Kunst & Kritik: Käte Lassen – und die Sache mit dem Adolf Hitler Porträt

„Es fällt schwer, die Künstler in unbeteiligte und beteiligte, also politisch belastete Künstler zu trennen. Nicht alle gezeigten Künstler waren überzeugte Nationalsozialisten, aber zwangsläufig gab es Profiteure, Mitläufer und Parteigänger, die sich in der NS-Diktatur und auch danach ihrer moralischen Verantwortung entzogen haben.“

Sie ist eine Tochter der Stadt Flensburg. Und sie gilt als als die bedeutendste schleswig-holsteinische Malerin des 20. Jahrhunderts. Ihr Name: Berta Katharina (Käte) Lassen (* 7. Februar 1880 in Flensburg; † 22. Dezember 1956 ebenda).  Nach ihr ist der gleichnamige Hof (Holm 51) in der Flensburger Innenstadt benannt sowie die Gemeinschaftsschule in der Flensburger Mommsenstraße. Aus Lassens Hand entstanden in der Zeit des Nationalsozialismus mehrere Auftragsarbeiten. Das wirft Fragen auf.

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Flensburg: Ausstellung „Luisa löst sich auf“ in der St. Nikolai Kirche

‘Luisa löst sich auf’ ist eine Passionszeit-Ausstellung von Felisha Maria Bahadur, die eine Auseinandersetzung mit der Geschichte Luisa Calderóns ist, und geht Leid, Pathos und Identität im dekolonialen Kontext nach. 

Felisha Maria Bahadur ist eine Artistic Researcher und Aktivistin, die in Paris und Kiel lebt und arbeitet. In ihrer Auseinandersetzung mit der Rekontextualisierung von Kulturgütern im deutsch-französischen Sprach-, Literatur- und Geschichtsraum setzt sie Malerei, Texte und interaktive Installationen ein. Die Kirchengemeinde freut sich, während der diesjährigen Passionszeit im Kirchenraum von St. Nikolai die Ausstellung „Luisa löst sich auf“ (noch bis zum 18. April 2022) zeigen zu können. Worum geht es?

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