Doku“Einfach Mensch! Bis ans Limit“u.a. mit Deutschlanddurchquerung von Flensburg nach Oberstdorf

Mit jeder Menge Energie meistern sie ihre Barrieren im Sport mühelos, gehen bis an ihre Belastungsgrenzen: Maximilian Schwarzhuber und Amos Donath leben trotz körperlicher Einschränkung ihre sportlichen Träume. Die 3sat-Reihe „Einfach Mensch!“ stellt in der Sendung „Bis ans Limit“ die beiden vor. Für Maximilian Schwarzhuber stand am 6. Mai 2022 ein gigantisches Vorhaben auf den Plan: Die Deutschlanddurchquerung von Flensburg nach Garmisch.

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„Rabiat: Rettet die Ostsee“ – ARD TV-Reportage über ein kippendes Ökosystem

Es ist eine rabiate Reise an ein fast totes Meer. Die Ostsee ist leergefischt, überdüngt und voller Plastikmüll. Eins der beliebtesten Urlaubsziele in Deutschland ist in Gefahr. Das Ökosystem droht zu kippen. Eine internationale Studie kam schon im Jahr 2020 zu dem Schluss: Die Ostsee ist in durchwachsenem Zustand.

Reporter Manuel Möglich trifft in „Rabiat: Rettet die Ostsee!“ Politiker, Pensionsbesitzer, Touristen und Biologen, die sich alle auf ihre Art Sorgen um die Ostsee machen. Mit der Umweltorganisation Sea Shepherd und dem Fischer Uwe Lund fährt Möglich raus, um nachzusehen, wie es aktuell aussieht und was getan werden muss, um das Ökosystem zu erhalten und ein Leben am und mit dem Meer auch in der Zukunft zu ermöglichen. Die Reportage „Rabiat: Rettet die Ostsee!“ ist in der  ARD-Mediathek noch bis 29.08.2023 verfügbar.

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Stefan Schmidt wird mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Stefan Schmidt (* 9. Oktober 1941 in Stettin) ist ein deutscher Kapitän und Flüchtlingsbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein. Bekannt wurde er durch die Rettung von 37 Personen aus Seenot mit dem Schiff Cap Anamur im Jahr 2004. Dafür wurde er von einem italienischen Gericht wegen Schleusung angeklagt und erst 2009 freigesprochen. 2011 und erneut 2017 wurde er durch den Landtag von Schleswig-Holstein zum ehrenamtlichen Landesflüchtlings- und Zuwanderungsbeauftragten gewählt. Am 13. September 2022 wird Schmidt mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Alle Hintergründe dazu in diesem Blogartikel

Am 13. September 2022 wird der schleswig-holsteinische Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen, Stefan Schmidt (i. B. re., Archiv), mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Ministerpräsident Daniel Günther überreicht die Auszeichnung des Bundespräsidenten in Kiel.

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Fahrensodde, die Nazis und die Sache mit den 26 Leichen am Badestand

Der Ort Fahrensodde (dänisch Farensodde oder auch Farnæsodde) ist ein Küstenvorsprung mit gleichnamigem Strand, Straße sowie Fischerei- und Yachthafen an der Flensburger Innenförde. Mai 1945, zum Ende des Zweiten Weltkriegs, wurden am Badestrand von Fahrensodde 26 Leichen von SS-Leuten verscharrt. Alle Hintergründe dazu im folgenden Artikel

Die beschaulich an der Flensburger Förde liegende Siedlung namens Fahrensodde, wurde 1583 erstmals erwähnt. Sie weist auf eine Landzunge (dänisch: odde) hin, die zur Überfahrt nach Kollund (Dänemark) genutzt wurde. Die damals aus fünf Katen bestehende Siedlung gehörte zu Twedter Holz. Fahrensodde ist erreichbar über den Hauptzufahrtsweg Twedter Strandweg, der dem Stadtbezirk Solitüde zugeordnet ist. Oberhalb von Fahrensodde liegt das Ferienhaus- und Wohngebiet „Strandfrieden“, das mit Fahrensodde optisch verwachsen ist. Alles andere als „friedlich“ ist zu bezeichnen, was sich im Mai 1945 in Fahrensodde ereignete – war da doch die Sache mit den 26 Leichen am Badestrand.

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Flensburg: ECMI präsentiert sich am „Tag des offenen Denkmals“ im Kompagnietor  

Das Kompagnietor ist eine der Sehenswürdigkeiten Flensburgs an dessen Hafen. Das Tor aus dem 17. Jahrhundert hatte einen mittelalterlichen Vorgängerbau, mit dem gleichen Namen. Seit 1997 ist das Kompagnietor Sitz des Europäischen Zentrums für Minderheitenfragen (European Centre for Minority Issues, Abk. ECMI)

Das Europäische Zentrums für Minderheitenfragen (ECMI) öffnet seine Türen am 11. September 2022 für die Öffentlichkeit. Anlass ist der Tag des offenen Denkmals. Von 12:00­ – 15:00 Uhr sind Neugierige eingeladen, mehr über die maritime Geschichte des historischen Gebäudes und die heutige Arbeit des ECMI zu erfahren. Ein buntes Kinderprogramm sowie eine kleine Stärkung für Groß und Klein, runden das Programm ab.

