Auf den Spuren des Mystischen: Der „Teufelsstein“

Eine Reise durch Schleswig-Holsteins verborgene Schätze (1). Schleswig-Holstein, das nördlichste Bundesland Deutschlands, ist nicht nur für seine malerische Landschaft und Küstenlinie bekannt, sondern birgt auch einige mystische Orte, die Besucher in eine geheimnisvolle Welt entführen. Auf meiner Reise durch diese Region habe ich mich aufgemacht, um einen dieser verborgenen Schätze zu erkunden.

Mein erstes Ziel war der sagenumwobene „Teufelsstein“ (auch Düvelstein), ein markanter Felsbrocken (Findling). Er liegt in einer leichten Mulde, verursacht durch das Ausgraben des Steines, nahe der Gemeinde Lindau (bei Kiel) im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Der Ort ist frei zugänglich.

Bei dem Findling handelt sich wahrlich um einen Koloss, es ist der größte in Schleswig-Holstein: Er ist 180 Tonnen schwer, 3,75 Meter hoch, 6 Meter lang und 4,5 Meter breit. Sein Umfang beträgt ca. 18 Meter. Seine Form ist unregelmäßig, kantig, z. T. gefurcht, an einigen Stellen sind Abbruchkanten größerer Stücke erkennbar.

Der „Teufelsstein“ besteht aus grobkörnigem, hellbräunlichem Småland-Granit, der sich unter anderem aus rosafarbenem Feldspat, hellem Quarz und feinverteiltem schwarzem Glimmer zusammensetzt.

Legenden und Geschichten um den „Teufelsstein

Der Düvelstein (ndt.) (gelegentlich auch Düwelstein oder Teufelsstein) bei Großkönigsförde

Die Legenden und Geschichten rund um diesen Ort versprechen eine faszinierende Reise in die Vergangenheit, ist doch der „Teufelsstein“ etwa 1,8 Milliarden Jahre alt. Er wurde durch eiszeitliche Gletscher aus Småland in Südschweden an seinen Fundort verbracht.

Als ich den Ort betrat, es war am frühen Abend im Frühsommer, empfing mich eine unheimliche Stille. Die Atmosphäre war geheimnisvoll und einladend zugleich.

Der Teufelsstein selbst erhebt sich majestätisch aus dem Boden. Seine raue Oberfläche und die markanten Formen verleihen ihm eine mystische Aura. Die Legenden erzählen von einem Pakt mit dem Teufel, der den Stein in einer einzigen Nacht in die Erde geschlagen haben soll.

Während ich den Teufelsstein umrundete, konnte ich die eingeritzten Zeichen und Symbole erkennen, die im Laufe der Jahrhunderte von neugierigen Besuchern hinterlassen wurden. Es schien, als ob dieser Ort eine spirituelle Bedeutung für viele Menschen hatte.

Der Legende nach hat der Teufel mit dem Stein versucht, die Kirche St. Jürgen im etwa 7 Kilometer entfernten Gettorf zu zerschmettern. Der Wurf des Teufels wurde von Gott abgelenkt, jedoch wurde durch den nahe vorbeifliegenden Stein der Kirchturm zur Seite geneigt, weshalb dieser bis heute leicht schief ist.

Neben dem Teufelsstein gab es weitere sehenswerte Orte in der Umgebung. Ein versteckter See, von dem behauptet wird, dass er heilende Kräfte besitzt, und eine alte Ruine, die angeblich von einer geisterhaften Gestalt bewohnt wird. Diese Geschichten fügten weitere mystische Schichten zu meiner Reise hinzu.

Meine Reise an diesen mystischen Ort in Schleswig-Holstein war eine unvergessliche Erfahrung. Die Kombination aus der atemberaubenden Natur und den fesselnden Geschichten machten diesen Ort zu etwas ganz Besonderem.

Obwohl die Realität und die Legenden sich vermischen, bleibt eines sicher: Schleswig-Holstein hat eine tiefe Verbindung zur Mystik, die es zu entdecken gilt.

Fazit: Schleswig-Holstein ist nicht nur ein Reiseziel für Strandliebhaber und Naturliebhaber, sondern auch für all diejenigen, die sich von mystischen Orten faszinieren lassen.

Der Teufelsstein und seine Umgebung sind ein fesselndes Beispiel dafür, wie Geschichte, Natur und Legenden miteinander verwoben sind. Eine Reise dorthin ist eine Einladung, die eigene Vorstellungskraft zu entfalten und die Geheimnisse der Vergangenheit zu erkunden. Weitere Reportagen werden folgen.

Alle Berichte in diesem Blog über geheimnisvolle Orte in Schleswig-Holstein finden sich gesammelt unter diesem Link.

Ergänzend darf auf die private Facebook-Gruppe „Schleswig-Holstein24“ hingewiesen werden.

Autor: Willi Schewski

Fotograf. Blogger. Autor. Fotojournalist

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