das?

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Flensburg entdecken: Gedenktafel am Wohnhaus von Gotthard und Anna Hannsen

Mitten in der Flensburger Innenstadt / Altstadt, am Holm 47 findet sich die Gedenktafel am Wohnhaus von Gotthard und Anna Hannsen. Diese sind Stifter der Diakonissenanstalt in Flensburg. Am Michaelistag, dem 29. September 1874, wurde die Diakonissenanstalt – kurz DIAKO – gegründet.

Drei Diakonissen und fünf Schwesternschülerinnen begannen damals ihren Dienst in Flensburg, oben auf Duburg, an der Knuthstraße (benannt nach Markus Knuth 1811-1899, Kaufmann und Stadtverordneter).

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7 „Flensburger Brauerei“ – Straßenschilder angebracht 

Wieso die Flensburger Brauerei die Straßenschilder anbringen darf, erklärt sich dadurch, dass der Bierproduzent seit Jahren Brauereibesichtigungen anbietet und somit eine abwechslungsreiche Attraktion für Touristen bietet. Diese Besichtigungen sind ein beliebtes Ausflugsziel für Flensburger, Schleswig-Holsteiner und besonders für Besucher aus ganz Deutschland und der Welt. Die neuen Straßenschilderschilder dienen nun als Orientierungshilfe, damit auch nicht ortkundige Besucher die Brauerei leicht finden können.

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Flensburg: 100-jähriges Jubiläum des Flensburger Pilseners

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums des Flensburger Pilseners wird im Förde Park Flensburg auf insgesamt 80 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Geschichte des Unternehmens vom dem Club der Flensburger Brauereien Raritätensammler e.V. präsentiert. Auch die Geschichte um einen Eintrag in das Guiness Buch der Rekorde wird erzählt.

Noch bis zum 6. August 2022 findet im Förde Park Flensburg eine große Ausstellung des Clubs der Flensburger Brauereien Raritätensammler e.V. statt. Auf 80 m² Ausstellungsfläche finden Besucher/- innen den weltweit größten Bierdeckelturmbau*, ein kleines Bierkasten-Kino mit einem Flensburger Brauerei-Film aus den 60-er Jahren, eine Strandkorb-Lounge zum Entspannen und viele weitere FLENS-Sammlerschätze aus den letzten 100 Jahren. 

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Blumen bauen Brücken – Im Flensburger Hafen wachsen Muscheln an Leinen

Im Flensburger Hafen unweit der Hafenspitze wurde im Mai 2022 der Muschelgarten eingeweiht. In Kooperation mit dem Interreg Projekt „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ werden dort zwischen den Blumen nun auch Muscheln wachsen. Dafür haben sich Mats Heitzmann und Tatjana Liese zusammen getan und ein System installiert in dem Herzmuscheln und Miesmuscheln gemeinsam wachsen können. Mithilfe des neuen Prototyps erhoffen sich die Beiden viele neue Erkenntnisse über die Muschelzucht.

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Stadt Flensburg ehrt den Schauspieler Peter Heinrich Brix: Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Der Schauspieler und Synchronsprecher Peter Heinrich Brix wurde am 13. Mai 1955 in Flensburg geboren. In Flensburg begann auch seine Karriere. Am 1. Juli 2022 trug er sich unter freien Himmel im Hof des Flensburger Schifffahrtsmuseums ins Goldene Buch der Stadt Flensburg ein.

Er ist durch und durch ein Schleswig-Holsteiner, wurde in Flensburg geboren, entfaltete an der Niederdeutschen Bühne sein schauspielerisches Talent. Es folgte eine Karriere auf der Bühne und im Fernsehen. Die Rede ist von Peter Heinrich Brix. Am 1. Juli 2022 trug er sich unter freien Himmel im Hof des Flensburger Schifffahrtsmuseums und im Rahmen einer Theateraufführung ins Goldene Buch der Stadt Flensburg ein. Wer ist dieser Mann?  

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