ZDF-History: Auf der Flucht – Geschichten von Hoffnung und Verzweiflung

ZDF-History (englisch für ZDF-Geschichte) ist eine wöchentliche Fernsehsendung, die seit dem 29. Oktober 2000 am späten Sonntagabend im ZDF ausgestrahlt wird. Schwerpunkte der Sendung sind Zeitgeschichte und Geschichte. In der aktuellen Sendung geht es u.a. um das Massaker von Neustadt i. Holstein sowie d. Kindheits- & Fluchtgeschichte einer bekannten Schauspielerin, die sie von Danzig nach Dänemark führte

Millionen fliehen aus der Ukraine. Flucht und Vertreibung sind ein Jahrhundertthema, die Bilder gleichen sich. Ein junger Syrer, der weiß, was Flucht bedeutet, geht auf Spurensuche. In der Sendung kommen auch die Fluchtpunkte in Dänemark und Neustadt a. d. Ostsee zur Sprache. Besonders in Neustadt ereigneten sich tragische wie mörderische Geschehnisse.

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Bilder aus Georgien: Die Festung Bebris Tsikhe

Georgien ist ein Staat an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien. Die ehemalige Sowjetrepublik umfasst Bergdörfer im Kaukasus ebenso wie Strände am Schwarzen Meer. Unsere Reisereporterin zeigt uns Bilder aus dem kulturreichen Land, sie erzählen viel Geschichte

Bebris Tsikhe ist eine frühmittelalterliche Festung in Georgien in der historischen Region Kartli, Mtskheta. Sie liegt am rechten Ufer des Flusses Aragvi, nördlich von Mtskheta. In der Antike wurde die Festung ″Belti″ (auch „Festung eines alten Mannes“) genannt. Vakhushti Bagrationi (1) nennt sie ″Beltistsikhe″. Die Festung wurde gebaut, um Mzcheta (Hauptstadt der Region Mzcheta-Mtianeti im Osten Georgiens) und Tiflis (Hauptstadt von Georgien) von Norden, von der Seite des Großen Kaukasusgebirges, zu schützen. Um die Festung rankt sich eine Legende.

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Bilder aus Georgien: Die Klosteranlage von Schiomghwime

Georgien ist ein Staat an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien. Die ehemalige Sowjetrepublik umfasst Bergdörfer im Kaukasus ebenso wie Strände am Schwarzen Meer. Unsere Reisereporterin zeigt uns Bilder aus dem kulturreichen Land, sie erzählen viel Geschichte

Die Klosteranlage (1) von Schiomghwime (georgisch შიომღვიმე) liegt in Georgien sieben Kilometer (Luftlinie) westlich vom Stadtzentrum der alten Hauptstadt Mzcheta, etwa 30 km nördlich von Tiflis in der heutigen Verwaltungsregion Mzcheta-Mtianeti (2). Das Kloster zählt zu den bedeutendsten Denkmälern frühmittelalterlicher georgischer Baukunst.

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Markante Gebäude: „Flensburgs Blumenvase“ 

Jetzt entdecken: Flensburgs Blumenvase!
Der Wasserturm Flensburg-Mürwik (Mürwiker Wasserturm) steht auf einer Anhöhe im Volkspark auf der Ostseite der Flensburger Förde im Stadtteil Fruerlund, welcher häufig zum Stadtteil Mürwik hinzugerechnet wird.

Was verbindet die Grindelhochhäuser und der Fernsehturm in Hamburg mit dem Wasserturm in Flensburg-Mürwik?  Alle Bauwerke wurden von dem gleichen Architekten, Fritz Trautwein (1911–1993), entworfen. Der Wasserturm in Flensburg misst 37,5 Meter und ist auch als Aussichtsturm zugänglich. Doch was hat das mit einer Blumenvase zu tun?

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Nach 160 Jahren: Flächen des ehemaligen Landeshafens Friedrichskoog gehen zurück an die Gemeinde

Friedrichskoog (plattdeutsch Friechskouch, kurz Fri’ko bzw. Frie’ko, als Spitzname Friko rsp. Frieko) ist eine Gemeinde im Südwesten des Kreises Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Ihr im 19. und 20. Jahrhundert durch Eindeichungen entstandener Kern liegt auf einer Halbinsel an der Helgoländer Bucht, Nordsee und wird seeseitig von der Elbmündung sowie der Meldorfer Bucht bzw. dem Nationalpark Wattenmeer begrenzt. Neben den Kögen zählen auch die Vogelschutzinsel Trischen sowie die größte deutsche Bohr- und Förderinsel Mittelplate zur Gemeinde.