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„NASIM – Ein Leben in Moria“ – Kinotour durch 27 Städte

Am 8. September startet in Halle die Kinotour des Films „Nasim“ durch 27 deutsche Städte. Er läuft u. a. auch in Husum, Kiel und Hamburg. Alle Termine und Infos zum Film im Blog

Am 8. September 2022 startete in Halle die Kinotour des Films „Nasim“ durch 27 deutsche Städte (u.a. auch in Schleswig-Holstein & Hamburg, Orte siehe wieder unten). Sowohl die Realisierung des Films sowie die Tour wurden maßgeblich durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung ermöglicht. Im Anschluss an jede Filmvorführung wird ein Podiumsgespräch mit den beiden Filmemachern Ole Jacobs und Arne Büttner angeboten. In einigen Orten wird Nasim, die Protagonistin ebenfalls dabei sein.

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Flensburg: Die lange Geschichte um das Deserteursdenkmal

Über die Aufstellung des Deserteur-Denkmals auf dem Platz der Gärtner am Rande der Roten Straße wurde lange gestritten. Es wurde 1994 im Auftrag der Gruppe „Christen für die Abrüstung“ vom marokkanischen Künstler Miloudi Assila während seines Aufenthalts in Flensburg geschaffen und stand lange Jahre versteckt auf einem Hinterhof.

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Kunst & Kritik: Käte Lassen – und die Sache mit dem Adolf Hitler Porträt

„Es fällt schwer, die Künstler in unbeteiligte und beteiligte, also politisch belastete Künstler zu trennen. Nicht alle gezeigten Künstler waren überzeugte Nationalsozialisten, aber zwangsläufig gab es Profiteure, Mitläufer und Parteigänger, die sich in der NS-Diktatur und auch danach ihrer moralischen Verantwortung entzogen haben.“

Sie ist eine Tochter der Stadt Flensburg. Und sie gilt als als die bedeutendste schleswig-holsteinische Malerin des 20. Jahrhunderts. Ihr Name: Berta Katharina (Käte) Lassen (* 7. Februar 1880 in Flensburg; † 22. Dezember 1956 ebenda).  Nach ihr ist der gleichnamige Hof (Holm 51) in der Flensburger Innenstadt benannt sowie die Gemeinschaftsschule in der Flensburger Mommsenstraße. Aus Lassens Hand entstanden in der Zeit des Nationalsozialismus mehrere Auftragsarbeiten. Das wirft Fragen auf.

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Rüdiger Wolff schenkt der Stadt Flensburg seine Kunstsammlung

Rüdiger Wolff ist Schauspieler, Moderator sowie Sänger, Komponist und Texter. Er wurde am 30. Mai 1953 in Eckernförde geboren, wuchs in Flensburg auf. Und dort hatte er im Alter von acht Jahren in der Kirche St. Michael seinen ersten Gesangsauftritt. Vier Jahre später wurde er ausgewählt, einen der drei Knaben in Mozarts Zauberflöte an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt zu singen. Nach kleineren Rollen an diesem Theater spielte er dann dort 1973 an der „Niederdeutschen Bühne“ (NDB) seine erste Hauptrolle. Später besuchte in Hamburg die Universität und das renommierte “Hamburgische Schauspielstudio”. Wolff lebt in Hamburg und ist offizieller Botschafter seiner Heimatstadt Flensburg. Dieser bereitet er nun ein ganz besonderes Geschenk

Der Schauspieler, Sänger und langjährige NDR-Fernsehmoderator Rüdiger Wolff schenkt seine umfangreiche Sammlung seiner Heimatstadt Flensburg. Insgesamt 236 hochkarätige Kunstwerke, zumeist Original- und Druckgrafiken, gehören bald zur Sammlung des Museumsbergs Flensburg.
Rüdiger Wolff dazu:

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ZDF-Doku: „Hinter den Schlagzeilen“ beschreibt die Arbeit von Investigativ-Journalisten

Für „Hinter den Schlagzeilen“ öffnete die Süddeutsche Zeitung erstmals die Tür zu ihrem weltweit renommierten Investigativ-Ressort und erlaubt einen intimen Einblick in Arbeitsprozesse, die sonst nur unter strikter Geheimhaltung stattfinden. Das ZDF zeigt den Dokumentarfilm von Daniel Sager anlässlich des fünften Jahrestags des Attentats auf die maltesische Investigativ-Journalistin Daphne Caruana Galizia am Montag, 17. Oktober 2022, um 0.25 Uhr als Free-TV-Premiere.

Unabhängiger Journalismus, die sogenannte „Vierte Gewalt“, gerät auch in den demokratischen Gesellschaften Europas immer mehr unter Druck. Die Ermordung von Daphne Caruana Galizia vor fünf Jahren auf Malta oder von Ján Kuciak in der Slowakei waren ein Schock, und es waren Warnsignale: Wo investigativer Journalismus kriminelle Machenschaften des organisierten Verbrechens, autokratischer Herrscher oder von korrupten Politikern oder Politikerinnen ans Licht bringt, schrecken diese Mächtigen auch vor Mord oft nicht mehr zurück. 

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