Es ist der Schlusspunkt einer 160-jährigen Geschichte: Das Land hat die Flächen des ehemaligen Landeshafens Friedrichskoog im Kreis Dithmarschen an die Gemeinde zurückgegeben. Nach der notariellen Beurkundung übergab Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz die Flächen des ehemaligen Landeshafens symbolisch an Friedrichskoogs Bürgermeister Bernd Thaden (siehe Foto oben). „Damit beenden wir einen vor mehr als zehn Jahren angestoßenen Prozess, der lange und heftig die Gemüter erhitzt und auch die Gerichte beschäftigt hat„, wird Buchholz zitiert

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Gedenken an die Opfer der „Cap Arcona“ und der „Thielbek“ in Neustadt i.H.

Am 2. und 3. Mai beteiligt sich der Landtag in Neustadt in Holstein an den Gedenk­feierlichkeiten zum 77. Jahrestag des Untergangs der „Cap Arcona (1)“ und der „Thielbek“ (2).

Etwa 7.000 KZ-Häftlinge wurden kurz vor Kriegsende am 3. Mai 1945 Opfer eines tragischen und von den National­sozialisten bewusst kalkulierten Irrtums:

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Neustadt – maritimes Flair mit kulturellem Angebot und Südstrand

Neustadt in Holstein ist eine Stadt im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein. Gegründet wurde sie im Jahr 1244 von Adolf IV. von Holstein. Neustadt in Holstein war ehemals für seine Hafenanlagen bekannt, heute ist es Reiseziel vieler Touristen und dient als Erholungs- und Kulturort.

In Neustadt findet man alles, was man sich von einem Hafenstädtchen wünscht. Sein fjordähnlicher Hafen, an dem es sich wunderbar spazieren lässt, verbindet die offene See nahezu direkt mit dem Zentrum des Städtchens. Große Traditionssegler liegen hier an dicken Tauen und die Hafen-Restaurants laden auf ihre Terrassen am Kai ein. Und wer mag, kann auf dem Kunstkilometer manch‘ Kurioses im öffentlichen Raum entdecken.

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Umweltprobleme der Flensburger Förde: SSW Info-Tour mit dem Ausflugsschiff MS Sonderborg

Der Flensburger Förde geht es nicht gut. Die Landesregierung tut zu wenig, heißt es beim SSW. Um über die Umweltprobleme der Flensburger Főrde zu informieren, luden der SSW-Spitzenkandidat Lars Harms und Landesvorsitzender Christian Dirschauer 80 Gästen samt Presse auf eine Schifffahrt mit der MS Sønderborg ein.

Auf der Fahrt am Samstag-Vormittag (23.04.2022) durch den unteren Teil der Förde ging es weniger um eine Tourismus- als Politik-Tour. Das Thema ist ernst. Der Förde geht es nicht gut. SSW-Spitzenkandidat Lars Harms und Landesvorsitzender Christian Dirschauer informierten die 80 Gästen samt Presse auf der MS Sønderborg über die Umweltprobleme der Flensburger Főrde. Christian Dirschauer fordert eine grenzűberschreitende Initiative um die Umweltprobleme der Flensburger Förde zu lősen. Ideal wäre ein Nationalpark Ostsee wie am Beispiel des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.

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Gebäude erzählen Geschichten: Mzcheta & die Swetizchoweli -Kathedrale (Georgien)

Wenn Gebäude reden könnten, würden sie die vielfältigsten, buntesten und verrücktesten Geschichten erzählen können. Das Leben spielt sich in den Gebäuden ab, seit Generationen und Epochen. Ob Dramen, Feste oder banaler Alltag, viele der Gebäude wahrten ihr würdiges Gesicht, während im Innern das Leben seine Spuren hinterließ.

Georgien* ist ein Staat an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien. Die ehemalige Sowjetrepublik umfasst Bergdörfer im Kaukasus ebenso wie Strände am Schwarzen Meer. Unsere Reisereporterin zeigt uns Bilder aus dem kulturreichen Land, sie erzählen viel Geschichte. Beginnen wir mit Mzcheta.

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Gebäude erzählen Geschichten: Rendsburger Nordmarkhalle

Wenn Gebäude reden könnten, würden sie die vielfältigsten, buntesten und verrücktesten Geschichten erzählen können. Das Leben spielt sich in den Gebäuden ab, seit Generationen und Epochen. Ob Dramen, Feste oder banaler Alltag, viele der Gebäude wahrten ihr würdiges Gesicht, während im Innern das Leben seine Spuren hinterließ.

Was geschah in Deutschland am Samstag, 9. August 1913? Der deutsche Chemiker und Unternehmer Friedrich Bergius meldete ein Verfahren zur „Kohleverflüssigung“ zum Patent an (1). Das daraus entstehende Benzin sollte später von den Nazis noch für den Betrieb von Kriegsmaschinen genutzt werden (2). Am selben Tag besuchte Kaiser Wilhelm II. die Stadt Lübeck, ob er später am selben Tag noch die Eröffnung der Nordmarkhalle in Rendsburg als städtische Viehhalle einweihte, lässt sich nicht eruieren.

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